Pilze aus Niederösterreich

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema, welches 3.070 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (22. September 2018 um 08:35) ist von Gwürzbuizl.

  • Endlich wieder können wir etwas herzeigen. In der letzten Woche waren wir in einigen Wäldern in Niederösterreich. Freut euch mit uns an den Bildern von Parasolpilzen und Co. Ganz besonders und für diese Jahreszeit selten (denke ich) ist das Judasohr, das wir mitten in der Stadt an einem Hollunderstamm entdeckten.

    Herzliche Grüße!

    Willi und Michi

    Steinpilz


    Bovist


    Parasolpilz

    Judasohr


    Hexenbutter


    Aber was ist das?

  • Hallo Willi und Michi,

    der letzte Pilz wird wahrscheinlich der Knopfstielige Rübling sein. Der Steinpilz ist eine Pracht.

    Viele Grüße

    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock


    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

    • Offizieller Beitrag

    Guten Abend!

    Sehr schöne Funde!

    Den Knopfstieligen Rübling (Gymnopus confluens) hat Veronika schon enttarnt, ich denke, das Schleimpilz - Plasmodium an dem Fichtenzapfen wird eher mal ein Löwenfrüchtchen (Leocarpus fragilis) oder eine Physarum - Art werden wollen, denn Lohblüten konfigurieren sich in der Form doch etwass anders kurz vor der Sporocarpien - Bildung. Ist aber natürlich nur Spekulation, denn Schleimpilze im Pasmodien - Stadium sind generell unbestimmbar (außer natürlich genetisch).


    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Guten Morgen!

    Deine Hollunderfrüchtchen haben immer dann ihren Auftritt, wenn es feucht genug ist. Sie sind sehr langlebig und schrumpfen bzw. expandieren korrespondierend zur Witterung schon mal ein Jahr vor sich her.

    Solche Expansions-Phasen können durchaus auch im Sommer auftreten, eben dann wenn feucht. Den trockeneren Rest des Jahres sitzen sie winzig, platt, verschrumpelt am Ast und werden missachtet.

    Im folgenden ein Fund an lebender Eschenwurzel aus dem vergangenen August bei 30°C. Feuchtigkeit kommt hier aus dem Flüsschen, der Würm, wird also das ganze Jahr frei Haus geliefert.

    Die Hauptsaison dieser Pilze liegt bei uns aber sicherlich eher im Herbst und oder früh im Jahr. Da kommen eben Phänomene, wie Nebel, Tau, und vermehrter Regen hinzu.

    Grüßle

    RudiS