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Welche Baumpilzart ???

  • Hi Andy und willkommen im Forum!


    Ich würde den mal mit dem Gelbstieligen Muschelseitling vergleichen.


    Liebe Grüße!

    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!


    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Freue mich auch hier zu sein Danke. Den Austernpilz konnte ich direkt ausschliessen, weil dieser eher dünnfleischiger ist. Aber ja Alex mit dem Gelbstieligen Muschelseitling verglichen und Bingo. Ist wohl auch essbar. Sind noch einige sehr junge Muschelseitlinge am Stamm. Danke für die Info.

  • Hallo Andy,


    mit der Essbarkeit von Gelbstieligen Muschelseitlingen ist das gar nicht so eindeutig! Er ist giftverdächtig, Anreicherung im Fettgewebe mit Freisetzung beim Abnehmen, und soll krebserregende Substanzen beinhalten! Davon einmal abgesehen, probiert habe ich ihn letztes Jahr, ist er nicht unbedingt ein kulinarischer Hochgenuss.


    LG Thomas

  • Hallo zusammen!


    Das mit der Giftigkeit des Gelbstieligen Muschelseitlings (Panus serotinus) hat sich wohl erledigt, das beruhte wohl eher auf einem Mißverständnis. Nur ist er manchmal oft ziemlich bitter.

    Allerdings musste ich bei den Bildern zuerst mal ein eine Hohenbuehelia (Muscheling) denken. Für den Gelbstiliegen Muschelseitling wunderlich wären: Die Farbe und Struktur der Hutoberfläche, sowie die Farbe und Struktur des Stielstummeln. Und ist da eine gelatinöse Schicht zwischen Huthaut und Hutfleisch erkennbar?
    Allerdings muss ich auch sagen, daß der in der Form und Größe nicht wirklich zu den Muschelingsarten passt, die ich kenne. Mit so fetten fruchtkörpern kenne ich eigentlich nur Hohenbuehelia geogenia (Erdmuscheling), der aber eher am Boden als so direkt auf Holz wächst und eine andere Fruchtkörperform hätte.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo zusammen,


    das mit der angeblichen Giftigkeit des Gelbstieligen Muschelseitlings kann ich nur unterstreichen, darüber gibt es keine handfesten Untersuchungen.

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Wiki Auszug:

    Der mild bis etwas bitter schmeckende Gelbstielige Muschelseitling ist essbar. Die in neuerer Literatur vermutete Giftigkeit (In den Fruchtkörpern sollen Substanzen festgestellt worden sein, die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen.Darüber hinaus soll der Pilz Giftstoffe enthalten, die in körpereigene Fettzellen eingelagert werden und bei Gewichtsabnahme zum Tragen kommen.Beruht offenbar auf einem Missverständnis.


    In Ostasien wird mit „Mukitake“ (Panellus edulis) eine nah verwandte Art des Gelbstieligen Muschelseitlings als Speisepilz geschätzt und auch kultiviert.


    Werde Ihn mal probieren und bescheid geben.

  • Hallo Zusammen!


    Nun gilt der Erdmuscheling zumindest auch als essbar, wenn auch nicht als der Knaller.


    Das mit der Hutfarbe und der etwas anderen Färbung des Stiels hab ich auch so gesehen, es aber eher auf das Alter des Pilzes geschoben.

    Was ich jedoch beim Austernseitling und beim Erdmuscheling mehr sehen wollen würde sind die mehr herablaufenden Lamellen am Stiel, die ich hier nicht sehen kann. Das mag aber auch in der Variationsbreite der genannten liegen...


    Liebe Grüße!

    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!


    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Wert des gelbstieligen Muschelseitling:

    Haben heute junge Seitlinge in der Pfanne zubereitet und mit Frischkäse verfeinert. Fazit war nicht bitter und nicht so zäh wie stellenweise der Austernpilz. Fazit : Guter Speisepilz

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