ich dachte an Hainbuchen-Röhrling, doch es fehlt etwas

Es gibt 15 Antworten in diesem Thema, welches 4.566 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (22. Oktober 2019 um 17:07) ist von Beorn.

  • Liebe Pilzfreunde, wir waren in einem Ausfluglokal mitten im Wald essen und danach liefen wir zum Auto. Es stand am Waldrand und da sind wir kurz in den Wald. Was soll ich sagen,

    im Umkreis von 5 Meter standen ca, 20 Pilze. Mischwald vorwiegend Buche. Sie riechen nicht pilzig. Köpfe rundgeformt, etwas schmierig, rehbraun. Das Fleisch quillt hervor.

    Im Anschnitt und Druck keinerlei Verfärbung, nach 20 Min. Fleisch grauweis. Stiele sind geschuppt, kein Netz! Nach oben heller werdend. Zur Basis dunkler bis schwarz geschuppt.

    Also, der Geruch ist eher neutral. Die Stiele länger und schlank. Nicht knollig.

    Was könnt Ihr sagen?

    Vielen Dank für Hilfe

  • Hallo zusammen,

    das sind meiner Meinung nach ganz gewöhnliche Birkenpilze! Hainbuchenröhrlinge haben gewöhnlich eine runzlige Hutoberfläche.

    LG

    baks

  • Hallo Fred,

    da wirst Du wohl die Birke irgendwie übersehen haben. Die kann auch viele Meter entfernt stehen.

    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Ich danke Euch für die schnelle einstimmige Meinung. Ganz bestimmt steht da eine Birke. Meine Heide sagte nur gleich, dass hier so viele Buchenblätter

    liegen. Da die Unterseite des Hutes (Röhren) so grauweis waren und ich bisher nur Röhrenpilze mit orange, roten und gelben Röhren sah, hatte ich den

    Hainbuchen-Röhrling angenommen. Hatte ein Pilzbuch dabei, indem kein Birkenpilz ist.

    Nochmals danke. Er soll wohl nicht so gut zum essen sein.

    Ich grüße Euch

    Fred

  • Hallo Fred,

    der geschmackliche Hammer sind die nicht. Die jüngeren, nicht so matschigen kannst Du ja trocknen. Dann sind die gar nicht so schlecht. Den in der Mitte und den ganz rechts in der zweiten Reihe würde ich entsorgen. Bei den restlichen musst Du dich selbst festlegen.

    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hallo, Ihr Pilzkenner. Habe vorhin noch diese drei Oschis gefunden. War im Mischwald und einzelne Birken auch zu sehen.

    Die Steile passen jedoch nicht zum Birkenpilz? Zwei hatten gelblich-grünes Fleisch . Einer, wie bei den Birkenpilzen, grauweiß:

    Die Bilder habe ich nicht am Fundort gemacht.

    Danke und Gruss Fred

  • Hallo Fred,

    die hören auf den Namen Steinpilz und den rechten würde ich wieder zurückbringen zum Aussporen.

    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hallo Jörg, danke.danke wenn das wirklich Steinpilze sind, sind es unsere Ersten die wir gefunden haben.

    War unsicher, weil einmal die grauweißen Röhren, daneben gelbliche? Wird am Alter liegen?

    Meinst Du, daß der rechte schon zu alt war und deshalb aussporen soll?

    Lieben Gruß

    Fred

  • Das sind verschiedene Sorten Steinpilze, der in der Mitte ist ein Herrenpilz, sehr fest und helle, winzige Röhren. Die beiden anderen sind Sommersteinpilze. Die Röhren färben sich grünlich und sind gröber. Der Rechte wäre mir auch zu alt. LG Donna

    Viele Grüße, Donna Wetter

  • Hallo,

    Die Röhren färben sich grünlich und sind gröber

    das macht jeder Steinpilz wenn er die Sporenreife erreicht. Der Sommersteinpilz hat einen dunkleren Stiel mit einer sehr weit herabreichenden Netzzeichnung und eine eher filzig wirkenden Huthaut. Hier ist ein Sommersteinpilz von mir vom Freitag.

    Die von Fred sind Boletus edulis.

    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hallo, ich danke Euch beiden. Nun weiß ich Bescheid so ein "gemeiner Pilz". Alle drei Pilze wurden geprüft und die Röhren entfernt.

    Sie waren wirklich noch schnittfest und weiß. Sie haben hervorragend geschmeckt. Wenn man es auch nicht nötig hat, schon ältere Pilze zu essen, so war uns der wirklich zu schade für den Müll. Er hat es verdient, gegessen zu werden!!!

    Gute Nacht

    Gruß Fred

    PS. Habt Ihr davon auch gehört?

  • Hallo Karedi,

    du schriebst oben Buchenblätter hätte dich zur Vermutung geführt es wäre ein Hainbuchenröhrling. Waren es wirklich Buchenblätter oder die Blätter der Hainbuche?

    Viele Grüße

    Thomas

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Meine Frau sagte sofort, wir haben die Pilze unter Hainbuchen gefunden. Ich nahm nur an, dass es Buchen waren, weil da auch viele standen.

    Worauf man alles achten kann. (muss!!!!) Meine Hochachtung.

    Danke

    Gruß Fred

    • Offizieller Beitrag

    Servus!

    Oh, das freut mich aber, daß der Artikel auch von euch bemerkt wurde!

    Das ist zwar nicht die erste Art, die Ditte Bandini & Bernhard Oertel beschrieben haben, aber es ist erfreulich, daß ihre Arbeit so doch ein wenig Resonanz erfährt. :)


    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.