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An alle Freunde des Austernseitlings

  • Zitat von Uwe pid='7809' dateline='1383668137'

    Hallo Sven
    Auf Rügen gibt es schon Austernseitlinge. Es geht aber erst los. Evtl. warst du nicht an der richtigen Stelle?


    hallo uwe
    ja das wäre möglich,bin ja auch neu auf diesem gebiet und kenne ja auch noch keine genauen stellen wo welche wachsen.hat man die erstmal is das schon die halbe miete:)mal liest man die brauchen leichten frost und dann mal wieder 4-6 grad reichen schon?

  • Zitat von pilzjäger80 pid='7808' dateline='1383667552'

    hallo jörg,wirklich tolle bilder von dir:) möchte dieses jahr zum ersten mal austernseitlinge sammeln,komme aus mecklenburg vorpommern und bei uns gibt es jede menge buchenwälder auch liegt viel totholz rum also ideal normalerweise aber bis jetzt is noch nichts zu sehen von austern,ist das vieleicht noch zu warm weil nachtfrost hatten wir noch nicht?


    lg sven


    Hallo Sven,


    einen Kältereiz brauchen die schon aber keinen Frost. Meine Funde sind übrigens alle von lebenden Rotbuchen. An Totholz habe ich in diesem Jahr noch keine entdecken können.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten


  • hallo jörg,


    vielen dank für die info,das heißt also weiter die augen auf halten und suchen:)bin ja auch noch neu auf dem gebiet und wenn ich erstmal meine stellen gefunden habe sieht das schon anders aus.



    vg aus waren müritz

  • Hallo Sven,


    suche Austernseitlinge nicht nur an Buchen. Sie erscheinen oft auch an Pappeln, Weiden und auch Kastanien. Manchmal muss man gar nicht in den Wald, Parkbäume werden auch oft von diesem Pilz befallen.


    Viele Grüße

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Zitat von weisheit pid='7845' dateline='1383754966'

    Hallo Sven,


    suche Austernseitlinge nicht nur an Buchen. Sie erscheinen oft auch an Pappeln, Weiden und auch Kastanien. Manchmal muss man gar nicht in den Wald, Parkbäume werden auch oft von diesem Pilz befallen.


    Viele Grüße


    hallo veronika,


    vielen dank für deinen tip pappeln,weiden u kastanien haben wir auch genug dann werd ich mal die augen weiter aufhalten:)habe gestern an einem alten buchenstamm pilze gesehen,sahen genau wie austern aus allerdings waren die cremweiß und nicht das typische grau-blau

  • Hallo,


    die Austern habe sehr viele Farbvarianten, sind allerdings auch mit fast nichts anerem zu verwechseln, nur der Muschelseitling wäre solch ein Kandidat, da wäre allerdings der Stielansatz GELB....kann aber beides zusammen an einem Baum wachsen....

    Gruß
    Tommi


    ----------------------------------------------------------------------------------
    [size=2][font="Verdana, Arial, sans-serif"]Mitglied der Pilzfreunde in der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V und der Pilzfreunde e.V.[/font][/size]



    :graduate:

  • Zitat von weisheit pid='7845' dateline='1383754966'

    Hallo Sven,


    suche Austernseitlinge nicht nur an Buchen. Sie erscheinen oft auch an Pappeln, Weiden und auch Kastanien. Manchmal muss man gar nicht in den Wald, Parkbäume werden auch oft von diesem Pilz befallen.


    Viele Grüße


    da kann ich noch Ahorn, Birke und Fichte hinzufügen wobei Funde an Letzterer sehr selten sind.


    Hallo Sven,


    sahen deine Funde so ähnlkich aus?


    http://www.123pilze.de/DreamHC/Download/Lungenseitling.htm


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hallo Zusammen,


    ich bin neu hier im Forum und habe dank Eurer Beiträge und tollen Bilder gelernt, dass man Baumpilze!! und dann auch noch im Winter!!! essen kann. Auf unserem Gartengrundstück haben wir vor Jahren einen Walnussbaum gefällt. Letztes Jahr wuchsen darauf schöne Pilze, wir haben uns aber nicht getraut sie zu essen. Dieses Jahr wuchsen die gleichen Pilze (nach dem ersten Nachtfrost) und ich bin auf die glorreiche Idee gekommen hier zu stöbern und siehe da. Es handelt sich um Austernseitlinge. Die erste Ernte haben wir bereits genossen. Nun wachsen erneut kleine Baby-Pilzchen. Nun meine Frage: Kann ich die Pilze, wenn diese immer wieder einfrieren-auftauen-weiter wachsen-enfrieren-auftauen-weiter wachsen ohne bedenken essen? Die sind ja dann schon mehrere Tage/Wochen alt! Muss ich was besonderes beachten, oder einfach ernten, wenn ich nicht länger warten kann?
    Vielen Dank für eure Hilfe.
    Grüßle Xenia

  • Hallo Xenia,


    willkommen im Forum und dein Interesse, jetzt besonders sicher für deine Pilze an deinen Bäumen. Die typischen Winterpilze, wie Austernseitlinge und Samtfußrüblinge, benötigen um Fruchkörper produzieren zu können niedrige Temperaturen, die gehen schon etwas unter 0 Grad. Wenn die Temperaturen wieder milder werden, tauen auch die Pilze auf und man kann sie einsammeln. Diese Pilze können auch wieder einfrieren und es passiert ihnen gar nichts. Den Frischegrad von Winterpilzen erkennt man nicht, ob sie mehrmals eingefroren und wieder aufgetaut sind, wobei dieser Prozess natürlich auch eine Rolle spielt. In der Phase ohne Frost verändern sich die Pilze, sie wachsen und werden auch älter. Bei Austernseitlingen erkennt man das z.B. an dunkler werdenden Blättern, ein feiner brauner Strich bildet sich auf den Lamellen und der gesamte Pilz wird größer, dunkler und vor allem zäh. Mit dem Messer erkennt man den Frischegrad der Pilze auch sehr gut. Wenn sich der Pilz nur mit Widerstand abschneiden lässt, ist er zäh geworden und nicht mehr zu gebrauchen.


    Viele Grüße

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Noch eine Frage zu den Austern.
    Fruktifizieren Austernseitlinge mehrmal in einem Winter am gleichen Substrat?
    Ich habe nämlich am Samstag meine ersten, leider aber überständigen Austern gefunden.

  • ja, das ist möglich.


    Viele Grüße

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Hallo Veronika,
    vielen Dank für die rasche Antwort. Bin schon gespannt, wie sich meine Babys entwickeln. Bei der ersten Ernte hat`s bei manchen Pilzhüten richtig "gestaubt". Kann es sein, dass dadurch die Sporen abgegeben wurden und deshalb erneut Pilze wachsen?
    Grüßle Babs

  • Zitat von Rhoenpitt pid='8961' dateline='1389123439'

    Noch eine Frage zu den Austern.
    Fruktifizieren Austernseitlinge mehrmal in einem Winter am gleichen Substrat?
    Ich habe nämlich am Samstag meine ersten, leider aber überständigen Austern gefunden.


    Hallo Rhoenpitt,


    wie Veronika schon schrieb ist das möglich. Es ist zwar nicht sehr häufig aber ich habe in diesem "Winter" auch schon zwei Generationen am gleichen Stamm gefunden. Ich kenne auch eine lebende Buche an der Anfang November und wenn das Wetter paßt Anfang Januar Austern an zwei verschiedenen Stellen wachsen.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hallo Rhoenpitt,


    hier ist noch ein Beispiel für das mehrmalige Vorkommen.


    Hier sind meine Funde von Ende Oktober



    und hier die von gestern an der Rückseite der selben Buche.



    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Gestern Morgen habe ich meine derzeitige Austernquelle besucht. Eine darniederliegende alte Buche (1,30 m Durchmesser), die mittig in zwei Teile zerborsten ist. Über das Jahr gesehen ein Artenparadies. Die Muschelseitlinge und dekorativen Schleimrüblinge sind verfroren, dafür thronte ein klassisches Austernbüschel obenauf. Der Basisfruchtkörper bildete einen riesigen Kelch, welcher von anderen Fruchtkörpern umkränzt wurde. Der wanderte zum Abend in eine sättigende Pilzsuppe.
    Am anderen Teilstamm wachsen bereits handtellergroße Fruchtkörper, die eine helle Farbe und graue Streifung besitzen.
    Die Farbunterschiede stammen wahrscheinlich von der Ergiebigkeit des Substrates. Weniger Energie = weniger Farbpigmente.

  • Zitat von Rumpelrudi pid='9140' dateline='1389892728'

    Am anderen Teilstamm wachsen bereits handtellergroße Fruchtkörper, die eine helle Farbe und graue Streifung besitzen.
    Die Farbunterschiede stammen wahrscheinlich von der Ergiebigkeit des Substrates. Weniger Energie = weniger Farbpigmente.


    Hallo,


    daran glaube ich nicht. Zumindest bei meinem vorjährigen Fund ist das nicht der Fall.



    Eine bessere Theorie habe ich aber auch nicht:angry:.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

    Einmal editiert, zuletzt von Heuler22 ()

  • Hallo Freunde des Austernseitlings,


    an diese Theorie von Rumpelrudi glaube ich auch nicht. Wie bei allen Pilzen so gibt es auch beim Austernseitling viele verschiedene Farbvarianten, angefangen von dunkelbraun bis hellbraun, dann wieder hellblau oder hellgrau. das muss man einfach akzeptieren, wer mehr darüber wissen will, muss diese Phänomene wissenschaftlich erforschen.


    Viele grüße

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Hallo,


    ich will hier nur mitteilen, daß bei mir die Austernzeit wieder voll im Gange ist. Mein Problem mit denen ist derzeit aber das sie mir von bösartigen Dieben immer wieder gestohlen werden.

    Vorher sah es dort nämlich so aus.

    Nur die in höheren Standorten blieben für mich übrig. Dafür fehlten den Bösewichten wohl das nötige Equipment.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

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