Bräunlich gezonte Blätterpilze auf der Waldwiese

Es gibt 13 Antworten in diesem Thema, welches 2.625 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. November 2021 um 16:23) ist von IPS.

  • Hallo!

    Bei diesem Vertreter komme ich mit der Bildersuche nicht weiter.

    Ort: Tieferliegende Waldwiese (fast Feuchtwiese) in einem Kiefernwald, wo auch regelmäßig Tintlinge, Erdzimmermandl und Parasole wachsen.

    Zeit: Anfang November, vllt auch schon deutlich früher

    Anordnung: Immer mehrere in gebogenen Linien, deutet auf Hexenringe hin, teils eng stehend gegenseitig überlappend

    Farbe: Hut bräunlich gezont, keine Rosa- oder Rottöne. Leicht gewölbt bis gerade, keine Trichterform, Mitte leicht gebuckelt und hier dunkler. Im Alter welliger Hutrand.

    Stiel: dunkler als die Lamellen, längs teilbar - faserig, hohl oder zumindest wattig gefüllt, bis etwa 10cm hoch, Durchmesser des Hutes auch etwa 8 ... 10cm

    Geruch: kaum vorhanden, unauffällig

    keine Milch, nicht spröde,

  • IPS 9. November 2021 um 21:45

    Hat den Titel des Themas von „Bräunlich gezonter Blätterpilze auf der Waldwiese“ zu „Bräunlich gezonte Blätterpilze auf der Waldwiese“ geändert.
  • Hallo

    Schau doch mal bei Nebelkappe (Clitocybe nebularis). Obwohl im ersten Bild irgendwie schon rosafarbener Hutton ersichtlich ist, aber es kann auch täuschen.... Falls doch könnte es auch aus der Lepista Gattung sein.

    BG Andy

  • Die Nebelkappe sieht viel schöner aus! :)

    Deren Doppelgänger passen auch nicht so recht.

    Habe die Bilder aller faserigen Blätterpilze einzeln durchgearbeitet sowie die Blätterpilze mit angewachsenen Lamellen und nichts überzeugendes gefunden.

    ...Was die Sache interessant macht!

  • Ja ja, die Nebelkappe kann so schön und typisch aussehen. Sie kann aber auch ganz anders. Aber hier denke ich auch an die Nebelkappe.

    LG Rigo

  • Hallo,

    auch Nebelkappen, aber dünn und wässrig. Mit cemegelbem, weißgelbem SPP. Sporen ziemlich klein und Schnallen in der HDS.

    LG Rigo

  • Auf der selben Wiese wächst noch ein Doppelgänger. Da hatten wir schon einmal den Rasling vermutet.

    Auf beiden Bildern: Links vermutlich Rasling, rechts Nebelkappen. Nur bei diesen lässt sich die Huthaut sauber abziehen.

    Beim Rasling funktioniert das nicht so recht. Die Hutfarbe geht bis ins Hutfleisch.

  • Hallo zusammen,

    ich muss mich dann hier raus melden und komm nicht weiter. Mich irritiert die Basis der links gezeigten Pilze mit den "Wurzeln" dran. Sieht halt nach Einzelwuchs aus?!

    LG Rigo

  • Aus dem Gedächnisprotokoll:

    Je nachdem, wie weit der abgelöste Pilz vom Rand des Büschels entfernt steht, ist ggf. auch etwas von der Wurzel dran. Weiter nach innen kommt man beim Ablösen einzelner Pilze zwangsläufig in den Wurzelbereich des Büschels.

    Nachdem ich mir im letzten Jahr weitgehend sicher war, hatte ich immer mal wieder einzelne Exemplare verkostet.

    Die sind unglaublich knorpelig, bissfest und ziemlich geschmacksneutral.