Steinpilzähnlicher Pilz Röhrenpilz

Es gibt 11 Antworten in diesem Thema, welches 1.711 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (8. September 2022 um 17:18) ist von ibex.

  • Hallo zusammen ich habe zwei große Pilze gefunden.

    Im Wald im Oelsnitz/Erzgebirge in Deutschland.

    Es ist ein Mischwald. Er stand am Hang. Der Boden hatte Teilweise Laub und Moos, aber auch

    Büschel von hohen Gräsern und Fahrne.

    Der Hut ist etwa 120mm im Durchmesser. Oben einen helleres Braun/Beige nach außen heller werdend.

    Dir Röhren sind hell gelb grün. Auf Druck zeigt er keine Verfärbung.

    Der Hut ist im Querschnitt "Linsenförmig"

    Das Fleisch vom Hut, wie auch vom Stiel ist weis. Die Röhren und die Haut vom Schirm lassen sich gut ohne Hilfsmittel trennen.

    Der Stiel ist auch ca. 150mm lang, unten etwas dicker als oben. Der Stil ist weiß, hat aber eine leicht bräunlich Färbung.

    Der Geruch, ist nur sehr schwach und erinnert mich an nasses Moos im Wald und Erde.

  • Hi,

    für mich sind das Echte Steinpilze die ich nicht mehr sammeln würde, da ich nur welche mit weißen Röhren verspeise. Die bei deinen sind schon grüngelblich, was aber ein gutes Erkennungsmerkmal ist.

    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hallo knusi

    Also ich sehe hier Steinpilze. Was lässt dich denn am Steinpilz zweifeln?

    LG

    Benjamin

    Mit meinen Beiträgen gebe ich lediglich meine persönliche Einschätzung/Meinung ab. Sie sind nur als Vorschläge zu werten und es gibt damit insbesondere keine Verzehrsfreigaben meinerseits. Eine sichere Bestimmung sowie Verzehrsfreigabe kann nur der Pilzkontrolleur bzw. Pilzsachverständige vor Ort geben.

  • Hallo Knusi, willkommen im Forum. Zwar bin ich kein Pilzspezialist, aber ich finde Deine Aufarbeitung schon sehr detailliert. :agree:. ..ich könnte mir "eine Scheibe davon abschneiden"... :blush:

    Zum Pilz selbst drum von mir keine Stellungnahme. Aber eine Frage: Wie fühlt sich der Stiel an?

    Willst Du einen Steinpilz pflücken,

    musst Du seinen Stiel kurz drücken.

    Ist der Stiel dann weich und hohl,

    ist er wohl mit Maden voll...

    Wenn es denn ein Steinpilz ist- ich kann wie gesagt keine Einschätzung dazu geben, und erkenne den Stiel auf den Fotos zu wenig- dann hätte ich es mit Heuler: lieber hellere Röhren und ein fester Stiel.

    Aber Du wolltest ja nur wissen, was für ein Pilz es ist, nicht wahr? ;) Bestimmt meldet sich noch jemand mit Know-how.

    Gruss von der Miesmuschel

  • Danke euch.

    ibex

    Zwei Sachen Liesen mich zweifeln:

    Ich hatte Steinpilze in Erinnerung mit kürzeren, dafür bauchigerem Stiel.

    Das zweite, das es keine Verfärbung gibt.

    Naja die letzten frischen Steinpilze, die nicht bereits in der Soße waren, hatte ich als Kind in der Hand, ist schon eine ganze Weile her. ;)

    @heuler Miesmuschel

    Keine Made, nur oben die kleinen Löcher, sonst nichts angefressen und alles Knackig

    Da ich in den Ferien bin, bleibt mir sowieso nur trocknen, zum Konservieren. Einfach langsam auf Alufolie. Kommt zu viel raus gekrochen, kann man sie immer noch entsorgen. :D

    Naja die letzten frischen Steinpilze, die nicht bereits in der Soße waren, hatte ich als Kind in der Hand, ist schon eine ganze Weile her. ;)

  • Hallo knusi

    Zwei Sachen Liesen mich zweifeln:

    Ich hatte Steinpilze in Erinnerung mit kürzeren, dafür bauchigerem Stiel.

    Das zweite, das es keine Verfärbung gibt.

    Der typisch bauchige Stiel ist zwar das Idealbild des Steinpilzes, muss aber eben nicht immer so sein. Gerade ältere Exemplare haben auch mal einen etwas dünneren Stiel. Und zu deinem zweiten Punkt, dass es keine Verfärbung gibt, ist genau das, was man von einem Steinpilz erwarten würde, denn dort gibt es keine Verfärbungen. Das einzige was dort mal etwas verfärben kann sind die Röhren wenn sie schon älter sind können sie sich auf Druck leicht verfärben, aber dann lässt man den Pilz ohnehin besser stehen. Vielleicht verwechselst du hier den Steinpilz mit dem Maronenröhrling, der sich normalerweise verfärbt.

    Hier auf dem Bild, von Steinpilzen, die ich kürzlich gefunden habe, siehst du zum Beispiel auch, dass der Steinpilz oben links einen etwas schlankeren Stiel hat:

    LG

    Benjamin

    Mit meinen Beiträgen gebe ich lediglich meine persönliche Einschätzung/Meinung ab. Sie sind nur als Vorschläge zu werten und es gibt damit insbesondere keine Verzehrsfreigaben meinerseits. Eine sichere Bestimmung sowie Verzehrsfreigabe kann nur der Pilzkontrolleur bzw. Pilzsachverständige vor Ort geben.

  • Moin!

    Wenn man die Maden durchschneidet, kriechen sie aber nicht mehr… mir wären die auch ohnehin zu alt. Grüne Poren schrecken mich zwar nicht per se an, aber besonders fit scheinen die gezeigten Pilze nicht zu sein. Die Hüte wallen auf und die Poren quellen hervor.
    Hast du mal drauf gedrückt? Das Fleisch sollte nicht einfach nachgeben und Dellen hinterlassen.


    viele Grüße

    Bernhard

  • Hallo knusi,

    ich würde das auch für Fichtensteinpilze halten, und zumindest mich würde die Röhrenfarbe nicht schrecken, sofern der Pilz sonst noch schön fest ist. Ich trockne Steinpilze sowieso meistens, da finde ich es sogar besser, wenn sie nicht mehr so ganz jung sind, ich halte sie dann für aromatischer (auch wenn ich das noch nicht experimentell geprüft habe).

    Beste Grüße

    Sabine

  • Hallo

    Ich sehe das wie Sabine. Wenn die Pilze noch schön fest, aber die Röhren schon etwas verfärbt sind, kann man problemlos die Röhren entfernen und den Rest trocknen. Dieses Jahr haben wir ein sehr gutes Steinpilzjahr, dann nehme ich natürlich nur die schönen, mit noch weissen Röhren mit und lass die anderen im Wald zurück. Bei den Maden kann man sich manchmal auch ziemlich täuschen und ein junger noch fester Fruchtkörper kann, obwohl er von aussen wunderbar aussieht schon ziemlich vermadet sein, und umgekehrt natürlich auch. Da hilft nur auseinanderschneiden und genau prüfen.

    LG

    Benjamin

    Mit meinen Beiträgen gebe ich lediglich meine persönliche Einschätzung/Meinung ab. Sie sind nur als Vorschläge zu werten und es gibt damit insbesondere keine Verzehrsfreigaben meinerseits. Eine sichere Bestimmung sowie Verzehrsfreigabe kann nur der Pilzkontrolleur bzw. Pilzsachverständige vor Ort geben.

  • Hallo Benjamin,

    kann man problemlos die Röhren entfernen

    Dann siehst du das anscheinend doch anders als ich ;)

    Nie im Leben käme ich auf die Idee, die schönen Röhren zu entfernen.

    Beste Grüße

    Sabine

  • Hallo Knusi,

    was du da hast, sind in der Tat Steinpilze. Wenn du das nächste Mal im Wald bist und wieder so was findest, schau doch mal genauer auf den Waldboden, ob daneben nicht noch kleine semmelbraune Knubbel aus dem Moos hervorlugen - das sind nämlich die wirklich besten. Bei denen mittleren Alters, wie du sie auf dem Foto zeigst, empfiehlt sich eine Fingerdruckprobe auf dem Hut und am Stiel, der Pilz muss an allen Stellen fest sein und Widerstand geben. Eingedrückt bleibende Stellen sind dagegen kein gutes Zeichen.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

  • Hallo Sabine

    Dann siehst du das anscheinend doch anders als ich ;)

    Nie im Leben käme ich auf die Idee, die schönen Röhren zu entfernen.

    Okay. Also wenn die Röhren sich ins grünliche verfärbt haben finde ich die alles andere als schön und sie kommen bei mir definitiv weg. Die Röhren bleiben bei mir nur dran, wenn sie noch nicht zu gross und weiss sind. Das Fleisch meiner getrockneten Steinpilze muss schön weiss sein und darf weder grüne Röhren noch irgendwelche Madengänge mit Madenpups enthalten, da bin ich ziemlich heikel. ^^ Die Röhren können separat getrocknet und pulverisiert werden, damit eignen sie sich wunderbar als Würzpulver.

    LG

    Benjamin

    Mit meinen Beiträgen gebe ich lediglich meine persönliche Einschätzung/Meinung ab. Sie sind nur als Vorschläge zu werten und es gibt damit insbesondere keine Verzehrsfreigaben meinerseits. Eine sichere Bestimmung sowie Verzehrsfreigabe kann nur der Pilzkontrolleur bzw. Pilzsachverständige vor Ort geben.