Es gibt 31 Antworten in diesem Thema, welches 11.288 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (17. Oktober 2020 um 00:38) ist von mutschkela.

  • Auch wenn es mich nicht betreffen wird, sehe ich es eher im internationalen Bereich als Herausforderung, wenn jeder mit dem Einschlag seiner Muttersprache dann "sein" Latein spricht. Aber wahrscheinlich ist es ohnehin eher ein theoretisches Problem. Viel größer dürfte das Problem sein, dass viele Pilze mehrere wissenschaftliche Bezeichnungen haben.

  • Da kann es dann aber auch passieren, dass der Pilzexperte gegenüber nicht weiß, welchen Pilz man meint.

    Hallo Marcus,

    ich habe das noch nicht erlebt, dass ein wissenschaftlicher Name so falsch ausgesprochen wurde, dass man sich nicht zusammenreimen konnte, welcher Pilz gemeint war. Dieses Problem ist kleiner als du vielleicht denkst. Z. B. auf internationalen Tagungen sagen die Franzosen immer "Görtinariüßßß" oder "Lagtariüßßßß" und trotzdem werden sie verstanden.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

  • Hmm, dieses Problem sehe ich weniger, weil die Möglichkeiten ein Wort auszusprechen nicht so umfassed sind. Diese Probleme gibt es ja in jeder Sprache, trotzdem verstehen wir einander. Wenn ich Latein gesprochen habe, wurde ich auch immer verstanden, obwohl wir in der Klasse die Wörter anders ausgesprochen haben.

    Hallo,

    die korrekte Betonung ist in allen Sprachen ein Problem.

    Frage: verstehst du wenn jemand von "BlumentoPferden" (Betonung auf o) spricht?

    Übrigens ist mir das auch gelegentlich (bei meinen vielen Geschäftsreisen) in den USA passiert, dass ich wegen falscher Betonung nicht verstanden wurde.

    Grüße Gerd

  • Auch wenn es mich nicht betreffen wird, sehe ich es eher im internationalen Bereich als Herausforderung, wenn jeder mit dem Einschlag seiner Muttersprache dann "sein" Latein spricht. Aber wahrscheinlich ist es ohnehin eher ein theoretisches Problem. Viel größer dürfte das Problem sein, dass viele Pilze mehrere wissenschaftliche Bezeichnungen haben.

    Hallo Marcus,

    Mehrere wissenschaftliche Namen sind m.E. absolut kein Problem, wenn man irgend einen Namen aus seiner Populär-Literatur benutzt. Da wird man "weltweit" verstanden!!!

    - Eine falsche Betonung dagegen kann durchaus ein Problem sein.

    Grüße Gerd

  • Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure Beiträge. Es ist - wie bereits dargestellt - für mich eher ein theoretisches Problem. Ich plane nicht, die wissenschaftlichen Namen bei Gesprächen mit Dritten zu verwenden - ich kenne außerhalb des Forums keine Pilzexperten (und in den Beiträgen hier im Forum hört man die Aussprache nicht). Und bei den Laien kommen die wissenschaftlichen Namen selten gut an - da wird Fliegenpilz einfach besser verstanden als Amanita muscaria. Für mich sind die wissenschaftlichen Bezeichnungen also nur für den Privatgebrauch.

    VG Marcus

  • Ich plane nicht, die wissenschaftlichen Namen bei Gesprächen mit Dritten zu verwenden - ich kenne außerhalb des Forums keine Pilzexperten (und in den Beiträgen hier im Forum hört man die Aussprache nicht).

    ^^ Das kann schneller kommen als du denkst - diese Typen aus dem Forum treffen sich nämlich immer mal wieder live zum Pilzesuchen (wenn grade kein Corona ist), und da darf jeder mitmachen, und da kommen manchmal auch Koryphäen.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

  • Hoi andy,

    Noch zur info... Ich hänge da ja recht hinterher beim lateinischen.

    Bei der PK Prüfung ist das nur Nice to have. Die wichtigsten gift Pilze sollte man halt schon können....

    Lg jens