Schon wieder Täubling

Es gibt 1 Antwort in diesem Thema, welches 906 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. Oktober 2020 um 21:08) ist von Steigerwaldpilzchen.

  • Moin Pilziasten,

    War heute mal wieder in meinem „alten“ Wald unterwegs. Ergebnis war sehr ambivalent. An Röhrlingen hab’s nur Rotfüße. Allerdings hab’s wunderschöne Parasol und Rickens. Das Highlight war eine riesige Glucke wie ich sie noch nie gefunden habe.

    Das ist allerdings nicht der Grund für den Post. Es gab mal wieder einen einsamen, für mich nicht bestimmbaren, Täubling. Nach meiner Bestimmung soll es sich um einen dickblättrigen Schwärztäubling handeln. Allerdings wird er weder rot noch gar nicht schwarz. Die Lamellen sind schon sehr fest und, nach meiner Meinung, dickblättrig. Die Hutoberfläche würde ich als grau gescheckt bezeichnen. Die Lamellen sind weiß mit einem minimalen gelblichen Anflug. Der Stiel ist und bleibt weiß. Der Geruch ist unauffällig und der Geschmack mild. Die Hutgröße sind 5 cm. Fundort ist der Rand einer älteren Kiefernschonung im Gras am Waldweg. Ach ja, sowohl Stiel als auch Lamellen eindeutig spröde. Vielleicht fällt jemanden von euch etwas dazu ein. Gegessen wurde er trotz milder Geschmacksprobe nicht.

    Liebe Grüße, André

  • Hi,

    das ist kein Schwärztäubling. Diese Untergattung innnerhalb der Täublinge erkennst du an regelmäßigen Zwischenlamellen/Lamelletten und dem schwärzen des Fleisches an Verletzungen.

    So anhand der Hutfarbe und Lamellenfarbe geschätzt ist das einer der Grautäublinge (Griseinae). Da geht nichts groß ohne Sporenabwurf und Mikroskopie der Huthaut. Rein makroskopisch sind nahezu alle Arten der Sektion so variabel, dass ein Bildvergleich das selbe wie raten ist.

    LG Thiemo

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Eine Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben! -> Pilzsachverständige finden