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Oktoberfunde – Teil 33: drei Schwefelköpfe im Vergleich – Grünblättriger, Rauchblättriger und Ziegelroter Schwefelkopf

  • Hallo Pilzfreunde!



    Gleich eine Frage an Euch:


    Stimmt Ihr mir zu, dass die Lamellenschneiden bei den drei Schwefelköpfen von glatt über wellig bis gezahnt sein können? Hab das so zumindest beobachtet, aber in keiner Literatur so gelesen.




    101. der Grünblättrige Schwefelköpfe - HYPHOLOMA FASCICULARE mit Fraß- oder Erntespuren. Diese Spuren sind mir dieses Jahr vermehrt aufgefallen. Ich hoffe nur, dass sich hier keiner den Magen verdorben hat! <X Habt Ihr das auch schon mal so beobachtet??


    102. der Graublättriger Schwefelkopf - HYPHOLOMA CAPNOIDES: endlich mal in größerer Menge gefunden.


    ja, es gab in höheren Lagen schon Schnee...


    103. und der Ziegelrote Schwefelköpfe - HYPHOLOMA LATERITIUM: mit etwas stämmigerem Habitus.


    104. und hier der direkte Vergleich der drei Arten: hier zeigt sich wieder sehr schön, dass es sehr schwierig ist, die Farbe/das Grün gut am Foto einzufangen.

    Links: Ziegelroter S. leicht grüner Stiel und Lamellen, Mitte: Rauchblättriger S. keinerlei grüne Töne, Rechts: Grünblättriger S. deutliche Grüntöne am Stiel und Lamellen. am Foto nur dezent erkennbar.



    Danke u liebe Grüße!

    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!


    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Hallo Alex,

    mit Fraß- oder Erntespuren

    Fällt mir auch jedes Jahr auf, dass an manchen Stümpfen mit Grünblättrigen Schwefelköpfen nur noch die Stiele stehen. Würde mich ja interessieren, wer oder was sich die schmecken lässt. :P


    LG Thiemo

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Eine Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben! -> Pilzsachverständige finden

  • Super Vergleich! Immer schön wenn man alle gleichzeitig findet, dann kann man die Merkmale so richtig vergleichen und abspeichern.

    Danke für das zeigen Alex

    LG Andy

  • Fällt mir auch jedes Jahr auf, dass an manchen Stümpfen mit Grünblättrigen Schwefelköpfen nur noch die Stiele stehen. Würde mich ja interessieren, wer oder was sich die schmecken lässt. :P

    Meines Wissens sollen Rehe das machen. Was ich aber so besonders bemerkenswert finde: Hier sind es immer nur die Grünblättrigen, die weggefressen werden. Die Rauchblättrigen bleiben regelmäßig stehen.


    Beste Grüße

    Sabine

  • Grüß Euch!


    und danke für die Blumen!:) Freut mich, wenn Ihr damit was anfangen könnt!


    Der Oktober war echt super mit seiner Artenvielfalt! So viele Erstfunde hatte ich noch nie. Und ja, es kommen noch einige Beitrage vom Oktober! Ab jetzt kommen teilweise echt harte Nüsse bei denen ich sehr auf Eure Mithilfe hoffe. Bei vielen fehlt mir ziemlich die Idee!


    also wenn Ihr wollt bis bald!


    Liebe Grüße

    Alex


    PS: auch wenn ich weiß, dass die Pilzsaison eigentlich nie endet, so blicke ich doch mit wehmütigen Augen auf die mit Rauhreif überzogenen Bäume draussen... die Hohe Zeit ist nun für länger leider vorbei.

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


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  • Hallo,


    natürlich ist Tierfraß die plausibelste Erklärung.

    Aber ich frage mich schon, auch wenn mann den bitteren Geschmack mal außer Acht lässt, wie Rehe, die ja auch Säugetiere sind, die Fasciculole vertragen. Diese Triterpene konnten in Tierversuchen sogar Atemlähmung auslösen, weshalb man früher von einer deutlich drastischeren Giftigkeit des Pilzes ausging. Leider finde ich keine Quelle mehr zu den Versuchen, vielleicht wurde das Gift auch injiziert um derartiges zu erreichen. Normalerweise fressen Wildtiere instinktiv nichts giftiges. Wer weis was da der Trick ist. :wink:

    LG Thiemo

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