Hallo, Besucher der Thread wurde 700 mal aufgerufen und enthält 11 Antworten
  • Hallo, Ihr Lieben,

    heute hab ich im Solling diesen wunderschönen Pilz gefunden und würde gerne wissen, ob es eine Birkenrotkappe ist. In der näheren Umgebung stand eine Birke, etw. weiter weg junge Eichen.

    Die Huthaut geht über d. Hut hinaus. Er blaut auf Druck (statt blau eher dunkel). Ist es wohl eine Birken-Rotkappe?

    Vielen Dank im Voraus.

  • Hallo Rapunzel,

    nach dem, was man vom Stiel (weißliche Schuppen) und von der Hutoberfläche (trübes Rotorange) sieht, würde ich auf die Espenrotkappe (Leccinum albostipitatum) tippen. Dazu müsste aber am Fundort auch eine Zitterpappel gestanden haben.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

  • aber ohne einen Blick auf die Stieloberfläche kann ich nicht sagen um welche es sich handelt.

    Danke, Heuler22


    Ich hab gerade den Stiel fotografiert, er war ziemlich angenagt.


    Ein toller Fund. Danke Dir fürs zeigen.

    Danke, Murmel ,

    Bilder habe ich, s.o., gemacht. Ich finde, die Schuppen sind weder schwarz noch rötlich, sondern mittelbraun.


    Dazu müsste aber am Fundort auch eine Zitterpappel gestanden haben.

    Danke, StephanW ,

    ich hab nur eine Birke und weiter hinten Eichen gesehen.


    Edit by Hiatamandl

    3 Beiträge zusammengeführt

  • Laubwaldrotkappe (Eichenrotkappe) hin.

    Danke, Heuler22

    Eichen standen dort ja auch.


    Geschmeckt hat sie mir auch recht gut. Ich bin stolz, dass ich so einen schönen Fund gemacht habe, doch übersehen konnte man diese leuchtenden Schönheiten am Wegesrand wohl kaum.

    Nun bin ich, da ja Anfänger, wieder um eine Pilz-Erfahrung reicher geworden.

    Mich hatte nur bei der Bestimmung (Eichenrotkappe) irritiert, dass "Huthaut meist verkürzt" da stand, aber bei meinem war sie über d. Hutrand hinaus .


    Ich fahre irgendwann noch einmal dorthin, um noch genauer zu schauen. (Hellental im Solling, ca 500 m NN)

  • Hallo zusammen,

    nicht dass ich ein Rechthaber sein will, aber die Hutfarbe des angefragten Pilzes passt nicht zur Eichen- bzw. Laubwaldrotkappe, deutlich zu hell im Ton. Ich glaube nach wie vor, dass das eine Espenrotkappe ist.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

  • Salve!


    Auch bei der Weißstieligen Rotkappe (Leccinum leucopodium = Leccinum albostipitatum = Espenrotkappe) können die Stielschüppchen bei entsprechender Witterung bräunlich werden von der Stielbasis her. Das kann auch recht schnell gehen, also auch bei jungen Pilzen schon auftreten.

    Da die Eichenrotkappe (= Leccinum quercinum = Leccinum aurantiacum s.orig. = Laubwaldrotkappe) auch mit Pappelarten Mykorrhiza bilden kann (wie auch mit Eichen, Esskastanien und Rotbuchen), muss man bei der Bestimmung tatsächlich gut morphologisch beobachten. Das Farbspektrum der Hutfarben der Eichenrotkappe ist tatsächlich dunkler und trüber braunrot, und die Farbe der Stielschuppen (also sofern die bei leucopodium überhaupt bräunlich sind) ist auch ein wenig satter und röter bei quercinum.



    Lg; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo, liebe Pilzfreunde,


    gestern war ich noch einmal an der Stelle, an der ich den o.g. Pilz gefunden hatte, in der Hoffnung, dass ich noch welche von dieser Art finde.

    Doch zum einen fuhr ein Trecker den Waldweg ab und mähte das Gras und evtl. auch Pilze am ganzen Weg entlang ab, zum anderen konnte ich die Stelle,wo ich die Rotkappe gefunden hatte,

    nicht mehr lokalisieren.

    Doch ich habe durchaus einige Espen gesehen, doch ob es an der Fundstelle war, kann ich nicht sagen.

    Ich danke Euch für Eure Mühe.

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