Birnenbovist?

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema, welches 1.655 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (28. Oktober 2021 um 18:34) ist von j.kowi.

  • Hallo liebe Pilzfreunde,

    da das letztens so gut geklappt hat und ihr mir so SUPER geholfen habt (vielen Dank nochmal!) versuche ich es gleich nochmal:

    Ich muss vorneweg sagen das ich all die Jahre nur ein Pfifferling-, Stoppelpilz-, Röhrenpilz-, Champignonsammler war. Heute haben mich da aber so ein paar Boviste angelacht.

    Naja ich hab mal gelernt:

    außen weiß / innen weiß: essbar

    außen braun / innen weiß: essbar aber nicht so gut

    außen braun /innen braun; giftig

    Außerdem weiß ich, dass Kartoffelboviste nicht auf holz wachsen, eine dickere Schale haben und ehr rundlich (nicht flaschen- oder birnenförmig) sind.

    Die Pilze auf meinen Bildern habe ich als Birnenboviste identiviziert.

    Sie wachsen eindeutig auf Holz, sind birnenförmig haben weißes Fleisch und eine einigermaßen weiße Haut.

    Ich bin nur ein bisschen irritiert weil auf dem einen Baumstumpf die Haut ehr weiß, und auf dem etwa 10m entfernten Baumstumpf die Haut etwas mehr bräunlich ist (siehe Bild)

    Die frage ist nun: Liege ich mit meiner Bestimmung richtig und sind die Pilze so jung uneingeschränkt essbar?

    Vielen Dank schon mal für eure Antworten.

    LG Johannes

  • Hallo Johannes,

    ich kann jetzt die Bilder sehen. Das ist schon mal gut.

    Was die Verzehrfreigabe angeht, so wirst Du diese nur bei einem PSV bekommen. Hier nicht.

    Stäublinge, damit habe ich meine Schwierigkeiten.


    Liebe Grüße


    Murmel

    Liebe Grüße

    Murmelchen

    Von mir gibts hier im Forum auch keine Verzehrfreigabe.

    Einmal editiert, zuletzt von Murmel (3. Oktober 2021 um 19:44)

  • Hallo Johannes

    Wenn diese alle auf Holz gewachsen sind, würde ich sagen, dass du mit dem Birnenstäubling richtig liegst. Ich habe diese jetzt auch schon ein paar mal auf Baumstümpfen gefunden und die Farbe kann durchaus etwas variieren. Ich finde die Brinenstäublinge haben eine gewisse Ähnlichkeit zu den Flaschenstäublingen, aber diese wachsen normalerweise auf Erde und ich finde sie unterscheiden sich durch den Geruch. Der Flaschenstäubling riecht meiner Meinung nach angenehm, während der Birnenstäubling einen unangenehmen gasartigen Geruch hat.

    Wie bereits von Murmel geschrieben, wirst du hier ohnehin keine Verzehrsfreigabe erhalten. Zudem frage ich mich ohnehin, weshalb du so scharf drauf bist diese zu essen, denn bei Birnenstäublingen hätte mich der Geruch nicht unbedingt dazu animiert diese zu essen. :)

    LG

    Benjamin

    Mit meinen Beiträgen gebe ich lediglich meine persönliche Einschätzung/Meinung ab. Sie sind nur als Vorschläge zu werten und es gibt damit insbesondere keine Verzehrsfreigaben meinerseits. Eine sichere Bestimmung sowie Verzehrsfreigabe kann nur der Pilzkontrolleur bzw. Pilzsachverständige vor Ort geben.

  • So, ich schulde euch hier immer noch eine Antwort. War im Urlaub und konnte immer nur sporadisch schauen und schreiben.

    Also ich habe die Pilze in der Pfanne mit Butter und Zwiebeln und Knobi zubereitet und gegessen. Leider muss ich euch recht geben: Ein Hochgenuss war das nicht. Manche (wahrscheinlich die jungen Exemplare) schmecken gut. Aber zwischendurch war immer wieder ein holziger, erdiger, muffiger Geschmack zu vernehmen. Das war kein Hochgenuss. Dennoch habe ich fast aufgegessen. Vielen Dank nochmal für die Hilfe an alle.