Hallo, Besucher der Thread wurde 387 mal aufgerufen und enthält 7 Antworten

Was für ein Porling(?) könnte das sein?

  • Guten Abend,


    die Fotos sind leider nicht von allzu guter Qualität. Eventuell könnt ihr daraus trotzdem eine Idee entwickeln, was es sein könnte. Der Pilz wächst an einem alten Eichenstumpf und riecht angenehm pilzig.





    Besten Dank und viele Grüße

    Taci42

  • Vielen Dank für eure Antworten.

    Der Baumstumpf ist (relativ) sicher eine Eiche. "Relativ", da in näherer Umgebung nur Eichen stehen.

    Die Borke spricht auch dafür - nichtsdestotrotz kann ich nicht 100%tig ausschließen, dass es sich nicht um eine andere Art Baum handeln könnte.


    Angenommen es wäre keine, was gäbe es dann an Alternativen?


    Viele Grüße

    Taci42

  • Salve!


    Das substrat wäre allerdings unerheblich, wenn es ein Schwefelporling (Laetiporus sulphureus agg.) wäre. Weil das Hauptsubstrat von Schwefelporlingen Holz ist. Sämtliches Holz.
    Zum Bedauern des ökologischen Gefüges des Oberrheingrabens mit einer Ausnahme: Ailanthus (Götterbaum). Das ist leider das einzige Gehölz, an dem ich noch keinen Schwefelporling gefunden habe. Also falls jemand Laetiporus beibringen könnte, Ailanthus erfolgreich zu attackieren: Der Dank der gesamten mitteleuropäischen Flora, Funga und Fauna wäre in hohem Maße garantiert!



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo, Uwe!


    Nadelholz besiedelt der jedenfalls deutlich seltener, kann er aber auch. In meiner Ecke ist mir der ein paar Mal an Kiefer, seltener an Fichte und Lärche begegnet. Auch die an Lärche waren den Sporengrößen zufolge nicht Laetiporus montanus, aber die würde ich eigentlich eh fast als Aggregat zusammenfassen. Morphologisch scheint das kaum konstant trennbar zu sein.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Nadelholz besiedelt der jedenfalls deutlich seltener, kann er aber auch. In meiner Ecke ist mir der ein paar Mal an Kiefer, seltener an Fichte und Lärche begegnet

    Da habe ich keinen Fund bisher. Aber warum auch bei uns findet er genügend Laubbäume.

    Grüße von der Insel Rügen

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