Hallo, Besucher der Thread wurde 254 mal aufgerufen und enthält 6 Antworten

noch ein Russula sp.? => bestätigt

  • Hallo noch einmal,


    auch diesen Pilz fand ich heute in einem Buchen-Mischwald. Hutdurchmesser 8 cm; Oberfläche schmierig. Stielhöhe auch etwa 8 cm. Was ist das für watteartiges Zeug, dass da an den Lamellen hängt? Gehört das zum Pilz oder ist das ein Pilz, der den Pilz befallen hat? :what: Ich denke, den schiebe ich auch in den Russula sp.-Ordner, oder?


    Danke und Gruß,


    Siggi

  • Hallo

    Du kannst sonst noch Versuche mit Chemie starten und die Reaktion festhalten plus das Sporepulverfarbe ist in der Täublingsbestimmung relevant.

    Ansonsten denke ich auch Russula spec.

    BG Andy

  • Hallo Siggi,


    ich verstehe natürlich, wenn du davon zurückschreckt Geschmacksproben zu nehmen. Das war bis vor einigen Jahren auch ein große Hemmschwelle für mich. Solange du dir nicht 100% sicher bist einen Täubling vor dir zu haben würde ich auch weiterhin davon abraten.


    Nur leider funktioniert die Täublingsbestimmung nur damit, zumindest in ca. 90% der Fälle. Mit steigender Erfahrung in der Gattung geht es dann auch öfters ohne, aber am Anfang ist es unvermeidbar. Solange du die kleine Geschmacksprobe wieder ausspuckst, kann dir bei einem Täubling nichts schlimmes passieren.

    LG Thiemo

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Eine Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben! -> Pilzsachverständige finden

  • Was ist das für watteartiges Zeug, dass da an den Lamellen hängt? Gehört das zum Pilz oder ist das ein Pilz, der den Pilz befallen hat? :what:

    He Siggi,

    Das gehört nicht zum Täubling. Ich würde auf Schimmel oder irgendwas von Insekten tippen.

    Und teste gerne immer den ganzen Katalog von Kriterien ab, den ich Dir gestern gepostet habe (hatte sich ggf mit dem Post hier überschnitten)

    Beste Grüße

    Reike

  • Hallo Andy, Thiemo,


    vielen Dank für eure Beiträge. Mit der Prüfung von chemischen Reaktionen warte ich noch eine Weile ab, bis ich mal den Grundeinstieg in das Thema Pilze gefunden und mir ein gewisses Basiswissen erworben habe. Auf die Sporenfarbe werde ich künftig aber achten. Wie ich an die Sporen komme, kann ich hier ja sicher irgendwo nachlesen. Ansonsten macht es mir gar nichts aus, wenn sich ein Pilz nicht bis zur Art bestimmen lässt. Das ist bei den Insekten ja auch ganz oft der Fall. Meine "sp.-Ordner" sind groß, da passt viel rein. :)


    Hallo Reike,


    danke natürlich auch für deinen Hinweis. Das sieht für mich auch wie Schimmel aus. Das ist ja toll, dann habe ich mit einem Bild gleich zwei Pilze fotografiert. :shy:


    LG Siggi

  • SebaStef

    Hat den Titel des Themas von „noch ein Russula sp.?“ zu „noch ein Russula sp.? => bestätigt“ geändert.
  • He Siggi


    Sporenabwurf ist easy. Hut abschneiden und mit der Fruchtschicht nach unten paar Stunden/über Nacht auf Unterlage liegen lassen, fertig.


    Als Unterlage eignen sich weiße Blätter weniger gut für sehr helle Sporen, schwarze Blätter weniger gut für sehr dunkle Sporen. Ein super Hack ist, als Unterlage ein s/w gestreiftes oder kariertes Blatt zu nehmen.


    Du kannst das Blatt auch laminieren, für mehrfache Verwendung und weil Papierfeuchte manchmal Farbnuancen verfälscht. Oder auf Glas Absporen lassen und dann auf farbige Unterlage Deiner Wahl legen.


    Wenn ich keine Ultradunkelsporer erwarte (und manchmal auch dann) mache ich das einfach auf meinem schwarzen Ceranfeld.


    Es gibt Farbtabellen für (Hobby-)mykologen, um in der Kommunikation zu Farbnuancen objektivieren zu können. Man überlebt aber auch gut ohne.


    Viele Grüße

    Reike

  • Hallo Reike,


    vielen Dank für deine wie immer wertvollen Tipps und Hilfestellungen.


    LG Siggi

    • Gäste Informationen
    Hallo, gefällt Dir das Thema und willst auch Du etwas dazu schreiben, dann melde dich bitte an.
    Hast Du noch kein Benutzerkonto, dann bitte registriere dich, nach der Freischaltung kannst Du das Forum uneingeschränkt nutzen.