Es gibt 7 Antworten in diesem Thema, welches 1.221 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. Dezember 2022 um 20:28) ist von Schwammerlsuppe.

  • Neulich, beim Pilzesuchen: ich war verwundert, was das wohl für ein Pilzgebilde sein könnte, und habe es fotografiert:

    Dann wollte ich es vorsichtig anheben, um die untere Seite zu fotografieren, und habe gemerkt, dass der vermeintliche Pilz ganz hart ist.



    Zu welchem Tier dieser kleine Schädel wohl gehört hat?

    Viele Grüße

    Karoline

  • Hallo Karoline

    Ins blaue hin vermutet wahrscheinlich zu einem Kaninchen. Gibt's hier vielleicht Jäger die da vielleicht ein Wörtchen dazu verlieren könnten?

    LG Kathrin

  • Hallo Karoline,

    du hast quasi nur den Hinterkopf gefunden, Augenpartie, Nasenbereich und Oberkiefer fehlen. Daher ist es nicht einwandfrei möglich eine sichere Aussage zutreffen.

    Kathrins Vermutung eines Kaninchens, ist nicht auszuschließen, wenn das gefundene Teil wirklich sehr klein ist. Aber zur maßlichen Größe ist in deiner Anfrage nichts zu finden.

    Servus Ingo

  • Hallo Ingo,

    vielen Dank für deine Überlegungen. Ich muss zugeben, dass ich doch sehr unwissenschaftlich an die ganzen Sachen herangehe. Dieser Schädel ist ungefähr 10 cm lang.

    Liebe Grüße

    Karoline


  • Moin!

    Der Schädel ist mit Sicherheit bestimmbar, auch wenn wichtige Merkmale wie Kiefer und Zähne fehlen. Spezialisten, vielleicht sogar Jäger oder Förster erkennen die Art oder Gattung bestimmt noch auf einen Blick.


    Edit: zum Beispiel die hier: tierschaedel.de


    Zitat:

    • Gerne bestimmen wir kostenlos Ihre Fundschädel anhand von Fotos!

    Ich bin kein Experte für so was, aber aufgrund der geschlossenen Schädelnähte würde ich von einem adulten Individuum ausgehen.


    Hier fehlen die Kiefer, der gesamte Schädel war also vermutlich länger. Trotzdem kann man das wohl auf um 15-18 cm eingrenzen. Das schmälert den Kreis der Kandidaten deutlich.

    Viele Grüße

    Bernhard

  • Hallo Karoline,

    nach der Größenangabe wird die Sache einfacher. Es ist für mich ein weibliches Rehwild, ca. 1 Jahr alt.

    Auf meinem Bild 1 siehst du die Unterseite eines Rehschädels. Dort wo bei meinem Meterstab die 60-65 mm beginnen,

    ist bei deinem Fund ungefähr die Bruchstelle. Auch bei deinem Maßstab ungefähr das gleiche Maß.

    Die stärk ausgeprägten Hinterkopfnähte sind von einem jüngeren Stück. Deshalb bin ich bei einem Einjährigen.

    Bei einem älteren Stück verwachsen die Nähte und werden wulstig. Siehe bei meinem Bild 2. Das Reh ist ca. 3 Jahre alt.

    Servus Ingo

    U