Die ersten Pfiffis …

Es gibt 12 Antworten in diesem Thema, welches 1.441 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (31. Mai 2023 um 09:37) ist von SaschaM78.

  • Hallo Jens,

    deine Pfifferlinge sehen aber sehr eigenartig aus, aber wenn diese noch klein sind, kann das schon passen.

    Viele Grüße

    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock


    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Leute nicht schon wieder….

    Ist ein bekannter Platz. Wenn man pfiffi Babies möglicherweise nicht kennt irritiert das natürlich 😀

    Lg jens

  • Danke für die schnelle Antwort!

    Hab schon Buche, Ahorn und Birke auf den Fotos erkannt. Besonders Buche ist bei uns leider komplett Fehlanzeige. Leidet erst an zuviel Licht und Wilddruck (bei uns sind 99 von 100 Eichen verbissen, ich übertreibe nicht) und generell auch durch die sehr sauren, nährstoffarmen Böden in unseren Wäldern. Kam grad an einer eingezäunten Pflanzung vorbei, da waren alle Eichen nah am Zaun verbissen, weil es das Rehwild scheinbar schafft, den Kopf durchzustrecken.

  • Kommentar auf 123pilze:

    Zitat

    Eine sichere Unterscheidung der bereiften Arten ist meist nur mikroskopisch „sicher“ möglich. Vor allem zwischen dem Bereiften Pfifferling und den Blassen Pfifferling ist es makroskopisch meist sehr schwierig diese zu unterscheiden. Mikroskopisch hat der Blasse Pfifferling größere Sporen.

    Es gibt etwa 18 Pfifferlingsarten, z.B. ist einer davon der fast unbekannte Zweifarbiger Pfifferling (CANTHARELLUS CIBARIUS VAR. BICOLOR). Bedenkt aber immer, alle Leistlingsarten sind essbar!


    Hab nach dem ultraseltenen bicolor gegoogled (jedes Bild, das man online findet schaut anders aus, trotzdem find ich keinen unterschied zum Blassen).

    Dabei fand ich dann ein Bild, das verdächtig wie deine ausschaut:

    Cantharellus cibarius var. cibariusCantharellus cibarius var. cibarius - Image | BioLib.cz


    Edit: Scheint sich um den Echten Pfifferling zu handeln (mit anderer Ausprägung wie in Nadelwäldern, welche die meisten kennen), zumindest ist das Taxon inaktiv und es gibt nur historische, phänotypisch bestimmte Quellen:

    Taxonomic Swap 108886 (Eingereicht am 10. Apr. 2022) · iNaturalist

    oder natürlich die Bezeichung auf dem Bild von oben stimmt nicht und es ist eben eine der anderen 18 Unterarten / Varietäten.

    2 Mal editiert, zuletzt von Rooki (23. Mai 2023 um 11:27)

  • Hallo Jens,

    deine Pfifferlinge sehen aber sehr eigenartig aus, aber wenn diese noch klein sind, kann das schon passen.

    He zusammen,

    Also, ich finde die eigentlich relativ typisch für Baby-Pfifferlinge. Sowohl von der Farbe, als auch von der Form. Vor allem für Cantharellus cibarius, C. amethysteus und C. pallens.

    Viele Grüße,

    Reike

  • Abgesehen von früheren Österreichurlauben ist mir nur einmal eine Gruppe Pfifferlinge im Wald über den Weg gelaufen (also ich bin ihnen über den Weg gelaufen, nicht andersrum ^^), da hab ich mich sehr gefreut. Toller Fund, da bin ich schon etwas neidisch! Lass' sie dir gut munden, wenn sie erntereif sind :cheeky:.

    Meine Antworten kann man nie als Verzehrfreigabe ansehen.

    Alle gefundenen Pilze sind GPS-getaggt, per PN gebe ich gerne Fundorte weiter.

    Pilz-Rezepte mit Bildern:

    Judasohr als asiatischer Salat

    Schwefelporling gedünstet

    Falls mal für eine Bestimmung relevant, vorrätig habe ich: Anilin, Ammoniak 10%, Eisen-III-Chlorid, Guajak, Patentblau, Eisensulfat, Melzers Reagens, KOH 20%.