Es gibt 6 Antworten in diesem Thema, welches 3.018 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. September 2019 um 16:32) ist von Schupfnudel.

  • Hallo zusammen,

    folgende Pilze hat mein Vater letztens in unserem Wald im Chiemgau gefunden. Kann jemand diese ungefähr zuordnen? Handelt es sich um eine Art Schirmling?

  • Hallo,

    von dem was ich auf den Bildern erkennen kann, würde ich von einem Spitzschuppigen Stachelschirmling Echinoderma aspersum ausgehen.
    Der gehörte früher mal zu den Schirmlingen, in so fern warst du schon richtig soweit. :)

    LG Steigerwaldpilzchen

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Eine Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben! -> Pilzsachverständige finden

  • Vielen Dank euch Beiden für die erste Diagnose. Ich habe mir den Pilz soeben genauer angesehen und festgestellt, dass der Geruch im Unterschied Spitzschuppigen Stachelschirmling angenehm pilzartig ist. Aus dem Grund bezweifle ich, dass es sich um diesen Pilz handelt.

  • Das höre ich regelmäßig bei diesem Pilz, also "angenehm pilziger Geruch".

    Gebe ich mittlerweile nichts mehr drauf. Meine haben bisher immer gestunken aber entweder ich hatte die immer gut ausgeprägt im Geruch und sie sind sonst recht wandelbar oder den Geruch nehmen viele nicht wahr.

    Spitzschuppiger Stachelschirmling passt schon bei der Größe.

    Keine Verzehrfreigaben meinerseits.

    • Offizieller Beitrag

    Morgen!

    Der typische Geruch vom Spitzschuppigen Stachelschirmling (Echinoderma aspera) ähnelt für meine Nasse sehr dem Geruch von Kartoffelbovisten (insbesondere Scleroderma citrinum) bzw. dem von Stinkschirmlingen (Lepiota cristata). Nicht ganz gleich, aber doch irgendwie verwand. Da ist so eine metallische Komponente drin, die schwer zu ebschreiben ist. Unangenehm finde ich den Geruch persönlich nicht.

    Das Zuordnen von Pilzgerüchen ist zum einen Übungssache und zum anderen recht individuell, weil ja jede Nase (bzw. Geruchsdefinition im Gehirn) etwas anders funktioniert.

    Dazu kommt, daß man bei allen Pilzen damit rechnen muss, daß sie in ihrer Geruchsausprägung variabel sein können. Gerüche können dann - abhängig vom Alter der Fruchtkörper, Witterung, Standortverhältnissen, Tagesform und Laune der Pilze - auch mal undeutlich, fehlend oder atypisch ausgeprägt sein.

    Makroskopisch ist das hier für mich schon auch recht eindeutig Echinoderma aspera.


    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Der typische Geruch vom Spitzschuppigen Stachelschirmling (Echinoderma aspera) ähnelt für meine Nasse sehr dem Geruch von Kartoffelbovisten (insbesondere Scleroderma citrinum)

    Kann ich so absolut bestätigen. So nehme ich den auch wahr.

    Keine Verzehrfreigaben meinerseits.