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letzter Beitrag von ThomasL am

Ein wundervolles Pilzjahr 2019...

  • ...neigt sich dem Ende entgegen. Ich für meinen Teil bin rundum glücklich mit diesem Pilzjahr!


    Los ging es im Mai mit den Feldschwindlingen in meinem Garten - die erste perfekte Pilzsuppe in diesem Jahr;



    Dann war lange Zeit Ebbe w/Trockenheit - aber der Oktober hat jedweden Trübsal vernichtet ;-)


    Steinis wohin das Auge reicht:



    Die Parasole wurden überwiegend zu überragendem Pilzpulver verarbeitet...




    Maronen bis zum Abwinken - und alle dickstielige und festfleischig...



    Perlpilze gab es auch in Massen - ich bin ein großer Fan von ihnen!



    Und Reizker sind für meine Gegend nicht gewöhnlich - auch wenn es "nur" Fichtenreizker waren (ich finde sie ultra lecker):



    Natürlich gab es noch Unmengen mehr - das würde den Rahmen total sprengen.


    Aber ich sage einfach DANKE für ein wirklich grandioses Pilzjahr! :-)


    Viele Grüße


    Boris

  • Hallo Boris!


    Bei Deiner Reise durchs Pilzjahr kriege ich sofort wieder Lust los zu ziehen, obwohl ich grad heute schon unterwegs war!


    Danke Dir!


    Liebe Grüße

    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!


    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Hallo,


    eine tolle Bilderreihe Boris! Ist wirklich ein klasse Jahr geworden. Die Pilze scheinen das was sie 2018 versäumt haben, wieder aufholen zu wollen. Aber auch wenn die Hauptsaison vorbei ist, geht es weiter mit den Winterpilzen.


    LG Thiemo

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Sichere Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben!

  • Hi Andy,


    ich mache die Suppe ganz klassisch:


    Eine Mehlschwitze mit Gemüsebrühe ablöschen, die Pilze zugeben und 15 Minuten köcheln lassen.

    Dann ein paar Pilze herausnehmen und den Rest mit dem Pürierstab pürieren.

    Zuletzt eine Sahne-Eigelb-Legierung unterrühren (Suppe darf dabei nicht mehr kochen, damit das Ei nicht gerinnt) und die vorher herausgenommenen Pilze wieder zugeben.

    Mit einer Prise Salz und etwas Pfeffer würzen - fertig.

    Beim Servieren Schnittlauch drüber streuen.


    Zu den Perlpilzen:

    Zwiebeln in Butter anschwitzen, grob geschnittene Perlpilze dazu geben, mit etwas Salz und Pfeffer würzen - fertig! Kann man auch noch mit einem Schuss Sahne übergießen - je nach Geschmack.


    :-)


    VG, Boris

  • Hallo Boris

    Das tönt Super. Das werde ich bestimmt ausprobieren. Vielen herzlichen Dank für deine Mühe und ausführliche Beschreibung der Rezeptur.


    Ich habe jetzt auch angefangen mich für die Winterpilze zu interessieren, es ist herrlich im Wald die verschiedenen neuen Folgezersetzer aufzusuchen und zu studieren. Mit etwas Glück findest du Judasohren, Austerseitlinge oder Samtfußrüblinge...

    Somit ist das Pilz Jahr 2019 noch nicht ganz zu Ende..... :wink:


    LG Andy

  • Hi Andy,


    Zitat

    es ist herrlich im Wald …... Mit etwas Glück findest du Judasohren, Austerseitlinge oder Samtfußrüblinge...

    Und Stockschwämmchen sind (zumindest bei mir) auch noch zu finden :-)


    Werde genau jetzt ab in den Wald gehen und schauen, was so los ist :-)


    VG, Boris

  • Ja Boris

    tolle Pilze zeigst Du uns, daß man neidisch werden kann. Es gab wirklich ganz viele Pilze, leider habe ich noch kein Steinpilz gefunden.

    Da wir ganz oft im WALD waren, haben wir Stellen ausgemacht, wo wir im kommenden Jahr nachsehen müssen. Nadelwald und Moosboden

    vom feinsten, da müsste doch was zu finden sein. Reizger gab es Unmassen bei uns.Wir sind auch zufrieden und hoffen nun natürlich, ob es 2020

    weitergehen kann. Der Regen ist wichtig und Wärme!. Da aber der Klimawandel droht, wird es bald keine Pilze mehr geben. Hi,hi!!

    Ich glaube nicht daran und bin immer optimistisch.

    Gruß Fred

  • Hi Fred,


    Zitat

    Nadelwald und Moosboden vom feinsten, da müsste doch was zu finden sein

    Ich drück Euch auf jeden Fall die Daumen! Und nur ganz nebenbei: Ich finde auch viele Steinis im Laubwald - Buchen / Birken / Eichen - und dann gerne am etwas sonnigen Rand!


    VG, Boris

  • Ja Boris

    tolle Pilze zeigst Du uns, daß man neidisch werden kann. Es gab wirklich ganz viele Pilze, leider habe ich noch kein Steinpilz gefunden.

    Da wir ganz oft im WALD waren, haben wir Stellen ausgemacht, wo wir im kommenden Jahr nachsehen müssen. Nadelwald und Moosboden

    vom feinsten, da müsste doch was zu finden sein. Reizger gab es Unmassen bei uns.Wir sind auch zufrieden und hoffen nun natürlich, ob es 2020

    weitergehen kann. Der Regen ist wichtig und Wärme!. Da aber der Klimawandel droht, wird es bald keine Pilze mehr geben. Hi,hi!!

    Ich glaube nicht daran und bin immer optimistisch.

    Gruß F

    Ich war mal mit Freunden In Italien im Wald. (auf Bären sollte man auch aufpassen) , da war Nadelwald und stellenweise Moosboden. Daher

    meine Aussage. Habe schon gelesen, wo man Steinpilze finden kann. Damals haben die Italiener diese gefunden.

    Gruß Fred


  • Hallo Boris, ich würde nicht von einem sehr guten Pilz Jahr sprechen, höchstens von einem sehr guten Oktober. Der Frühlingsaspekt war weniger gut. Der Sommer brachte fast gar keine Pilze und erst ab Ende September tar sich was. Natürlich war der Oktober fantastisch, aber der allein macht das Pilz Jahr nicht besonders gut. Regionale Unterschiede müssen auch noch beachtet werden.

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, obwohl ich Pilzberaterin bin.

  • Ich persönlich finde sie hier bei uns deutlich öfter und zahlreicher im Buchenmischwald als in reinem Nadelwald mit Moosboden. Wobei es sie dort natürlich auch gibt.

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind keine Freigabe zum Verzehr.

  • Ihr habt Erfahrung, wo sie besser wachsen und zu finden sind. Ich kam nur auf die Idee, weil ich den Moosboden mit schönen Steinpilzen

    verbinden konnte. Also, der nächste Sommer kommt bestimmt und dann werden die Laubwälder abgesucht. Vielleicht gibt es wieder

    keine Pilze, wie schon die Jahre zuvor. Erst dieses Jahr gabs Massenweise. Aber eben erst am September /Oktober zog es hier an.

    Ich verstehe, was Veronika meinte.

    Ich grüße Euch

    Fred

  • Hallo Fred,


    das ist ja auch erstmal nicht falsch. Allerdings hatte ich auch genau so (Fichtenwald, Mosboden) ein Gebiet in dem ich jahrelang hauptsächliche gesammelt habe, mit maximal ab- und zu einem oder zwei Steinpilzen. Da ich ein gutes Steinpilz Gebiet wollte habe ich dann neue Gebiete erschlossen (war noch bevor ich mich intensiv mit Pilzen zu beschäftigen began), fündig wurde ich dabei i.d.R. eben in Wäldern mit vielen Buchen. Ist aber eben einfach meine Erfahrung aus meiner Region.

    Auf der andere Seite habe ich in den Karpaten auch sehr viele im Nadelwald gefunden.


    Viele Grüße und erfolgreiche Suche (nächstes Jahr)

    Thomas

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind keine Freigabe zum Verzehr.

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