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Winterpilze auf Holz und Zapfen

  • Hallo,


    obwohl inzwischen der Anblick von Schnee dem von Schneerosen gewichen ist, ...



    ... wachsen Pilze noch immer vorwiegend auf Holz.

    Seht, was es bei meiner gestrigen Runde zu entdecken gab.


    1. herrlichen Duft verbreitete dieser Fenchelporling, Gloeophyllum odoratum



    2. der Gezonte Ohrlappenpilz, Auricularia mesenterica, ist noch schön prallgefüllt vom letzten Niederschlag




    3. "Dumbo" Pilze ---- ihr wisst schon, wen ich meine.




    Und hier an der Oberseite als "Schnecke" ein wenig orientierungslos, nachdem der Stamm in den Abgrund gestürzt war.




    4.Helmlinge, büschelig auf Fichtenstumpf, gerieftet Hutrand, mit Anastomosen, Mycelfilz an der Basis, kein Geruch





    5. alte Schwarzgebänderte Harzporlinge, Ischnoderma benzoinum auf Tanne, deren Geruch jedoch besser zum Laubholzharzporling passte.




    6.Orangeseitlinge, Phyllotopsis nidulans leuchteten mir schon von weitem entgegen.




    7. wieder auf Tanne ein Weißkerndrüsling, Tremella encephala. An der Anwachsstelle war gut der Hinweis auf den weiße Kern erkennbar.






    8. an Fichtenzapfen, die trotz der feuchten Witterung geöffnet bleiben, sitzt der Fichtenzapfenrostpilz, Thekopsora areolata.




    9. ebenfalls auf Fichtenzapfen wahrscheinlich die Fichtenzapfenkonidie, Phragmotrichum chailletii



    10. mit diesem grünen "Rasen" beende ich meinen Bericht.


    LG Roswitha

    Einmal editiert, zuletzt von PomFunga () aus folgendem Grund: Fotos nicht sichtbar

  • PomFunga

    Hat den Titel des Themas von „Winterpilze auf Holz“ zu „Winterpilze auf Holz und Zapfen“ geändert.
  • Ganz toller Beitrag Roswitha!


    Vielen Dank für die schönen Bilder!


    lg

    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!


    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Dumbo" Pilze ---- ihr wisst schon, wen ich meine.

    Hallo Roswitha,

    ich kann mit diesem Namen nichts anfangen, bitte klär mich auf.

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Hallo Uwe,


    es war sicher eine Tanne.

    Ich habe allerdings schon öfters festgestellt, dass sich Tanne, auf Pilzstandort bezogen, wie Laubholz verhält.


    Ein Beispiel ist der Kirschbaum-Gallertpilz, Craterocolla cerasi , der laut Literatur auf Laub vorkommen soll.


    Meine Funde hier ( mikroskopisch bestimmt ) stammen von Tanne.

    Kirschbaum-Gallertpilz, Kirschbaum-Kraterpilz, Kraterpilz (CRATEROCOLLA CERASI SYN. SPHAERIA CERASI)


    LG Roswitha

  • Hallo, Roswitha!


    Tolle Funde. :thumbup:
    Ischnoderma resinosum und Ischnoderma benzoinum riechen nahezu identisch, also beide Arten in der fomitoiden Phase anisartig.

    Ischnoderma benzoinum nach meinen eigenen Beobachtungen oft etwas kräftiger, aber Ischnoderma resinosum riecht eben auch so. In der leptoporoiden Phase sind beide Arten ohne spezifischen Geruch (also in der Phase nicht anisartig).



    LG; pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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