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Tauben(-Pfanne)

  • Hallo zusammen,


    bisher habe ich die Tauben immer stehen gelassen - aber nun möchte ich mal einen Versuch unternehmen mit Russula Nigricans (Dickblättriger Schwarztäubling) und Russula Cyanoxantha (Frauentäubling). Die angehängten Exemplare habe ich gerade mal mitgenommen.

    Zu R.N. liest man ja Unterschiedliches bezüglich Speisewert - wie ist Eure Meinung? Aber ich werde es nachher auch selbst herausfinden. 😎


    VG Boris


    P.S.: Ein paar junge Steinis gab es auch. Sie durften weiter wachsen 😎


  • Experiment erledigt. Beide getrennt gebraten mit ein paar Zwiebeln, Salz, Pfeffer und ein kleiner Schuss Sahne.


    Zu R.n.:

    Matthias hat es schon auf den Punkt gebracht. Positiv: Extrem knackig, ein gutes Beissgefühl. Allerdings ohne Eigengeschmack (aber eben auch kein unangenehmer Geschmack). Demnach kein Pilz für ein Sologericht, sondern im Mischgericht gut aufgehoben!


    Zu R.c.:

    Geschmacklich sehr fein, nicht annähernd so fest im Biss wie R.n. Aber insgesamt sehr lecker und angenehm zu essen!


    Das war für den Moment mein Taubenexperiment😎
    Künftig werde ich sie regelmäßig mitnehmen!


    VG Boris


  • Hallo Jörg,


    wenn Du die Wahl hast, dann kann man auf R.n. gut verzichten 😎 Er schmeckt schlicht nach gar nix.

    Einen weiteren Täubling habe ich zudem als Speisetäubling (Russula vesca) bestimmt. Zumindest war er total mild. Kam auch solo in die Pfanne - und war sehr lecker!👍


    VG Boris


  • wenn Du die Wahl hast, dann kann man auf R.n. gut verzichten 😎 Er schmeckt schlicht nach gar nix.

    Einen weiteren Täubling habe ich zudem als Speisetäubling (Russula vesca) bestimmt. Zumindest war er total mild. Kam auch solo in die Pfanne - und war sehr lecker!👍

    Richtig!

    Artenkenntnis ist auch bei Täublingen gut. Nicht alles was mild schmeckt ist auch gut in der Pilzpfanne! Wenn man die Arten kennt, spart man sich auch das lästige Probieren!

  • Hi Jörg,


    exakt! Allerdings möchte ich mir immer gerne selbst ein (Geschmacks-)Bild machen. So habe ich auch z. B. auch schon mal in die Nebelkappen reingebissen. 1 mal und nie wieder 😜

    Ebenfalls habe ich ein Hexenei (das Innere daraus) bereits gebraten - und das war gar nicht so schlecht (schmeckte rettichartig).

    Auch den Schwefelporling habe ich probiert - und war recht enttäuscht.

    Hier (rund um Düsseldorf) muss ich halt mit dem (Wenigen) Vorlieb nehmen, was man so findet 😉 Oder ich muss halt einige Kilometer fahren (Sauerland oder Eifel) - hauptsächlich, um meine geliebten Reizker zu finden 😍😎👍


    VG Boris

  • So habe ich auch z. B. auch schon mal in die Nebelkappen reingebissen. 1 mal und nie wieder 😜

    Ja, die Geschmäcker sind verschieden. Nebelkappen ganz jung und frisch sind für mich eine Delikatesse, wenn kross gebraten.


    Ebenfalls habe ich ein Hexenei (das Innere daraus) bereits gebraten - und das war gar nicht so schlecht (schmeckte rettichartig).

    Das finde ich widerum gruselig ......



    Auch den Schwefelporling habe ich probiert - und war recht enttäuscht.

    Dann war der vermutlich zu alt. Probiere ganz jungen Schwefelporling. Das Messer muß beim Schneiden wie durch weiche Butter durchgleiten.

  • Ich bin ehrlich gesagt ein ziemlicher Freund vom Schwefelporling. Wir hatten den vor vielen Jahren mal zu viel in der Familie gesammelt, dann wochenlang daran zu futtern gehabt und schließlich die Schn.. voll gehabt.


    Vor 10 Jahren habe ich mich erneut rangewagt, nur die jungen wie Jens schreibt, und nehme ihn jetzt regelmäßig mit. Zumal man ihn oft findet, wenn nix anderes geht.


    Was ich aktuell besonders interessant daran finde, ist der Umstand, dass die Lebensmittelindustrie seit geraumer Zeit eifrig nach Fleischersatzen sucht.. und mE dabei auch manche Fehlgriffe hat.


    Der Schwefelporling nun hat auch gebraten, geschmort und gekocht eine angenehm bissfeste Konsistenz und verhält sich dabei recht ähnlich wie zB Saitan.


    Daher verwende ich ihn gerne bspw. in Gemüsepfannen - kann ich nur empfehlen ;)

  • So habe ich auch z. B. auch schon mal in die Nebelkappen reingebissen. 1 mal und nie wieder 😜

    Ja, die Geschmäcker sind verschieden. Nebelkappen ganz jung und frisch sind für mich eine Delikatesse, wenn kross gebraten.

    Wirklich? Ich finde die im Herbst in Massen aber wäre nie auf die Idee gekommen mir davon was zu braten. Die sollen doch extrem Unverträglichkeit auslösen? Was ist da der aktuelle Stand?


    Liebe Grüße und schönen Abend :)

    Flo

  • Hallo Andy,


    als Ergänzung

    ---> Plädoyer für die Giftigkeit der Nebelkappe | PZ – Pharmazeutische Zeitung


    Grüße Gerd

  • Danke Gerd für diesen ausführlichen Bericht.

    Relativ schwierig alles im Detail zu verstehen, halt viele Fremdwörter für mich....

    ->Fakt ist: Kein Speisepilz

    LG Andy

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