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unbekannter Pilz im Garten

  • Hallo


    Ich habe einen Pilz gefunden, der mir doch einige Schwierigkeiten bei der Bestimmung macht. ( 4 Bilder)


    Ich dachte im ersten Moment an die Gruppen von Champignon/ Schüppling/ Schleierlinge.

    Habe da aber nix passendes gefunden.


    Substrat: Sandiger Lemboden mit reichlich holziger Kompostauflage

    Nachbarn : Himbeeren, Holunder

    Stiel : D10mm x L30 mm ( junges Exemplar) hellbraun , hohl

    Velum: filzig , wattig

    Lamellen: frei, hell beige ( jung!)

    Fleisch: weiss

    Hut: hell mit deutlichen braunen" Pickeln" Rand eingerollt

    Geruch: metallisch(? mein Geruchssinn ist normalerweise etwas unterbelichtet)


    Gruß

    Ulrich







  • Hallo Ulrich,

    Habe in der 123 Pizsuche wohl was " falsches" eingegeben oder mal wieder Tomaten auf den Augen....

    das funktioniert nur bedingt. Ich bin bei dem Versuch einen stink normalen Pfifferling damit zu bestimmen auch gescheitert. In der richtigen Gattung bin ich aber gelandet:D.


    Der Spitzschuppige 'Stachelschirmling ist übrigens ein schöner Fund:agree:. So häufig ist der nicht zu finden.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hallo Ulrich,

    Habe in der 123 Pizsuche wohl was " falsches" eingegeben oder mal wieder Tomaten auf den Augen....

    Der Spitzschuppige 'Stachelschirmling ist übrigens ein schöner Fund:agree:. So häufig ist der nicht zu finden.


    VG Jörg


    Hallo Jörg,


    Lepiota aspera = Echinoderma asperum (Spitzschuppiger Schirmling) nicht häufig?!!!

    ---> Verbreitung Lepiota aspera (Fr.) Quél. 1886

    -----------------------


    Deutlich seltener ist allerdings sein Doppelgänger



    Lepiota calcicola = Echinoderma calcicola ( Kakaobrauner Stachelschirmling)

    ---> Verbreitung Lepiota calcicola Knudsen 1980


    Grüße Gerd

  • Hallo Gerd,


    die Verbreitungskarte lässt bei einer Art mit vielen/verbreiteten Karteneinträgen meines Erachtens keine Rückschlüsse darauf zu, wie häufig man dieser Art tatsächlich begegnet.


    Denn die in deiner verlinkten DGfM-Karte eingetragenen Funde entstammen ja nicht einem Kartierungsprojekt, bei dem sämtliche Funde eingetragen werden, sondern Fundmeldungen von Nutzer*innen.


    Und die sind selbstverständlich stark überrepräsentiert bei Pilzen, die selten sind oder für selten gehalten werden. Der einzige Fund, den ich jemals zu einer solchen Karte beigesteuert habe, war ein Nadelholzröhrling (und vielleicht auch ein Goldblatt, da bin ich mir aber nicht sicher). Ich melde ganz gewiss nicht jede Marone und jeden Blutblättrigen Hautkopf. Und auch nicht jeden Spitzschuppigen Stachelschirmling (auch wenn ich denen deutlich seltener begegne als Maronen).


    Beste Grüße

    Sabine

  • Wüde jetzt auch nicht sagen, dass der selten ist. So ein paar Hundert Stück habe ich davon sicher schon gesehen, aber vlt. war er auch nur ortshäufig bei mir.


    Lepiota calcicola ist mir dagegen tatsächlich nur einmal begegnet bisher. Und die kleineren Echinodermas sind wohl auch seltener oder werden oft als Spitzschuppige abgetan.


    LG.

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