Hallo, Besucher der Thread wurde 957 mal aufgerufen und enthält 6 Antworten
  • Hallo zusammen,


    einen habe ich noch für heute. Ich vermute, dass es ein Schirmling ist, aber sicher bin ich mir nicht.

    Es gibt sooooo viele Pilze die irgendwie ähnlich aussehen als Laie... :(||


    Größe: Die Kappe war ca. 8cm und der Stiel in etwa gleich lang

    Farbe: Stiel und Kappe schmutzig weiß mit einem zentralen braun/grauen Fleck

    Fundort: auf einem lichten Mischwaldboden in Detmold (130m ü. NHN) am 22.09.20


    Bilder:




    Vielen lieben Dank nochmal!


    Schönen Gruß,

    Jörg

  • Hallo, Jörg!


    Das kann kein Schirmling sein, denn die Lamellen bei Schirmlingen (insbesondere den Riesenschirmlingen und den Safranschirmlingen) sind komplett frei, erreichen also den Stiel nicht.

    Zudem haben alle Schirmlinge (nicht nur Chlorophyllum = Safranschirmlinge und MAcrolepiota = Riesenschirmlinge) immer ein deutlich ausgeprägtes Velum, daß sich zB in ringen am Stiel und / oder durch Hutschuppen und Stielschuppen zeigt.


    Ich denke (aber das ist nur eine vage Vermutung, weil man zu wenig vom Fruchtkörper sieht), daß du da "Langundünn" gefunden hast ( = Xerula radicata = Hymenopellis radicata = irgendein Kauderwelsch mit Rübling, Wurzel, Gruben und Schleim).



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.


  • Hallo Jörg,


    einen Schirmling (Lepiota spec.) sehe ich da nicht, da bei dieser Gattung die Lamellen frei (den Stiel nicht berühren) sein sollten.


    - Auch wenn es verrückt klingt: Könnte ein "Buchen-Schleimrübling" (Oudemansiella mucida) sein. Der müsste dann

    aber auf Buche gewachsen sein.


    Grüße Gerd

  • Hallo und danke!


    Der Pilz war aber nicht schleimig sondern trocken. Kann das sein?


    Hallo Jörg,


    ja, bei sehr trockenem Wetter fühlt sich auch ist auch ein schleimiger Pilz trocken an.


    - Da hilft nur ein Speichel-Test. Spucken z.B. auf den Hut und leicht verreiben:


    (a) Bei trockenen Arten wird die Feuchtigkeit schnell eingesogen.

    (b) Bei klebrigen Arten bleibt eine geringe Restfeuchte in der Huthaut, die sich dann klebrig (etwas Fäden ziehend) anfühlt.

    (c) Bei schmierigen Arten bleibt eine etwas größere Restfeuchte in der Huthaut, die sich dann deutlich feucht anfühlt.

    (d) Bei schleimigen Arten sickert kaum/keine Feuchtigkeit ein. Die Huthaut wird mit (meist abziehbarem) Schleim überzogen.


    Grüße Gerd

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