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Dezemberfunde 2020 – Teil 1: ein Rätsel!

  • Hallo Pilzfreunde!



    Die November-Serie möchte ich mit einem kleinen Rätsel beginnen. Allerdings denke ich, dass das keine große Herausforderung sein dürfte. Ich fand den Ausschnitt einfach interessant.



    1. Wer kann mir sagen, welche Kontrahenten sich hier gegenüber stehen? Wie der Kampf ausgeht, ist denke ich klar, oder?


    Ich bin gespannt auf Eure Vorschläge!


    Liebe Grüße!


    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!


    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Moin

    Ich hatte erst überlegt, ob es sowas wie einen Gallertbecher in grün geben könnte, wurde aber nicht fündig.

    Bei Moosen kenne ich mich leider gar nicht aus.

    Der ockerweißliche Pilz sah für mich zunächst wie ein Krustenpilz oder ähnliches aus, der Ablösender Rindenpilz kann solche Formen und Farben entwickeln, dafür wirkt er aber zu weich und flaumig.

    Ein Gallertfleischiger Fältling hat ähnliche Farben, eine ähnliche Oberfläche, aber andere Formen. Ich habe ihn jetzt allerdings auch schon so merkwürdig den Stamm entlang kriechen sehen, ähnlich wie hier, bevor er dann irgendwo seine typischen Terrassen bildet. Alex würde ich aber zutrauen, gerade solche nicht-auf-den-ersten-Blick-Erscheinungen zu nutzen, um das Rätsel spannend zu machen. ;)

    Grüße, Reike

  • Der Biologe

    Hat den Titel des Themas von „Novemberfunde 2020 – Teil 1: ein Rätsel!“ zu „Dezemberfunde 2020 – Teil 1: ein Rätsel!“ geändert.
  • Hallo Miteinander!


    Und danke für Mitmachen!!!


    hier noch die restlichen Fotos: bleibt es bei den Einschätzungen, oder kommen noch neue dazu?


    Liebe Grüße!

    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!


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  • Hi Alex


    Danke für die Fotos. Ich würde theoretisch noch den Rosa Rindenpilz für möglich halten, der braucht aber Steinobst Bäume als Substrat meine ich und das Holz auf dem Foto sieht dafür zu dick aus. Ich kann die Rinde von ersten Foto leider nicht zuordnen. Auf den letzten Fotos sieht die faserige Bruchstellen wie weiches Holz aus. Aber Weide und Linde fallen weg, weil die eine gröbere Rinde haben. Vielleicht noch am ehesten Pappel. Oder ist das auf dem ersten Foto ein Stein?


    Jedenfalls bleibe ich beim Rindenpilz, und zwar beim Ablösender Rindenpilz, Cylindrobasidium laeve (bin mir unsicher, ob das der aktuelle wiss. Name ist).


    Beim Moos muss ich passen

  • Schönen Abend zusammen!


    danke fürs Mitmachen! Ihr seid toll!


    Für mich ist das der Rosafarbene Rindenpilz - LAETICORTICIUM ROSEUM.
    Wenn ich die Abkürzung von Beorn richtig interpretiere, dann würde er dazu
    allerdings CORTICIUM ROSEUM sagen. Ist das die derzeit aktuelle Bezeichnung? Auf 123 steht nämlich der andere als erster und der von Pablo als Synonym.


    beim Lebermoos bin ich auch nur zu Lebermoos gekommen, das reicht mir aber auch.:wink:


    Liebe Grüße!

    Alex

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  • Hallo Rätselfreunde,

    ich halte den auch für den Rosafarbenen Rindenpilz.

    In ReikeT's Antwort finde ich diese Bemerkung "der braucht aber Steinobst Bäume als Substrat". Mich würde interessieren wie du ReikeT darauf kommst oder wo hast du das gelesen. Ich finde als Vorkommen immer nur Laubbäume und hier speziell Weide, Pappel, Esche. Ich habe meinen Pilz in einem Buchenwaldstück gefunden, aus welchem viele Fremd-Bäume herausgenommen wurden. Und wenn ich mich richtig entsinne, könnte mein Fund eine Wildkirsche gewesen sein, also Steinobst.

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Ach toll, danke für das wieder einmal schöne Rätsel und Deine Auflösung Alex! Ich kann gut damit leben, dass ich daneben lag. Hat trotzdem viel Spaß gemacht.


    weisheit ich lese im Moment so viel über Pilze, dass ich das ehrlich gesagt nicht mehr weiß. Mir ist nur noch gegenwärtig, dass ich in mindestens zwei Quellen gelesen habe, dass der roseum Nektarinen, Pfirsiche und ähnliches braucht. Aber ohne dass ich die Quelle angeben kann, kann ich leider auch nichts mehr zur Glaubwürdigkeit der Quellen sagen, und ob das vielleicht auch der einer vom anderen abgeschrieben hat, wie das ja leider öfter Mal vorkommt, auch bei Pilzen, wie das Beispiel des Gelbstieliger Muschelseitling zeigt. Daher die Info bitte als Gerücht behandeln ;)

  • Hallo Weisheit,

    vielleicht hier im englischen Wikipedia:


    "Laeticorticium roseum is fungus that is a plant pathogen that decays the wood of peach and nectarine trees."


    VG

    Thomas

    Auch von mir selbstverständlich keine Essensfreigabe. Sämtliche Darlegungen und Aussagen sind subjektiv und unverbindlich.

    Einmal editiert, zuletzt von tulpenbaum ()

  • MoinMoin!


    Ich orientiere mich gerade bei "Holzpilzchen" grundsätzlich an >PD<.

    Auch Annarosa Bernicchia für die Art im Funghi Europaei 12 als "Corticium".

    Ist aber in dem Fall auch nicht so arg wichtig, beide Gattungsnamen sind gebräuchlich und bekannt.
    Corticium roseum erscheint an allerhand verschiedenen Substraten. Prunus - Gewächse sind ein recht bveliebtes Substrat, fast noch häufiger ist aber Weide (Salix spec.), aber auch an anderen Substraten hatte ich die art schon hin und wieder, einmal sogar an Kiefernzapfen (Nadelhoz geht demnach auch). :wink:



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • bedanke mich herzlich fürs Mitmachen und die interessanten Beiträge!


    Liebe Grüße

    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


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