Hallo, Besucher der Thread wurde 665 mal aufgerufen und enthält 6 Antworten
  • Hallo, Christine!


    Das ist wohl ein Problem vieler Webseiten und / oder Pilzbüchlein (nicht monografisch): Wenn nur eine handvoll Mollisien (von in Wirklichkeit etlichen Dutzend heimischen Arten) erwähnt und abgebildet werden, dabei dann auch noch Bilder verwendet, wo die Fruchtkörper tatsächlich verschieden aussehen, entsteht eben bei vielen Leutend der falsche Eindruck, daß das makroskopisch irgendwie einzuordnen wäre. Also auch ohne wirkliche Erfahrung und Einblick in diese komplexe Gattung (Gattung ist hier "im weiteren Sinne" zu verstehen, molekularbiologisch sind das wohl mehrere Gattungen) nach "Bildvergleich" - somit dem bei der Bildauswahl suggerierten optischen Unterschied (der in Wirklichkeit nicht existiert oder anders funktioniert) - zu einer Bestimmung zu kommen.
    Also auch hier: Einzige Chance auf eine belastbare Eingrenzung (nicht Bestimmung!) ist der Ruf nach Ingo W ...

    Es macht einen enormen Unterschied, ob man diese Pilze wirklich kennt (weil man hunderte Kollektionen untersucht, mikroskopiert und auch sequenziert hat) oder ob man sie sich auf Bildern anschaut. :wink:

    Im Nachbarforum könnte man außer Ingo auch noch Andreas Gminder (dort bezeichnenderweise als "Mollisia") anstupsen, der sich ja auch seit langer Zeit intensiv mit Weichbecherchen beschäftigt.



    Lg; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Christine!


    Magst mal die Fundumstände beschreiben?

    Also wo war der Ast und wo befanden sich die Becherchen darauf?

    Makroskopisch ist bei Mollisia nur bei einigen Arten was möglich, aber es macht einen Unterschied, ob die Becherchen auf einem ansitzenden Totast im Luftraum wuchsen, der bei Sonne austrocknet, oder ob sie auf der Unterseite eines in der Streu liegenden Totastes wuchsen, der relativ gleichmäßig mit Feuchtigkeit versorgt ist.


    VG Ingo W

    Bezüglich Pilzbildanfragen: Pilz nur von oben ist wie Käfer nur von unten.

  • Schwierig.

    Der Faulbaum wächst in der Hecke dicht zusammen mit dem Pfaffenhütchen, Stamm an Stamm. Mehrere Äste am Stamm waren schon länger tot. Die wurden vor ein paar Wochen entfernt, und ich habe einige davon auf eine Mauer gelegt. Mein Mann hat sie weggelegt, weil er was an der Mauer gemacht hat, und ich habe die Äste gestern zurück auf die Mauer gelegt.

    Und dann habe ich die Becherchen gefunden.

    Ich weiß nicht, ob sie schon in der Hecke dran waren, oder erst später, ob an der Unter- oder Oberseite. :denkend_smilie_0025:

    Also schwierig.


    LG Christine

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