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Was ist das für ein Pilz?

  • Hallo liebes Pilz Schwarmhirn.

    Heute habe ich meinen Meister gefunden, denn beim besten Willen kann ich diesen Pilz nicht bestimmen. Was ist das für ein Pilz ist daher meine Frage in die Runde.


    Farbe Huthaut ist blass lila, teils mit leichtem rosa Stich. Hutrand ist glatt nach unten gewölbt. Die Lamellen laufen von leicht lila ins weiße zum Stiel herab. Geruch ist intensiv, fast wie Austernsaitling.


    Vorab schon ein Danke für eventuelle Hilfe.

  • Hallo SYB79,

    Danke, bis auf den Fundort (reiner Kieferwald, ohne einen Laubbaum weit und breit), treffen alle anderen Punkte zu.

    Angeblich soll der Laubholz-Knäueling in seltenen Fällen auch mal Nadelholz besiedeln.


    Er wuchs doch sicherlich auf einem Baumstumpf - war das ein Kiefernstumpf? Nur weil es jetzt in dem Wald nur noch Kiefern gibt, muss das ja nicht zwangsläufig heißen, dass es vor Jahren auch so war, vielleicht wurde die Buche oder Birke schon abgeholzt.


    Beste Grüße

    Sabine

  • Servus!


    Der Beitrag von Sabine ist wichtig: Der Pilz wächst ja nicht auf einem der umstehenden Bäume, sondern auf einem abgestorbenen Strunk dazwischen.

    Beispiel mit Grinsefaktor zum verständnis der Situation:

    Der eine Fliegenpilz inmitten der Steinpilze wird ja auch nicht zu einem Steinpilz "weil die anderen drum herum ja Steinpilze sind". :wink:

    Man könnte sich sogar vórstellen, daß Angaben von Laubholzknäuelingen "an Nadelholz" eventuell durch solche oder ähnliche Bestimmungsfehler zustande gekommen sind. Panus conchatus ist in meiner gegend schon ziemlich häufig, aber an Nadelholz habe ich den noch nie gesehen - wohl aber an Laubholzstümpfen inmitten von Nadelbaumpflanzungen.



    Lg; pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo miteinander,


    neulich stieß ich (hier?) auf den Verweis auf diese extrem lehrreiche Seite zur Bestimmung von Totholz.


    Da findet sich ein für mich sehr plausible Hinweis, der vielleicht auch hier eine Rolle spielt:

    Ganz besonders, wenn man sich in einem artreinen Baumbestand befindet, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der verrottete Stamm dort zu einer ganz anderen Art gehört, sehr groß. Solche Bestände werden "gepflegt". Das bedeutet, von Zeit zu Zeit durchforstet. Dabei werden unerwünschte Arten wie z.B. Birke, Kirsche, Weide und Esche gefällt und im allgemeinen liegengelassen. Wenn also rundum ausschließlich eine Art steht, ist der Wald mit ziemlicher Sicherheit durchforstet worden.


    vg

    Jan

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