Hallo, Besucher der Thread wurde 271 mal aufgerufen und enthält 8 Antworten
  • Hallo liebe Pilzfreunde,

    gestern fand ich diesen Pilz, von dem ich dachte, es sei ein Perlpilz. Stielknolle wie beim Perlpilz.

    Manschette deutlich gerieft.

    Dicg due Rötungen am Hut irritieren mich nun, da sie eher ins Orangfarbene gehen.

    Nun hab ich den bei Sonnenschein fotografiert und die "Rötungen" erscheinen mir nun zu orangefarben.

    Bisherige Perlpilze hab ich im Buchenwald gefunden, dieser befand sich im Fichtenwald. Kann es sein, dass dort die Rötung anders erscheint?

    Vielen Dank schon mal.

  • Diese Rötungen am Hut mit der ins orangebraun verlaufenden Farbe sind ganz typisch.

    Wobei ich Perlpilze meist auch in Fichtenwäldern suche - in Laubwäldern sind die hier bei mir relativ selten zu finden, graue Wulstlinge schon häufiger, die haben solche Farbspiele nicht.

  • Hallo Rapunzel,


    die Rötung, um die es beim Perlpilz geht, muss ja gar nicht immer am Hut zu finden sein. Ich habe auch schon einige Perlpilze gefunden, deren Hut rein gelb oder irgendwie metallisch-glänzend-lilagrau wirkte (kürzlich war ich mit jemandem beim Pilzesammeln, der sich nur wenig mit Pilzen auskannte, aber das als Kind mit den Eltern gelegentlich gemacht hat, und bei denen speziell diese Perlpilze als "Silberchampignons" eingesammelt wurden - andere Perlpilze nicht; keine Ahnung, ob das eine regionale oder familieninterne Bezeichnung ist, ich hatte das vorher noch nie gehört und fand es ziemlich irritierend, da die ja mit Champignons ziemlich wenig zu tun haben), oder fast rein weiß.


    Wenn ich in solchen Fällen im Zweifel bin, schaue ich mir an, ob der Stiel, die Lamellen, die Knolle, Madenfraßgänge oder ähnliches das typische Fleischrot haben.


    Beste Grüße

    Sabine

  • Hallo Benjamin, eigentlich schmecken Perlpilze sehr angenehm pilzig, nicht erdig. Vielleicht war ein älteres Exemplar dazwischen. Bei uns wachsen Perlpilze im Buchenwald und auch im Mischwald. Oft massenweise. Ich orientiere mich immer an den Rötungen. Im Buchenwald gibt es auch viele graue Wulstlinge und ab und an Pantherpilze. Was nicht rötet, nehme ich nicht mit.

  • Hallo Donna Wetter und Rapunzel

    Vielleicht war ein älteres Exemplar dazwischen. Bei uns wachsen Perlpilze im Buchenwald und auch im Mischwald. Oft massenweise. Ich orientiere mich immer an den Rötungen. Im Buchenwald gibt es auch viele graue Wulstlinge und ab und an Pantherpilze. Was nicht rötet, nehme ich nicht mit.

    Ja, ich denke es war vielleicht, weil es ein etwas älteres Exemplar war. Ich habe die Mahlzeit zwar problemlos vertragen, aber der Geschmack war jetzt nicht so der Hammer, im Vergleich zu den Hexenröhrlingen, Steinpilzen, Parasolen, Eierschwämmchen und Rötelritterlingen, die ich schon gegessen habe. Keine Sorge, ich bin mir zu 100% sicher, dass es ein Perlpilz war. Geriefte Manschette, Rottöne, war alles vorhanden.


    Und was nicht rötet, nehm ich wie Donna Wetter auch nicht mit.

    Wie schon geschrieben, es war zu 100% ein Perlpilz.



    Zudem gibt es auch im Internet Quellen, die je nach Situation einen eher unangenehmen, erdigen Geschmack beschreiben:

    Der Geschmack des Perlpilzes kann eine unangenehm erdige bis bittere Geschmacksnote annehmen, wenn es vor dem Sammeln sehr viel geregnet hat.

    Im Normalfall schmeckt der Perlpilz jedoch sehr mild und eignet sich daher gut als Mischpilz. Der Geruch des Pilzes fällt größtenteils neutral aus.

    Vielleicht hatte ich einfach Pech. In Zukunft werde ich auf jeden Fall wieder einen Versuch wagen.


    Liebe Grüsse

    Benjamin

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