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Ran an die Stockschwämmchen?

  • Hallo. Auf dem letztn Bild sieht man den typischen Stiel dazu, ja es sind sie. Aber man muss, wenn man sie konsumieren will, Stück für Stück kontrollieren, und sich 100% sicher zu sein, dass es auch Stockschwämmchen sind.


    Grüsse Pilze-Martin

  • Hallo, Evgenia!


    Bei den Fruchtkörpern, wo ich die Stiele sehen kann, erkenne ich Stockschwämmchen.
    Bei allen anderen Fruchtkörpern weiß ich es nicht. :wink:



    Lg, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Moin in die Runde, ich frage mich oft, ob dieses Mißtrauen begründet ist. Habe noch nie einen Häubling zwischen den Stockschwämmchen gefunden. Maximal Faserlinge am anderen Baumstumpfende oder Schwefelköpfe, nie einen Gifthäubling. Allerdings habe ich auch mein Revier, kenne die Stubben mit den Schwämmchen im Laubwald und auch die mit dem Gifthäubling im Nadelwald. Die Gifthäublinge erscheinen nicht in den Mengen wie Stockschwämmchen, sie sind auch gefühlt zierlicher. Ich traue der Literatur nicht bedingungslos. Da schreibt doch einer vom anderen ab und übernimmt die Fehler gleich mit.

    Wer von euch hat an einem Stubben schon mal beide Arten gleichzeitig gefunden? Schwämmchen und Häublinge?

  • Hi.


    Ich hatte das schon. Bilder habe ich auch schon gesehen von Leuten denen ich auch nicht zutrauen würde, die da platziert zu haben.

    Ist ja nicht ungewöhnlich, dass mehrere Arten an einen Stumpf wachsen. Manchmal reicht ein einzelner Stumpf um ne halbe Stunde zu fotografieren weil so viele verschiedene Pilze dran wachsen.


    Lg.

  • Moin Benjamin, interessantes Foto. Leider ist nicht erkennbar, ob es im Laub oder im Nadelwald aufgenommen wurde. Und ihr seid ganz sicher, daß es eine echte Aufnahme ist? VG Donna

  • Moin Benjamin, interessantes Foto. Leider ist nicht erkennbar, ob es im Laub oder im Nadelwald aufgenommen wurde. Und ihr seid ganz sicher, daß es eine echte Aufnahme ist? VG Donna

    Was macht der Wald denn für einen Unterschied? Beide Arten wachsen an beiden Substraten auch wenn Stockschwämmchen an Launholz deutlich gängiger sind.

    Wegen deiner Frage, einfach mal den verlinkten Thread lesen.


    Lg

  • Hallo Donna

    Leider ist nicht erkennbar, ob es im Laub oder im Nadelwald aufgenommen wurde.

    Schau dir den Thread doch mal an und liess dir die Beiträge durch. So wie ich das auf den Fotos weiter unten sehe, sieht es für mich eher nach einem Laubwald aus, aber genau kann ich das natürlich nicht sagen. Allerdings verstehe ich ohnehin nicht, weshalb das wichtig ist, denn: Gifthäublinge können auf Laubholz wachsen und umgekehrt können Stockschwämmchen auf Nadelholz wachsen, was somit automatisch dazu führt, dass sie auch gemischt auf dem selben Substrat wachsen können. Dieses Wissen sollte eigentlich automatisch dazu führen, dass man, wenn man Stockschwämmchen für die Pfanne sammeln möchte, jeden Pilz einzeln überprüfen sollte (muss).


    Und ihr seid ganz sicher, daß es eine echte Aufnahme ist?

    Ja, ich habe nicht den geringsten Zweifel. Dazu noch folgendes Zitat des Fotografen und Threaderstellers:


    Zitat von Ralf "Rada" vom pilzforum.eu

    nix gestellt und nix gefotoshoppt. Im Anhang noch ein weiteres Foto aus geringfügig anderem Winkel. Gifthäublinge gibt es zur Zeit zu hunderten, die Stockschwämmchen waren die einzigen.



    LG

    Benjamin

  • Hallo

    Der Gifthäubling wächst an Laubholz und Nadelholz. Das ist eine Tatsache. Und wenn man mal einen von Pilzen befallenen Baum absägt, erkennt man oft viele ineinander verschlungene Linien. Das sind die Abgrenzungen der verschiedenen Myzele. Dann kann man sich lebhaft vorstellen, daß ein Gifthäubling auch zwischen Stockschwämmchen wachsen kann.

    Auch wenn es nicht alle gerne lesen, aber wer gesund bleiben möchte, muss jeden Stiel anschauen. Ungefähr ein Dutzend Gifthäublinge haben eine tödliche Giftmenge.

  • MoinMoin!


    Was ja auch nicht funktioniert: Von den umstehenden Bäumen auf die Art eines verwitternden Totholzstumpfes zu schließen.
    Der Rotbuchen- oder Birkenstumpf mitten in einem Fichtenwald gibt es ebenso oft wie den Kiefernstumpf oder -stamm in einem Waldstück, wo ansonsten nur Eichen und Rotbuchen stehen.


    Das zitierte Bild von Ralf passt schon, auch wenn es ein extrem krasser Fall ist. Mir ist das ab und an tatsächlich schon ähnlich begegnet, auch wenn die Gifthäublinge selten so direkt zwischen den Stockschwämmchen standen wie bei Ralf. Aber so ein wenig nebeneinander am selben Stumpf oder Stamm kommt schon immer wieder mal vor.

    Dazu lohnt sich auch ein Blick in >diese schicke Dokumentation von Anna<.


    Aber das ist ja grundsätzlich kein Problem: Weil man die beiden Arten ja wirklich gut unterscheiden kann, wenn man denn auf die Stiele, also auf die Schuppen achtet.



    LG, Pablo.

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