Welcher Pilz ?

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema, welches 1.163 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (29. September 2022 um 20:11) ist von CH-Andy.

  • Ich bin neu hier und habe schon einige Merkmale des Pilzes in der Pilzsuche eingegeben, habe aber kein eindeutiges Ergebnis gefunden.

    Hinter unserer Garage wachsen seit neuestem Pilze. 18 Jahre lang waren die nicht vorhanden.

    In der Nähe ist eine Zitterpappel von selbst gewachsen. Manche der Pilze sind noch klein und wachsen im Rasen, der nicht angelegt wurde, sondern es darf da wachsen, was wächst seit dem Hausbau.

    Die Größe auf dem 1ten Bild ist ca. so groß wie ein Kuchenteller. Der Pilz, den ich zu Fotozwecken geerntet habe, hat einen Durchmesser von ca. 9 cm.

    Danke für eure Hilfe.


  • Habe nun weitergeforscht und habe von einem anderen Pilzfreund diese Aussage hier bekommen:

    Zitat:

    "Die Dicke des Stiels und die Größe lässt den kahlen Krempling eigentlich ausscheiden. Der Wuchsort ( hier auf Gras und in unmittelbarer Nähe einer Zitterpappel ) ist für den kahlen Krempling auch untypisch. Für mich sieht das eher nach Großem Krempling (Paxillus validus) aus.

    Literatur: Mischwald, Waldesrand, Parks, bei Laubbäumen wie Linden, Pappel, Espen, Hainbuchen, Symbiosepilz (Mykorrhizapilz), Frühjahr bis Spätherbst, würde auch passen.

    VG gurki

  • Gurki,

    ich glaub das war in der Antwort von Boris mit drin. (aus der Verwandtschaft)

    Ist tatsächlich sehr groß - ich dachte auch, da stimmt was nicht. Wie ein Samtfusskrempling nur ohne Samt. Von dem großen Krempling wusste ich auch nichts.

    Interessant allemal.

    LGR

  • gelöschter Nutzer 17

    ja, das hab ich gelesen (aus der Verwandtschaft). Wollte nur noch den Beitrag vom "Großen Krempling" von dem anderen Pilzfreund einstellen. Der "Große Krempling" ist eher wahrscheinlich, da dieser in Symbiose mit meiner Zitterpappel in unmittelbarer Nähe lebt.

    VG gurki

  • Hallo Zusammen

    Die Kremplinge (Paxillus spec.) Sind ja auch Mykorrizapilze. Daher immer die Begleitbäume beim Fund gut beobachten und notieren. -> das hilft dann bei der Endbestimmung.

    BG Andy