Ist das ein Perlpilz

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema, welches 1.773 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (26. Oktober 2022 um 13:27) ist von Uwe58.

  • Hallo,

    Die Stielbasis hab ich schon im Wald untersucht. Einfach verdickend. Keine Bergsteigersöckchen

    Die Manschette war gerieft.

    Soweit alles klar.

    Nur ich komm mit der Rötung nicht klar. Sehe keine.

    Es kommt mir bei der Frage nur auf die Farbe an. Zur kompletten Bestimmung benötigte man ja mehr Info.

    Gruß

    Ralph A

  • Hi,

    an den verletzten Stellen der Huthaut sehe ich die typischen Rötungen (wenn die Farbwiedergabe halbwegs stimmt). Die zeigen sich meiner Erfahrung nachn auch nach dem Abziehen der Huthaut (oder Teilen davon).

    Gruß, Marcus

    Viele Grüße aus Mittelfranken, Marcus

    P.S. Meine Beiträge sind Meinungsäußerungen und Diskussionsbeiträge, keine Wahrheiten.

  • Hallo,

    und besten Dank.

    Dann muss ich wohl mal die Augen näher untersuchen lassen.

    Ich habe nämlich schonmal gemerkt, dass ich bei Rottönen etwas schwächele.

    Hab mal ein Stückchen der Huthaut entfernt.

  • Hallo Zusammen

    Der Perlpilz hat ja noch andere makroskopisch Merkmale zum prüfen. Hier halt auch ohne Stielbasis.

    -> Velumflocken grauweisslich, bis rötlich auf der Huthaut

    -> Hutrand ungerieft

    -> geriefte Manschette

    -> Huthaut leicht abziehbar

    -> Lamellenstellung eher breit

    -> Lamellen am Stiel anheftend

    Ich will nur sagen, nur auf die rötenden Stellen zu konzentrieren ist etwas wage.

    BG Andy

  • Hi Ralph,

    Für mich sind die Rottöne tatsächlich auch sehr deutlich sichtbar und absolut typisch für Perlpilz.

    Super finde ich dann auch noch Andys Ergänzung, mit der Anmerkung, dass ich den gerieften Hutrand insbesondere bei jungen Fruchtkörpern gelegentlich nicht erkennen kann und ich es deshalb für mich als nicht zwingend erforderlich abgespeichert habe.

    Viele Grüße,

    Reike

  • Super finde ich dann auch noch Andys Ergänzung, mit der Anmerkung, dass ich den gerieften Hutrand insbesondere bei jungen Fruchtkörpern gelegentlich nicht erkennen kann und ich es deshalb für mich als nicht zwingend erforderlich abgespeichert habe.

    Perlpilze haben keinen gerieften Hutrand, der Pantherpilz hat einen mehr oder weniger gerieften Hutrand (damit nicht das beste Erkennungsmerkmal)

    Perlpilz_oder_Pantherpilz-_einfach_erklart.pdf

    Grüße von der Insel Rügen

    ruegenpilze.de

    Einmal editiert, zuletzt von Uwe58 (26. Oktober 2022 um 10:40)

  • Hutrand gerieft

    Hallo Andy, ein Schreibfehler. Der ist ungerieft.

    Danke habe es korrigiert

  • Perlpilze haben keinen gerieften Hutrand, der Pantherpilz hat einen mehr oder weniger gerieften Hutrand (damit nicht das beste Erkennungsmerkmal)

    Perlpilz_oder_Pantherpilz-_einfach_erklart.pdf

    das ist interessant. Mir ist bewusst, dass die gängige Literatur nicht schreibt, der Perlpilz hätte einen gerieften Hutrand. Meine Bücher schreiben aber auch nicht, sie sei nicht gerieft. Nun macht es ja auch keinen Sinn, alle Merkmale aufzulisten, die nicht vorhanden sind, das wäre abwägig.

    Gerade beim Perlpilz habe ich mich aber schon öfters gefragt, warum das zur Abgrenzung zum Pantherpilz nicht ausnahmsweise doch aufgeführt wird (so wie beim Pantherpilz idR steht "Manchette niemals gerieft"), und habe darin eine Bestätigung gesehen zu einer eigenen Beobachtung. Denn was ich bei älteren Exemplaren regelmäßig beobachte, ist das, was hier auch zu sehen ist und auf mehreren weiteren Bildern der Beispielpilze auf 123

    Ich nehme das als Hutrandriefung war, besonders bei älteren Fruchtkörpern. Ist das eine Fehleinschätzung? Wird die Huthaut dort nur dermaßen dünn, dass die Lamellen durchscheinen? Oder wie ist Eure Erfahrung dazu.

    Danke vorab,

    Reike