Juhu......es gibt wieder Bärlauch

Es gibt 35 Antworten in diesem Thema, welches 12.467 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. März 2020 um 08:33) ist von ThomasL.

  • Hallo zusammen,

    juhu.........es gibt wieder Bärlauch. Schaut selber...........

    Ich konnte natürlich nicht wieder stehen. Und habe geerntet. Und auch gleich ein neues Rezept ausprobiert.

    Man nehme: Bärlauch, Menge nach Wahl, Schlangengurke und Schmand. Zum Abschmecken Essig und Salz.


    Bärlauch klein schnippeln,

    Schlangengurke klein geschnippelt dazu und dann den Schmand dazu.

    Jetzt mit Essig und Salz abschmecken.


    Fertig.

    Ich wünsche Euch guten Appetit.


    Liebe Grüße von der


    Murmel

    Liebe Grüße

    Murmelchen

    Von mir gibts hier im Forum auch keine Verzehrfreigabe.

  • Hallo Bärlauch-Fans,

    - Und ich zeige für alle Bärlauch-Fans ein Bild, dass ich neben einem üppigen Bärlauch-Bestand (Iller-Auwald) aufgenommen habe:

    Grüße Gerd

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Gerd!


    Nur gut, daß die schon so hoch gewachsen sind, daß man den unterschiedlichen Blattansatz beurteilen kann. :thumbup:

    Die Einbeeren daneben sind jetzt auch nicht eben bekömmlich, sehen aber natürlich nicht dem Bärlauch so ähnlich.


    Lg; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo zusammen,

    so sehen Hinterpfälzer-Bärlauch-Fanggründe aus. :yay:

    Aufnahmen aus dem Jahre 2016. (Alter Friedhof, Pirmasens)

    Gruß aus der Südwestpfalz

    Berni

  • Morsche,

    verdammt ich muss dieses Wochenende unbedingt mal nachschauen. Danke für die Erinnerung.

    Maiglöckchen wachsen auch zahlreich in unmittelbarer Nachbarschaft einer unsere Bärlauchstellen.

    Herbstzeitlose finde ich da aber noch kritischer (wenn auch noch leichter zu unterscheiden).

    Viele Grüße

    Thomas

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Hallo, Gerd!


    Nur gut, daß die schon so hoch gewachsen sind, daß man den unterschiedlichen Blattansatz beurteilen kann. :thumbup:

    Die Einbeeren daneben sind jetzt auch nicht eben bekömmlich, sehen aber natürlich nicht dem Bärlauch so ähnlich.


    Lg; Pablo.

    Hallo Pablo,

    die Einbeeren (ja, zeige ich auch) sind nicht das Problem.

    Grüße Gerd

    Einmal editiert, zuletzt von Graubart (7. März 2020 um 13:21)

  • Hallo Gerd,

    ich denke Pablo bezog sich auf die Maiglöckchen. Daher der Hinweis auf die Höhe und den Stilansatz.

    Viele Grüße

    Thomas

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Hallo Porli,

    zu deinen Doppelgängern möchte ich noch eine Pflanze ergänzen, die sich immer mehr ausbreitet.

    Die jungen Blätter des Aronstabs sehen den Bärlauchblättern sehr ähnlich. Die beiden Pflanzen haben die gleichen Standortansprüche und wachsen daher oft Seite an Seite.

    Oben:  Bärlauch, mit parallel, nach unten verlaufenden Blattadern.

    Unten: Aronstab, mit Blattadern, die in Richtung Blattmitte verlaufen

    Ich wünsche allen eine genussvolle Bärlauchsaison

    Roswitha

  • Hallo Roswitha,

    ich habe noch nie Bärlauch gesammelt, also noch nicht.

    Schön wäre es, wenn der gemeine Bärlauchsammler hier mal kurz erklärt, wie er schnell und sicher Bärlauch bestimmt.

    Grüße

    Porli

  • Hallo Porli,

    für mich die einfachste Methode, neben den oben erwähnten anatomischen Merkmalen, ist der Geruch. Keiner der Doppelgänger hat diesen typischen Knoblauchgeruch! Eventuell mal ein Blatt in der Hand zerreiben. Ist eigentlich gar nicht so kompliziert mit Bärlauch.

    LG Thomas

  • Hallo,

    das Problem am Geruch ist nur, dass nach dem x-ten Blatt, das du gepflückt hast, deine Hände selbst nach Knoblauch riechen.

    Hier noch ein Bild, das die Merkmale herausstellt.


    Bärlauch Maiglöckchen Herbstzeitlose Aronstab, mit Knospe und jungen Blättern

    LG Roswitha

    2 Mal editiert, zuletzt von PomFunga (6. März 2020 um 10:32) aus folgendem Grund: Bildbeschriftung war verschoben dargestellt

  • Hallo Roswitha,

    natürlich hast du damit recht. Wenn ich jedoch als Anfänger das erste "richtige" Blatt zerrieben habe, die Hände also ordentlich nach Knobi duften, weiß ich ja dann, was ich da gefunden habe und besitze nun auch ein perfektes Muster.:wink:

    LG Thomas

  • Schöne bildliche Darstellung, vielen Dank. :thumbup:

    Ich glaube das funktioniert, im Zweifelsfall evtl. die matte Rückseite vom Bärlauchblatt prüfen.

  • Haben Maiglöckchenblätter eigentlich auch diese "Rippe" in der Mitte der Rückseite?

    Beim Bärlauch bricht die auseinander, wenn man das Blatt nach vorne biegt.

    Frage mich, ob das auch ein Unterscheidungsmerkmal ist?

  • Hallo,

    ich wollte keinesfalls verunsichern, nur sichergehen, dass nix übersehen wird.

    Die veränderten Umweltbedingungen haben auch Auswirkung auf die Ausgangsstoffe der Naturküche, was leider in nicht ganz aktuellen Ratgebern ebenfalls fehlt.

    Wäre viel zu schade, wenn die wertvollen Inhaltsstoffe, die im Übermaß vorhanden sind, ungenutzt blieben.

    Ist für den Anfang auch nett, mit jemandem gemeinsam sammeln zu gehen, der die Pflanzen sicher kennt, und dann am Schluss das Sammelgut durchsieht.

    So wie wir es mit Pilzen auch machen.

    LG Roswitha

  • Hallo Mo,

    diese Rippe in der Mitte gibt dem Blatt Standfestigkeit. Sie ist bei den meisten Blättern vorhanden.

    Hilft uns leider nicht weiter.

    Die deutlich matte Unterseite, die PORLI oben bereits erwähnt hat, halte ich entscheidender.

    LG Roswitha

  • Hallo,

    das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist für mich der Querschnitt des Stängels. Ich schaue mal ob ich dazu zuhause Bilder finde.

    In dem Doppelgängerbild fehlt meiner Meinung nach der gefährlichste, die Herbstzeitlose. Eventuell habe ich auch davon zuhause Bilder.

    Viele Grüße

    Thomas

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Hallo Mo,

    diese Rippe in der Mitte gibt dem Blatt Standfestigkeit. Sie ist bei den meisten Blättern vorhanden.

    Hilft uns leider nicht weiter.

    Die deutlich matte Unterseite, die PORLI oben bereits erwähnt hat, halte ich entscheidender.

    Thomas

    der Link von #10 bildet rechts Herbstzeitlosenblätter ab, die jedoch dadurch, dass sie auf die Größe der anderen Pflanzen verkleinert wurden, nicht gut erkennbar sind.

    Mein Foto #15 zeigt als zweite Pflanze von rechts die Herbstzeitloseblätter.

    Der Text lässt sich leider nicht so darstellen, dass die Pflanzennamen direkt über der jeweiligen Pflanze stehen.

    EDIT funktioniert irgendwie nicht.?(

    LG Roswitha

    Einmal editiert, zuletzt von PomFunga (6. März 2020 um 22:35) aus folgendem Grund: Falsche Seite angegeben

  • Sorry Roswitha, hatte ich glatt überlesen. Sehr gut!

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Hallo Roswitha,

    wo finde ich den von dir genannten Link# 10?

    VG

    Thomas

    Auch von mir selbstverständlich keine Essensfreigabe. Sämtliche Darlegungen und Aussagen sind subjektiv und unverbindlich.