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Ocker-Täubling?

  • Einzelner Fruchtkörper unter einer Kiefer im Mischwald mit Buchen, Wildkirschen und Fichten.


    Geruch unbedeutend bis leicht fruchtig.


    Ganz leichte Hutrandriefung.


    Lamellen engstehend mit sehr wenigen einzelnen Zwischenlamellen. Lamellen brüchig. Lamellen Farbe deutlich kontrastierend zur Hutfarbe.


    Hut flach mit leichter Niederdrückung in der Hutmitte.


    Geschmack leicht scharf.


    Schnittbild kann ich zu Hause nachliefern.


    Außer dem Ockertäubling fiel mir keiner ein.


  • Hallo Reike

    Bei den Täublinge wird es etwas schwieriger, aber nicht uninteressanter 😉

    Ich würde jetzt mal behaupten, dieser ist in der Subsektion Felleinae wieder zu finden.

    Aber um die Art fest zu machen benötigt es SPP und noch etwas Chemie.

    LG Andy

  • Ich finde die Täublinge auch super interessant, bin aber noch mehr oder weniger Neuling auf diesem Gebiet.


    Sporenpulver liefere ich noch nach


    Kommt bei der Hutfarbe und dem scharfen Geschmack denn überhaupt noch ein anderer Täubling in Frage?


    Im Schnittbild müsste der dann noch leicht ockern.


    Den kurzstieligen Ledertäubling sehe ich hier nicht. Vielleicht noch Russula Solaris?

  • Ausschließen kann ich von den gelben Russulas mittlerweile

    • Gelber Graustiel-Täubling
    • Orangeroter Graustiel-Täubling
    • Dotter-Täubling
    • Blassgelber Täubling

    Im Rennen sind mE noch

    • Ockergelber Täubling
    • Gallen-Täubling
    • Sonnen-Täubling.


    Über Eure Hilfe bei der Interpretation der Sporenfarbe nach 12h Liegezeit wäre ich nun dankbar.



    Für mich ist das weiß. Aber ich bin unsicher, inwieweit man eine durch den Pilz verursachte Nässung des Papiers und damit einhergehende Farbwirkung berücksichtigen muss? Denn heute Nacht sah es eher cremefarben aus. Wenn ich mit meiner Beurteilung Recht habe, fällt der Sonnen-Täubling (Creme bis ocker färbende Sporen) weg. Übrig bleiben dann noch Gallen-Täubling (weiße Sporen) und auch meine bisherige Hauptvermutung, der Ockergelbe Täubling (ebenfalls weiße Sporen).


    Die Huthaut hätte ich frisch abziehen müssen, jetzt mit Trockenschaden geht es nicht mehr und der Test verliert seine Aussagekraft.


    Das Hutfleisch ließ sich spröde brechen, der Stiel hingegen nicht (mehr). Der Stiel war weich wie Marshmallow, kann natürlich daran liegen, dass er schon zu lange liegt, spricht ansonsten aber eher für den Ockergelben Täubling. Das Stielfleisch scheint an den Rissstellen nun etwas nachzugrauen.



    Schärfe Bestand fast ausschließlich in den Lamellen, dort deutlich aber nicht unerträglich, nicht im Fleisch

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