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Zweiter Winterwaldausflug in Brandenburg Teil 2

  • Hallo Pilzfreunde


    Weiter geht's im Rotbuchenwald. Allerdings auch vereinzelte Birken, Eichen und nicht mehr bestimmbar Nadelholz Reste.


    #1 sehr interessante Struktur. Mir liegt da ein Name auf der Zunge..Formveränderlicher irgendwas?


    #2 dürfte eine Buckeltramete sein?!




    #3 hier bin ich mir nicht sicher

    Laubholz - Harzporling (Ischnoderma resinosum).




    #4 hier wäre ich bisher leichtfertig von Grünblättrige Schwefelkopf ausgegangen. Aber das ich bei mir einen Blindspot entdeckt hab auf den Ziegelroten wäre hier die Frage an Euch, ob ihr das trotz der alten Fruchtkörper erkennen könnt?


    #5 völlig unklar. Vielleicht der gleichen wie #1?


    #6 dürfte ein alter Kartoffelbovist sein


    #7 ist das eine Zinnoberrote Tramete? Das wäre spitze, weil Erstfund. Irre Farblebendigkeit.

    Oder vielleicht ein Kupferroter Lacktrichterling? Wäre auch Erstfund



    #8 hier bin ich Mal sehr auf Eure Einschätzung gespannt. Der Recht große Fruchtkörper mit rund 30cm Breite wuchs an einer gefallenen Birke. Ich war zunächst sehen unsicher. Die Konsole war dünn, ansich und vor allem im Verhältnis zur großen Oberfläche. War es am Ende doch ein Fomitopsis betulina und ich habe für Chance verpasst, mir einen Birkenporlingstee zu machen? Der Fruchtkörper wirkte halt schon sehr flach. Flacher als ich das bei meinen einzigen anderen Fund eines damals noch sehr jungen Birkenporlings sah.





    Ein paar weitere Eindrücke folgen morgen oder so.


    Korrekturen/ Kommentare etc sind wie immer sehr willkommen.


    Hohoho


    Reike

  • Hallo Reike!


    Leider sehe ich bis auf Deinen großen Birkenporlingsfund :thumbup:keine Fotos angezeigt.


    Probier die nochmals hochzuladen.


    Liebe Grüße!

    Alex


    PS: bedingt durch die in Auflösung der Huthaut, wäre mir das Exemplar etwas zu alt, aber das ist Geschmacksache.

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!


    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Hi Reike!


    jetzt sieht man die Bilder.


    1. keine Ahnung

    2. das wird wohl die Striegelige Tramete sein, da die Poren nicht länglich sind

    3. vielleicht ein alter schwarzgebänderter Laubholzporling?

    4. Schwefelkopf ja, könnte aber auch ein graublättriger sein. Aufnahme von unten/Stielansatz fehlt. Und ist auf Foto für mich immer ganz schwierig bestimmbar. Sonst noch Geschmacksprobe machen.

    5. gallertfleischiger Fältling

    6. einer der dickschaligen Kartoffelboviste.

    7. uh!! Das ist was tolles! Teichterling geht ja nun nicht, da der doch Lamellen haben sollte, oder? :wink: Wird was aus der Ganoderma Lucidum Ecke sein. Eichenholz? Oder was war das?

    8. passt wie schon gesagt

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!


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    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • he Alex


    Re 7 oh man, meine Autokorrektur hat aus Lackporling Lacktrichterling gemacht. Ich meinte also Ganoderma Pfeifferi. Die Holzart könnte ich leider nicht bestimmen, zu verwittert


    Viele Grüße

    Reike

  • Hallo Reike,

    mit dem Namen, der Dir für 1. auf der Zunge liegt, kann ich vielleicht aushelfen: meinst den Veränderlichen Spaltporling?

    Aber ob es der ist, weiß ich natürlich nicht.


    Hallo Emil,

    Reibeisenpilz glaube ich nicht, der hat nicht so spitze Zähnchen. Reibeisenpilz hatte ich schon mal.


    Hoffentlich habe ich mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt! :wink:


    LG Christine

  • Ahoi!


    #1 würde schon sehr gut zu Schizopora paradoxa passen - aber diese zahnförmigen Rindenpilze sind krass. Ohne MIkrodaten kommt man da nie zu einer sicheren bestimmung.

    #3 sitzt ja offensichtlich an Rotbuche, die dicken Fruchtkörper mit deutlichem Resupinatanteil passen auch besser zum Laubholz - Harzporling (Ischnoderma resinosum).

    #7 ist auf jeden Fall was aus der Gruppe um Ganoderma lucidum. Ganoderma pfeifferi ist das nicht, die Fruchtkörperform ist da schon ganz anders. Das Substrat sieht ja schon nach Nadelholz aus, das wäre noch genauer zu prüfen, damit wäre bei der Färbung Ganoderma valesiacum auch eine Option... Aber da ist Vieles unsicher in der Artengruppe, kann man auch einfach als "lucidum s.l." stehen lassen.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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