grüner Knollenblätterpilz

Es gibt 29 Antworten in diesem Thema, welches 3.399 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. Oktober 2022 um 19:46) ist von ReikeT.

  • Nochmal zum üben, weil ich letztens einen falschen bei hatte:

    Dies hier ist ein grüner Knollenblätterpilz?

    Er hat eine ordentliche Knolle, einen Ring, der hut ist grünlich, nicht gerieft.

    Die Huthaut ist abziehbar, der Stiel seidig-glänzend.

    Leider ist die Manschette eingetrocknet/ der Pilz recht alt.

  • Hallo Idhreneth,

    Das ist mE. eine ungünstige Rangehensweise. Der Fruchtkörper ist sehr alt, nicht bilderbuchmäßig gefärbt, mit Kunstlicht fotografiert und Du fasst ihn an.

    Die Amatoxine und Phalloidine des grünen Knollenblätterpilzes sind extrem fiese Zellgifte. Einmal Anfassen wird Dich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht umbringen. Es ist aber schwer abzuschätzen oder zu kontrollieren, wieviel über die Haut aufgenommen werden kann und von den Fingern in die Schleimhäute eingetragen werden kann. Von vielen der Gifte in Amanita muscaria bspw. ist bekannt, dass sie sehr "gut" über die Haut aufgenommen werden. Aber gut, das entscheidest natürlich Du alleine. Und es hängt sicher auch davon ab, wie oft und intensiv Du mit den Händen Fruchtkörper untersuchen magst.

    Von dem, was ich sehe, spricht das Meiste für Amanita phalloides, auch trotz schwieriger Licht-und Farbverhältnisse.

    Viele Grüße,

    Reike

  • Hm, das war mir ehrlich gesagt nicht klar, da ich vor 2 Wochen auf einer Pilzführung war. Der PSV sagte dort eindeutlig, dass es keine Pilze gibt, deren Gifte über die Haut aufgenommen werden können, auch nicht beim Knollenblätterpilz. Ich hatte seiner Aussage vertraut. D.h. ich kann mich quasi vergiften, wenn ich ihn anfasse?

  • Hi Idhreneth,

    Der gängige Wissenschaftliche Stand ist meiner Info nach, dass die bekannten Ständerpilzgifte keine Kontaktgifte sind, sondern vor allem während der Verdauung und Metabolisierung über sehr unterschiedliche Mechanismen für den Menschen wirksam werden. Glaubt man dem, kann man gefahrlos Giftpilze mit den Händen berühren.

    Nun gehört es zur Wissenschaft dazu, dass regelmäßig alte Wissensstände revidiert werden müssen. Das trifft auch auf die noch Recht jungen Forschungsstände der Pilzwelt zu, erleben wir ja fast im Wochentakt. Meistens sind das taxonomische Themen basierend auf molekulare Erkenntnisse. Bezogen auf die Toxizitäten betrifft das sowohl Giftgehaltsmengen, Giftwirkungsweisen und auch die Entdeckung neuer Gifte und ihrer Wirkmechanismen.

    Gibt mit Sicherheit auch Leute, die einen hohen Pilz-Wissensstand haben und die Auffassung vertreten, Giftpilze anfassen ist völlig unproblematisch. Möglicherweise haben sie auch Recht.

    Viele Grüße

    Reike

  • Hallo zusammen

    Es ist aber schwer abzuschätzen oder zu kontrollieren, wieviel über die Haut aufgenommen werden kann und von den Fingern in die Schleimhäute eingetragen werden kann. Von vielen der Gifte in Amanita muscaria bspw. ist bekannt, dass sie sehr "gut" über die Haut aufgenommen werden.

    Das habe ich bis jetzt noch nie gehört, dass man solche Gifte über die Haut aufnehmen können soll. Soweit ich schon viele Male hier und auch an anderen Stellen gelesen habe, gibt es in Europa keinen einzigen Pilz, bei dem man sich durch Anfassen vergiften könnte. Ich hatte auch schon Amanita virosa in der Hand, habe mir nachher die Hände mit Wasser gewaschen und sehe darin auch jetzt kein Problem. Solange man keine Teile vom Pilz an den Händen hat und diese dem Mund zuführt und man sich nach dem hantieren mit solchen Giftpilzen die Hände wascht, dürfte man meiner Meinung nach keine Probleme haben.

    Im Buch Giftpilze von Rene Flammer steht dazu nur folgendes: "Trinken von Wasser aus der hohlen, ungewaschenen Hand nach Aufsammeln grosser Mengen von Amanita phalloides. Am folgenden Tag Übelkeit, leichte Bauchschmerzen und Durchfall."

    LG

    Benjamin

    Mit meinen Beiträgen gebe ich lediglich meine persönliche Einschätzung/Meinung ab. Sie sind nur als Vorschläge zu werten und es gibt damit insbesondere keine Verzehrsfreigaben meinerseits. Eine sichere Bestimmung sowie Verzehrsfreigabe kann nur der Pilzkontrolleur bzw. Pilzsachverständige vor Ort geben.

  • Wäre ja schon blöd, wenn das nicht wirklich 100% sicher ist, der hat nämlich auch die Kinder alles sammeln lassen, um ihnen dann die Fragen zu beantworten, was das ist. Da waren viele Giftpilze bei, auch ein Knollenblätterpilz. Man durfte immer in den Wald gehen und dann die Pilze zur Bestimmung vorzeigen. Er hat dann bei den meisten die Merkmale erklärt und teilweise auch die Gifte beschrieben.

    Außerdem sagte er, dass selbst Anfassen und Finger in den Mund stecken nicht schlimm wäre, nur den Pilz in den Mund nehmen, essen usw.

  • Hallo Reike

    Gibt mit Sicherheit auch Leute, die einen hohen Pilz-Wissensstand haben und die Auffassung vertreten, Giftpilze anfassen ist völlig unproblematisch. Möglicherweise haben sie auch Recht.

    Also ich habe bisher noch nie etwas anderes gehört. Hast du denn Quellen, die eine gegenteilige Meinung vertreten? Hier zum Beispiel eine Broschüre von der DGfM am Anfang der dritte Absatz lautet:

    "Kontaktgiftige Pilze ...gibt es nicht. Sie dürfen alle Pilze anfassen!" .pdf

    LG

    Benjamin

    Mit meinen Beiträgen gebe ich lediglich meine persönliche Einschätzung/Meinung ab. Sie sind nur als Vorschläge zu werten und es gibt damit insbesondere keine Verzehrsfreigaben meinerseits. Eine sichere Bestimmung sowie Verzehrsfreigabe kann nur der Pilzkontrolleur bzw. Pilzsachverständige vor Ort geben.

    • Offizieller Beitrag

    Morgen!

    Es ist aber schwer abzuschätzen oder zu kontrollieren, wieviel über die Haut aufgenommen werden kann und von den Fingern in die Schleimhäute eingetragen werden kann.

    Doch, das kann man ganz gut abschätzen:
    Über die Haut: Nichts.

    Über die Schleimhäute: Sehr wenig, Auswirkungen könnten eventuell in leichter Form zu beobachten sein, wenn man Amanita phalloides regelmäßig als Kaugummi benutzt. Was man besser unterlassen sollte.

    Von vielen der Gifte in Amanita muscaria bspw. ist bekannt, dass sie sehr "gut" über die Haut aufgenommen werden.

    Ach, echt? Demnach wird man vom Fliegenpilze streicheln high?
    Schade, bei mir selbst scheint das irgendwie nicht zu funktionieren. :wink:

    Spaß beiseite, dazu würde mich die Quelle interessieren, weil das halte ich soweit auch erstmal für eine zwar lustige, aber halt auch frei erfundene Geschichte.

    Vorsicht walten zu lassen mit Pilzen ist gut und richtig. Besser wär's aber, das auch an den richtigen und nachher gesundheitsrelevanten Punkten zu tun. Es ist völlig egal, was und wie ihr im Wald anfasst, solange es kein Blauer Eisenhut oder Eichen-Prozessionsspinner oder so ist. Pilze sind dann ein Problem, wenn sie falsch verzehrt werden. Selbst Podostroma cornu-damae ist von der Kontaktgiftigkeit her nicht zu vergleichen mit etlichen Pflanzen und Tieren (vgl. zB die eben erwähnten, heimischen Arten!). Auch da wurde einiges aufgebauscht und übertrieben in den Darstellungen, tatsächlich belegte vergiftungen durch reines Berühren von diesem Pustelkeulchen gibt es nur sehr wenige.


    LG; Pablo.

  • Hm, das war mir ehrlich gesagt nicht klar, da ich vor 2 Wochen auf einer Pilzführung war. Der PSV sagte dort eindeutlig, dass es keine Pilze gibt, deren Gifte über die Haut aufgenommen werden können, auch nicht beim Knollenblätterpilz.

    Ich sage das auch bei meinen Pilzwanderungen, und ich tue das bewusst und finde das wichtig.

    Beim Essen vorsichtig zu sein finde ich sehr, sehr wichtig, und werde ja auch nicht müde, hier im Forum die Spaßbremse zu machen, wenn mal wieder jemand sehr sportlich unterwegs ist (und wenn es nur ist, damit unbeteiligt Reinlesende nicht womöglich denken, sowas wäre normal).

    Aber die Botschaft, dass man alle Pilze anfassen darf, und dass man auch danach noch eine Brombeere abpflücken und in den Mund stecken oder sein Pausenbrot essen darf, finde ich extrem wichtig. Denn bei den Pilzwanderungen habe ich häufig Leute dabei, die tatsächlich irgendwie Angst vor Pilzen haben. Manche der Ängste klingen für mich fast so, als würden sie aktive Aktion der Pilze befürchten (diese Leute sollten sich wohl besser nie so ein Schleimpilz-wandert-durch-ein-Labyrinth-Video auf Youtube anschauen). Anfassen finden sie (zumindest anfangs) echt heikel. Kinder sind sowieso idR instruiert, nichts anzufassen, was ich sehr bedauerlich finde (das kann ich vielleicht in einem Kindergarten noch nachvollziehen, wo man sehr viele Kinder gleichzeitig beaufsichtigen muss und der Schritt vom "gar nicht anfassen dürfen zu in den Mund stecken" ein kleiner Puffer ist gegenüber "darf in die Hand aber nicht in den Mund", aber bei den eigenen Kindern finde ich das schade).

    Mir ist es wichtig, da mehr Realitätssinn und Freude an der Natur reinzubringen. Irgendwelche "vielleicht findet die Wissenschaft ja irgendwann mal in irgendeinem Pilz einen Wirkstoff, der irgendwas machen könnte" ist in meinen Augen in dem Zusammenhang kontraproduktiv.

    Ich habe schon praktisch jeden Pilz angefasst, den ich gefunden habe (einschließlich Grüner Knollis, Fliegenpilze, Spitzgebuckelter Rauköpfe, usw.), habe anschließend Brombeeren und Himbeeren im Wald gegessen, mir die Nase geputzt, kleine Stückchen Täubling abgebrochen und mir in den Mund gesteckt, usw. Wenn das irgendwie problematisch wäre, wäre ich die erste, die davon wüsste.

    Beste Grüße

    Sabine

  • Das mit den Kindern tut gut zu hören, meine 3 sind beim Sammeln und untersuchen nämlich immer dabei und völlig begeistert von Pilzen. Sie sind stolz, wenn sie dann etwas erkennen, so wie gestern Schmetterlingstrameten (mein Sohn rastet jedes Mal aus vor Freude, wenn er die bunten Pilze erkennt) und meine Tochter ist eher die Wissenschaftlerin, die dann nach eurer Bestimmungshilfe hier, mehr über die Gifte und deren Wirkung hören will, wie das Myzel wächst, oder wozu man z.B. den Zunderschwamm nutzen konnte. Wir lesen uns dann durch die Wikipedia Artikel. Und mein Kleinstes zeigt einfach auf jeden Pilz den Sie sieht ^^

  • Das mit den Kindern tut gut zu hören, meine 3 sind beim Sammeln und untersuchen nämlich immer dabei und völlig begeistert von Pilzen. Sie sind stolz, wenn sie dann etwas erkennen, so wie gestern Schmetterlingstrameten (mein Sohn rastet jedes Mal aus vor Freude, wenn er die bunten Pilze erkennt) und meine Tochter ist eher die Wissenschaftlerin, die dann nach eurer Bestimmungshilfe hier, mehr über die Gifte und deren Wirkung hören will, wie das Myzel wächst, oder wozu man z.B. den Zunderschwamm nutzen konnte. Wir lesen uns dann durch die Wikipedia Artikel. Und mein Kleinstes zeigt einfach auf jeden Pilz den Sie sieht

    Cool! Genieße es! Meine Kinder liebten das früher auch, jetzt leider nicht mehr ;( (sie sind fast 17 und fast 20) .

    Am Dienstag hatte ich eine Pilzwanderung mit Bekannten, unter anderem mit 8 und 10 Jahre alten Kindern, und eines davon hat gen Ende unserer Wanderung ganz alleine einen Frauentäubling bestimmt.

    Und das sogar, obwohl die Hutfarbe eine andere war, als bei dem Frauentäubling, den wir davor hatten. Fand ich eine echt starke Leistung.

    Beste Grüße

    Sabine

  • Das kann nur ein Scherz sein - vielleicht beruht das auf dem Mythos, dass die Pilze Glücksbringer sind. Soweit hergeholt ist die Geschichte mit dem Glück und dem Fliegenpilz schließlich nicht.

    --

    Blauer Eisenhut 👍 ja, meine Mutter war ein großer Fan davon - wir hatten eine Fläche von 2 Quadratmeter mit 2 Meter hohen Stauden - die werden ja richtig groß, wenn alles passt. Mir ist nie was passiert - aber einmal hatte ich eine seltsame Vergiftungserscheinung mit Frösteln, wo einfach Grund benannt werden konnte. Kein schlechtes Essen oder so. Vielleicht hatte ich wieder mal eine der Stauden ohne Handschuhe ausgerissen. Ich hatte schon die Notarztnummer am Nachtkästchen lieben 😅 Mittlerweile habe ich das Zeug komplett aus dem Garten verbannt.

    LG Rotschild

  • Zitat

    Cool! Genieße es! Meine Kinder liebten das früher auch, jetzt leider nicht mehr ;( (sie sind fast 17 und fast 20) .

    Ich wette das kommt wieder. Kochen, Gärtnern, Hausarbeit, das kommt ja alles erst später wieder in den Fokus. Und dann ist es toll, wenn man als Kind schon so viel darüber erfahren hat! Das vergisst man nicht und profitiert dann später davon. Spätestens dann, wenn man selbst Kinder bekommt :)

    Mit 20 hatte ich auch andere Dinge im Kopf als Wildkräuter für meinen Salat zu sammeln ^^

  • Hm, das war mir ehrlich gesagt nicht klar, da ich vor 2 Wochen auf einer Pilzführung war. Der PSV sagte dort eindeutlig, dass es keine Pilze gibt, deren Gifte über die Haut aufgenommen werden können, auch nicht beim Knollenblätterpilz.

    Das habe ich so auch auf mehreren der großen Pilzkanäle auf Youtube gehört: Bei europäischen fruchtkörperbildenden Pilzen keine Kontaktgifte und man kann alle Pilze anfassen, quetschen und daran riechen (außer am Gemeinen Spaltblättling).

    Natürlich muss das per se nix heißen, wenn einer viele Follower auf Youtube hat, aber bei einigen Kanälen merkt man schon das da echt Sachverstand dahinter steckt (z.B. PILZWELTEN).

    Jetzt bin ich ein wenig verunsichert :confused:

    Alle meine Aussagen in diesem Forum sind nur als Bestimmungshilfen und keinesfalls als Verzehrfreigabe zu verstehen.

  • Ah. sehr gut. "Keine Kontaktgifte bei Pilzen" hatte ich so oft gehört, das hatte ich fest abgespeichert.

    Es stimmt aber natürlich auch, dass es immer wieder neue Erkenntnisse geben kann, aber bei einem so bekannten und häufig im Pilzreich vorkommenden Gift wie Amanitin wäre ich schon sehr überrascht, wenn man auf einmal herausfinden würde, dass man sich doch durch bloßes Anfassen schädigen kann.

    Alle meine Aussagen in diesem Forum sind nur als Bestimmungshilfen und keinesfalls als Verzehrfreigabe zu verstehen.

  • Hallo ihr lieben,

    Es ist interessant, dass mein Kommentar so kontrovers diskutiert wird.

    Vielleicht stelle ich nochmal klar, dass es mir fernliegt, so Verschwörungstheorie mäßig Gerüchte oder pseudowissenschaftliche Umdeutungen über die Toxizität von Pilzen zu vertreten 🤪

    Ich kann sehr gut mit dem Fakt leben, dass es stand heute keinerlei (allgemein anerkannten) wissenschaftlichen Nachweis gibt über die Aufnahme von Ständerpilzgiften über die menschliche (nicht-Schleim-) Haut.

    Wie wir alle mit dem Umstand umgehen, das wir Pilzinhaltsstoffe noch nicht vollständig wissenschaftlich verstehen, muss eh jeder für sich entscheiden. Dass die Mykologie keine "fertig abgeschlossene" Disziplin ist und Wissensstände regelmäßig erneuert werden ist auch allen klar. Betrifft auch Einschätzungen zu Giftigkeiten bei oraler Aufnahme.

    Wo ich aufgewachsen bin, war es nicht unüblich, dass Menschen in den Wald gehen, um Körbe voller Fliegenpilze zu sammeln und anschließend an einem Baum lehnend sich einer mehr oder minder stark halluzinogenen Wirkung hinzugeben. Tatsächlich war das so sehr verbreitet, dass ich mich vielleicht nie ausreichend kritisch mit der Frage auseinander gesetzt habe, was an alledem letztlich aus wissenschaftlicher Sicht wirklich dran sein kann. Mir selbst kam schon der Ansatz immer blöd vor, weshalb ich nicht auf eigene Erfahrungswerte zurück greifen kann.

    Vielleicht führt das aber zu einer sehr individuellen Vorsicht bei mir, die ich mit nicht allen oder wenigen oder niemandem hier teile. Insofern ignoriert den Teil meines obigen Posts gern bei Bedarf 😉

    Viele Grüße

    Reike

    PS: auch ich habe Knollies schon mit der Hand angefasst, und achte dann penibel darauf, wo meine Hand vor dem nächsten Waschen noch so hinwandert. Denn nicht tot sein reicht mir nicht als Erfolgsmeldung. Ich will selbst eine 0,0005%ige Leberschädigung ausschließen können. Jeder von uns trägt ja die ultimative Verantwortung seiner eigenen Gesundheit.

  • Grüne Knollis oder ähnliches fasse ich jetzt auch nicht so gerne. Fliegies sind mir egal. Das haben sich Schmamen kiloweise reingehauen - da wäre längst was überliefert. Mein Ding ist es nicht - ich würde auch Leberschäden fürchen. Also gesund kann es nicht sein.

    LGR

  • Ich habe gehört dass man die Wolfsflechte nicht unbedingt berühren soll. Und eine Flechte ist ja auch eine Art Pilz, nicht?

    Lg

  • Naja, ich gehe jetzt nicht jeden Tag Giftpilze sammeln und habe mir nach der kurzen Berührung mit 2 Fingern nicht die Hand abgeleckt, sondern sie mit Seife gewaschen. Ich vermute mal, meiner Leber geht es weiterhin gut :)

    Bei den Fliegenpilzen sagte der PSV, dass es darauf ankäme, die Flüssigkeit auf dem Pilz zu sich zu nehmen, das machen wohl einige Leute. Er würde nach einer mikroskopischen Untersuchung dieser aber abraten, auch nur auf die Idee zu kommen... Da schwimmt halt ordentlich Leben drin rum. Das hat er als Witz dazu erzählt.

  • PS: vor dem Schizophyllum habe ich Respekt. Das ist aber auch der einzige.

    Schizophyllum commune? Da hab ich Mal vor Jahren gehört, dass die eingeatmeten Sporen im Hirn rumwurschteln können. War ein wissenschaftlicher Beitrag, den ich für seriös hielt. Quelle weiß ich nicht mehr. Spielst Du darauf an? Weißt Du etwas aktuelleres dazu?