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Zaun-Blättling ? Gloeophyllum sp.

  • Hallo!


    Gloeophyllum würde ich dir glauben, welcher es ist, sei mal dahingestellt.

    Vielleicht würde es bei Anfragen ja helfen, wenn die Fundumstände und die Größe erwähnt werden würde.


    VG Ingo W

    Bezüglich Pilzbildanfragen: Pilz nur von oben ist wie Käfer nur von unten.

  • Christine

    Hat den Titel des Themas von „Zaun-Blättling ?“ zu „Zaun-Blättling ? Gloeophyllum sp.“ geändert.
  • Hi.


    Oh, da ist er ja. Was ich eben so bei dem anderen Pilz auch vermutet hatte.
    Ob das hier nun Gloeophyllum sepiarum oder Gloeophyllum abietinum ist, müsste man mal genauer angucken, tendenziell (Farbspektrum) eher sepiarum, aber Ingo vermisst eine Skala zurecht: Am besten hilft bei denen, die Lamellen am Hutrand zu zählen.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hi.


    Ist ja auch nicht schlimm. Solche Blättlinge findet man ganz oft, und wichtig ist der INput, worauf man bei kommenden Funden achten kann.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo, Christine!


    Eigentlich schon - es ist nur halt die Frage, ob man solche Pilzchen gerade im Blick hat. Diese Gloeophyllums (abietinum, sepiarum & trabeum) mögen offene, lichte Standorte und Nadelholz. Das darf gerne irgendwie verbaut sein (wie hier), an liegendem, dauerfeuchtem Totholz in schattigen Wäldern findet man die recht selten, sondern muss an die Waldränder, Kahlschlagflächen, an lichte Südhänge usw. Oder auch die Holzgeländer auf Wiesen, an Parkplätzen und so weiter, das finden die toll. Und an solchen Stellen sind die extrem häufig (sepiarum), einigermaßen häufig (abietinum) oder selten (trabeum).



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo, Christine!


    Also zumindest für den >Zaunblättling< gilt das eher nicht.
    Es gibt alelrdings ein paar Lücken in der Verbreitungskarte, wo der wohl seltener zu sein scheint. Die könnten aber - zumindest teilweise - auf chronische Unterkartierung zurückzuführen sein. Im Mittel- und Nordhessischen Bergland bin ich zB so gut wie nie unterwegs, hatte die Art aber dennoch dort schon mehr als einmal in der Hand.
    Auch auffällig: Wenn eine Verbreitungsgrenze ziemlich exakt einer Landesgrenze folgt. Siehe die Grenze zwischen BaWü und Bayern: Westlich an der Grenze entlang massenhaft Funde, östlich kaum welche. Da fehlen vermutlich einfach haufenweise Daten aus Bayern in der Datenbank. Weil Pilze sich naturgemäß nicht für Ländergrenzen interessieren, wird die Art auf beiden Seiten der grenze gleich häufig sein.



    LG; Pablo.

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