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Basidioradulum radula?

  • Liebe Experten,


    lässt sich anhand der Fotos sagen, ob es sich um den Reibeisen-Breirindenpilz, Basidioradulum radula handeln kann?


    Gewachsen an der Unterseite eines liegenden Wildkirschbaumes.


    Anfangs kleine runde Felder bildend,




    -die später zusammenwachsen




    Vielen Dank

    Roswitha

  • Hallo Roswitha,

    Ich würde heuer auf Gezähnten Reibeisenpilz tippen. Sollte ich falsch liegen ist das ja auch nicht schlimm. Beim Reibeisen Rindenpilz ist das kreisförmige Wachstum auch beim zusammenwachsen der einzelnen Fruchtkörper noch sichtbar!

    LG Rigo

  • Hallo Rigo!


    Dankeschön.

    Schlimm ist hier gar nix. Wir wollen nur gemeinsam mithilfe der Makroskopie ein paar Bestimmungen erhaschen.


    Lebenslanges Lernen und Staunen.

    :graduate:Doktorhut geht sich zwar nicht aus, aber macht Spaß.


    LG Roswitha

  • Tach!


    Also ich könnte mir sehr gut vorstellen, daß da nichts anderes rauskommt als Basidioradulum radula, Roswitha.

    Ist aber schon nicht so ganz einfach bei diesen zähnchenförmigen Rindendingern. Die packe ich mir in den meisten Fällen auch untes Mikro.
    So wie der hier aussieht, und solange kein Zentimetermaß im Bild liegt und ich nicht anfassen kann, sollte man neben Schizopora paradoxa (ist es eher nicht) auch noch Arten wie >Xylodon spathulatus<, >Irpex lacteus< oder weiße Formen von ansonsten anders gefärbten Pilzen (siehe zB >Phlebia aurea<) im Auge haben.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo ihr Lieben, hallo Roswitha,

    ich würde gerne hier ein-zwei weitere Bilder einbringen und hoffe, dass Roswitha das recht!? Wohin würde der Fachmann (Ich glaube, das ist in diesem Fall Pablo :) )mich mit diesem Pilz schubsen?

    Das Substrat kann ich leider nicht bestimmen!


    LG Rigo

  • Hallo, Rigo!

    Das Substrat ist Birke (Betula spec.), Pappel (Populus spec.) oder Kirsche (Prunus spec.).

    Der Pilz sieht für mich am ehesten wie Irpex lacteus aus. Selbstverständlich mit dem üblichen MM (Mikroskopie-Mantra).



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Servas Pablo,


    mit Irpex lacteus hast du eine Steilvorlage geliefert, Steccherinum oreophilum wäre noch eine wage Möglichkeit


    https://www.dgfm-ev.de/publika…funde-in-der-brd/download


    ASCO-SONNEBERG - Aphyllophorales


    Ohne Mikromerkmale geht da gar nix, das ist fix. Aber,


    'Heute wird es entweder als Monotyp behandelt oder umfasst neben diesem Typ einige weitere Arten. Für eine Übersicht über Arten, die zuvor in der Gattung angesiedelt waren, siehe Maas-Geesteranus 1974'

    Quelle: Poroid fungi of Europe


    @ Hi Rigo,


    das Substrat deines Funde spielt eine untergeordnete Rolle, I. lacteus ist nicht sehr wählerisch. Mikroskopisch auch keine große Hürde,


    LG

    Peter

  • Servas Rigo,


    ich hab 'Guck da' gemacht ... hihi


    Eine Steilvorlage ist ein Anfang, nicht mehr, nicht weniger. Und dass ohne Mikro der Zug in der Remisse bleibt ist auch klar.


    Eine schöne Doku hast in deinem Link geliefert, Hut ab :)


    LG

    Peter

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