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Eure Lieblingspilze?

  • Ich gehe in den Wald und suche meine SCHWAMM-Mischung,

    weil NUR die Waldschwammerl den unvergleichlichen Waldpilzgeschmack mit sich bringen.


    Und wenn der Schwamm noch gut ist, dann wird der mitgekocht, das gibt eine sämige Soße.

    So konnten wir auch den kleinen Sohnemann von meinem Pilzfreund überzeugen, der

    keine Pilze mag "aber die Pilzsoße ist super".

    Und jetzt weiß auch der Kleine wie im Wirtshaus eine Jägersoße schmecken sollte, oder ob sie

    aus dem "Packerl" kommt. Der Kleine ist jetzt schon fast groß und kocht mittlerweile selbst

    fleißig und gut.


    Mit Zuchtchampignons bekommt man nie und nimmer den Waldpilzgeschmack zustande, und

    da haben wir wahrhaftig schon einige Versuche gemacht.


    Grüße

    Porli

  • Wie wäre es denn mit den eurer Meinung nach überbewertetsten Pilzen. Sicher auch interessant.

    Eigentlich sind solche Listen überflüssig. Jeder Mensch hat seinen eigenen Geschmack. Ich würde z. B. wegen Steinpilze niemals früh aufstehen. Wenn ich sie finde ist das i.O.! Finde ich keine, dann nehme ich andere (manchmal bessere) Arten.

    Die einzigste Liste, die interessant für mich wäre, ist eine Liste der Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten.

    Naja nur weil du diese Listen überflüssig findest, heißt das nicht dass es für mich (und evtl andere) nicht interessant sein kann. Wenn es für dich langweilig ist musst du es ja nicht lesen oder eine erstellen.


    Eine Unverträglichkeitsliste fände ich auch interessant.

  • Da ich ja viele Pilze seit "anudazumal" kenne aber noch nicht die praktische mit Kurs und Sachverständigen geschulte Sicherheit habe, ist meine Auswahl sehr eingeschränkt.


    Daher bringe ich hier auch etwas anderes zur Sprache:


    Ich liebe Pfifferlinge, denn sie bieten ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Nur wenn man sie falsch zubereitet, schmecken sie nach garnienichts. Im Sammelgericht gehen sie unter. Eine gute bissfeste Konsistenz behalten sie aber immer - normalerweise.


    Der springende Punkt ist, dass die Geschmacksstoffe aus wasser- und fettlöslichen Stoffen bestehen. Man brate sie in etwas Butter an. Dann streue man Mehl darüber, das eine Bindung zw. Fett und Wasser verursacht. Wasserlösliche Geschmachsstoffe entweichen nicht mehr in die Luft und verbinden sich mit den fettlöslichen Stoffe. Im Pfifferling scheint ein fettlöslicher Stoff als Geschmacksträger sehr wichtig zu sein. Anschließend gibt man ausreichend Salz dazu. Dadurch gibt der Pilz Wasser ab. Es entsteht eine sämige Soße, die alle Geschmacksstoffe in sich bindet. Notfalls etwas Wasser dazugeben oder auch wieder etwas Mehl, So kann alles 15 Min köcheln, ohne Verlust. Die Pilze müssen allerdings frisch sein, ich habe sie auch schon bei Regen gepflückt und es ergab keinen Geschmacksverlust. Dazu selbstgemachte Bandnudel - ein Genuss!


    Wiesenchampignons, prima. Auf Zwiebel-Pilz-Speck-Pizza ein Genuss. Was kann schöner sein und man kann sie einfach ernten. Absolut toll in Zwiebel/Ei/Petersilienfüllung sind sie in selbstgemachten Ravioli.


    Steinpilze in einer Zwiebelpilzbutter verarbeitet, schlagen jegliche Kräuterbutter auf Steak.


    Ein selbst kreiiertes Gemüsesüppchen aus Pastinake, Möhre mit Kraut, Petersilienwurzel, Sellerie, schön ausgewogen in Zucker und Säure, ist notwendig um Trompetenpfifferling, Totentrompete, Krause Glucke, usw., die zuvor getrocknet waren, in wahre Geschmackskönner verwandeln zu können. Als Häppchen passt da auch noch der violette Lacktrichterling rein.


    Violetter Rötelritterling schön pilzig, nur da macht der Männe nicht mehr mit. Warum auch immer.


    Bovist, eher langweilig.


    Marone zu oft gegessen, als Mischpilz mit Birken/ Hainbuchenröhrling, Rotfuß, usw immer gut.


    So sollte ich mich doch mal an den Flocki ranwagen, der hier angepriesen wird. Von der Mutter und Oma damals streng verboten als: alle roten Futter meiden!!! Hmmm- Kindheitstrauma!!!


    Viele Grüße

  • 1. Morchelbecherlinge

    2. Pfifferlinge

    3. Perlpilze (weil die so einen feinen, duftigen Geschmack haben, mit a bissle Zitronensaft unterstützt in einer Sahnesoße zu Pasta finde ich sie einfach jamjam 😋)

    4. Stockschwämmchen

    5. Flockies

    6. Täublinge

    7. Steinpilze

    8. Krause Glucke

    9. Brätlinge

    10. Parasole, als Schnitzelersatz

    Da ich bis jetzt meine Pilzfunde meistens gemischt gegessen habe, kann ich zu weiteren Sorten leider nicht so viel sagen.

    LG Sigi

  • Hallo


    Es gibt so viele so gute Pilze. Ich weiß nicht, ob mir da eine top 10 ausreicht. Sie in eine Liste einzufügen, fällt mir schwer. Sie sind alle für sich sehr gut. Da kann ich gar nicht beurteilen "der schmeckt besser als der". Ich versuche mal eine möglichst vollständige Liste meiner Top-Favoriten zu erstellen. Die Reihenfolge hat nichts zu sagen.


    Würziger Tellerling

    Perlpilz

    Samtpfifferling

    Gelbstieliger Trompetenpfifferling

    Totentrompete

    Krause Glucke

    Edelreizker

    Lachsreizker

    Milchbrätling

    Kampfermilchling

    Mohrenkopfmilchling

    Flockenstieliger Hexenröhrling

    Violetter Rötelritterling

    Rauchblättriger Schwefelkopf

    Aniszähling

    Grüngefelderter Täubling

    Frauentäubling

    Violettstieliger Pfirsichtäubling

    Gelber Graustieltäubling

    Schopftintling


    Habe ich noch welche vergessen? Ganz bestimmt!



    LG Matthias

    Bei allen online "bestimmten" Pilzen handelt es sich lediglich um Bestimmungsvorschläge.


    Gezeigte Pilze zu 100 Prozent sicher nur über Bilder zu bestimmen ist nicht möglich, deren Verzehr kann im schlimmsten Falle tödlich enden!

    Eine Verzehrfreigabe gibt es ausschließlich vom Pilzsachverständigen/Pilzkontrolleur/Pilzberater vor Ort!


    Finde HIER den nächstgelegenen PSV

  • Vielleicht gibt es eine Diskussion. Interessant wäre allemal.

    Hallo Floret


    Steinpilze sind überbewertet.

    Es sind gute Pilze, aber ich würde nie extra früh aufstehen, nur wegen Steinpilze.

    Natürlich kommt die Beliebtheit nicht ohne Grund! Steinpilze sind groß und fest, können eigentlich nur mit Gallenröhrlingen verwechselt werden. Idealer Anfängerpilz. Die Steinpilze sind nicht selten, man kann den gut fotografieren und weiterleiten.


    Aber für Schwarzfaserige Ritterlinge z. B. würde ich sogar nachts aufstehen. Selten, schwer zu finden, nicht so ergiebig, aber geschmacklich der Renner!

  • Hallo zusammen,


    ich glaube, es gab schon mal einen ähnlichen Thread, und da habe ich bestimmt geschrieben, dass die Krause Glucke mein Lieblingspilz ist. Ist auch immer noch einer meiner Lieblingspilze. Aber hier ist was dran:

    Ehrlich gesagt, ist der Lieblingspilz immer der, den wir gerade finden.

    Denn immer dann, wenn ich dann einen anderen von meinen Lieblingspilzen gefunden und zubereitet habe, denke ich, dass der ja eigentlich doch viel besser ist.


    Aber vor ein paar Tagen habe ich dann doch eine supergute Zubereitungsart für die Krause Glucke gefunden. Jammijammi:

    In kleine Röschen zerteilt und in (gewürztem) Ei und Semmelbröseln paniert und in Öl frittiert auf einem gemischten Salat.


    Am liebsten mag ich die kleinen (egal welche) in der Mischpfanne. Dann beißt man ab und zu auf einen. Die sind so schön weich, wie Marshmallows.

    Ich sage in meinen Pilzkursen immer, dass man die rein weißen Boviste essen kann, und dass es Leute gibt, die das auch mögen. Ich gehöre allerdings nicht dazu...


    mein Lieblingspilz ist ein "Brauner Zuchtchampignon" aus dem Supermarkt, geschmacklich hervorragend und ich muss mich dazu nicht einmal bücken.

    - Aber die auch nur als Beilage zu Fleisch.

    :S Danke für mein Highlight des Abends!


    Ein paar der Pilzarten, die mir schmecken und von denen sich einige bei mir wechselseitig den Rang ablaufen:


    Krause Glucke

    Flocki

    Brätling (dieses Jahr zum ersten Mal gefunden - war der lecker!)

    Mohrenkopf-Milchling

    Fichtenreizker (andere Reizker nehme ich auch, gibt's hier aber nicht)

    Kuhmaul (ich finde es erstaunlich, wie ein Pilz, der nach gar nichts riecht, nach dem Braten so intensiv schmecken kann)

    Totentrompete (am liebsten getrocknet)

    Morchelbecherling/Speisemorchel

    Sandröhrling

    Violetter Rötelritterling

    Austernseitling (auch selbst gezüchtet)

    Parasol

    Brauner Büschelrasling (habe ich dankenswerterweise im Garten)

    Pfifferling

    Marone

    Steinpilz (bei dem mag ich am liebsten, dass man ihn auch mal roh essen und ein leckeres Pilz-Carpaccio machen kann; ansonsten mag ich ihn auch getrocknet im Risotto)

    Trompetenpfifferling


    Beste Grüße

    Sabine

  • Hallo zusammen,

    ich bin durch Zufall auf euer Forum gestossen und hab mich einfach mal registriert. :)

    Hallai hallo an alle Schwammerlsucher und - Fans! :D

    Zu meinem Hintergrund ich komme mitten aus dem Herzen des bayerischen Waldes und da ist das Schwammerl suchen ja naheliegend.

    Meine Mutter, die leider nicht mehr unter uns weilt, hat mir die wichtigsten Sachen beigebracht, aber trotzdem bin ich jetzt sicher nicht der Pilzexperte.

    Ich kenne ein paar Sorten und die nehme ich dann auch nur mit.

    Aber was ich hier so sehe, könnte ich direkt in Zukunft mal ein paar Pilze von euch bestimmen lassen, manchmal denke ich mir schon, der sieht so essbar aus, lasse die dann aber stehen.

    Und jetzt hier zurück zum Thema...


    bei mir ist das relativ überschaubar, ich nehme nur eine Handvoll Schwammerl mit, nämlich nur die, die ich sicher kenne und die mir dann auch schmecken.


    Auf Rang 1 definitiv der Milchbrätling, gefolgt von der krausen Glucke, Parasol, Pfifferling, Rotkappe, Steinpilz und das wars. :)


    Anbei mal ein Bild des größten Preilings, wie wir hier in Bayern zum Milchbrätling sagen, den ich jemals gefunden habe :)

    LG Neo

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    Einmal editiert, zuletzt von Neo ()

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