Hallo, Besucher der Thread wurde 651 mal aufgerufen und enthält 6 Antworten
  • Guten Tag, hier ein paar Fotos von voriger Woche: Leider war das Licht nicht besonders. Die Pilze wuchsen an einem Birkenstumpf (zum Vergleich: etwa 17 cm Durchmesser), wobei es noch einen lebenden Zwilling gibt (am Grunde verwachsen).


    Lässt sich aus den paar Bildern schon etwas sagen ? Danke und viele Grüße

    Wilhelm

  • Ahoi!


    Die Lieblingssubstrate der Art sind zwar Rotbuche und eiche, aber an Birke kommt der eben auch gerne vor.
    Deine Bestimmung passt jedenfalls. :thumbup:



    Lg; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Pablo,


    Danke. Die Wälder bei Ruhland sind Rotbuchen-frei. Ich glaube den Pilz verwittert / nicht mehr bestimmbar bereits letztes Jahr auf Eichenstubben gefunden zu haben.

    Aber die Förster haben längs der Waldwege hin und wieder kleine Rotbuchen gepflanzt, mal sehen, wie die die trockenen Sommer überstehen.


    Es gibt einzelne Rotbuchen in der Stadt und im Stadtpark (die leben glücklicherweise noch)und hin und wieder in den nachbargemeindlichen Wäldern..


    Selbst den Austernseitling habe ich hier nur an Birke gefunden ...


    Viele Grüße

    Wilhelm

  • Hallo, Wilhelm!


    Rotbuchen sind durchaus ganz schön trocken- und hitzeresistent. Sofern sie geeignete Mykorrhizapartner finden, bzw. eine Bodenökologie, die zusammen mit der Mykorrhiza und dem Klima passt. Dazu brauchts halt magere Böden (keine Stickstoffbelastung) und Böden, die weitgehend in Ruhe gelassen werden (also nicht zB mit Harvestern durchpflügt).
    Sonst könnten im Kaiserstuhl ja auch keine Rotbuchen wachsen, bzw. würden dort nicht so dermaßen viel besser aussehen als in Gegenden mit ähnlichen Temperatur - und Niederschlagsverhältnissen, aber viel massiverer Waldbewirtschaftung ("Holzplantagen") und hohem Stickstoffeintrag.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Pablo,


    dann habe ich hier noch etwas, was ich als Birkenblättling ansehen würde, aber doch unsicher war wegen der einen Unterseite. Das war an einer lebenden Eiche / Schnittfläche eines kurz weggeschnittenen Seitenstamms.


    Viele Grüße

    Wilhelm

  • Hallo, Wilhelm!


    Wenn das ein Birkenblättling wäre, dann mit einer starken Wuchsstörung. Es kann aber auch was Anderes sein, die Ausprägung des Hymenophors wäre wirklich arg atypisch (nicht unmöglich, wenn zB oben noch ein dicker Ast drauf lag). Was es aber sein könnte, wenn es kein Birkenblättling ist, wäre dann durchaus schwer zu sagen. Eine der gängigen Arten mit Hüten und zahnförmigem hymenophor (Trichaptum, Irpex lacteus o. Ä.) scheint das hier auch eher nicht zu sein.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Pablo, Danke.

    Hmm .... Als ich das fand, dachte ich bei Foto 2 an Eichenwirrling, das andere war einfach irritierend. Und die Fruchtkörper sind vergänglich wie Birkenblättling.

    Ein Ast lag übrigens nicht drauf, die Schnittfläche war wirklich so schräg wie im Bild. Ich unterstelle mal, es ist ein und dieselbe Sorte, relativ frische Infektion - vielleicht die erste oder eher die zweite Fruktifikation. In diesem Jahr habe ich bisher nichts gesehen - vielleicht ändert sich das ja noch.


    Viele Grüße

    Wilhelm

    • Gäste Informationen
    Hallo, gefällt Dir das Thema und willst auch Du etwas dazu schreiben, dann melde dich bitte an.
    Hast Du noch kein Benutzerkonto, dann bitte registriere dich, nach der Freischaltung kannst Du das Forum uneingeschränkt nutzen.