Ein bisschen Unklarheit bei Röhrlingen

Es gibt 24 Antworten in diesem Thema, welches 3.414 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (8. Oktober 2022 um 09:47) ist von CH-Andy.

  • Liebe Pilzfreunde,

    ich habe heute zum ersten Mal, seit ich Pilze suche, etwas gefunden, von dem ich glaube, dass es Steinpilze sind.

    Ich habe sie in einem sehr feuchten, dick mit Moos bewachsenen Nadelwald gefunden.

    weiße Röhren, ausgebuchtet angewachsen, weißes, feinmaschiges Netz, sehr bauchig.

    Irre ich mich? Sind es Fichtensteinpilze?

    Dann habe ich noch einen Pilz, der einen eher zylindrischen Stiel hat, die Röhren sind schon etwas gelber, er hat eine etwas streifige Zeichnung am Stiel, der Hut ist faltig.

    Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ist das ein älteres Exemplar eines Steinpilzes?

    Dann habe ich noch einige Exemplare eines Röhrlings gefunden, den ich gar nicht einzuordnen weiß. Die Farbe auf dem Foto gibt die Realität ganz gut wieder, er ist in der Tat auffallend gelb, der Stiel zylindrisch und am Ende ein wenig ausbuchtend. Die Röhren bläuen auf Druck sehr wenig, fast gar nicht, sie laufen an der Spitze des Stiels ein wenig herunter. An dem Pilz, der an der Basis ein wenig nach rechts ausläuft, erkennt man auf dem Foto an der Stielspitze noch ein paar rötliche Fasern. Könnten das Rotfußröhrlinge sein, die die Röte nicht ganz hinbekommen haben? IN meinem Pilzbuch steht " Stiel gelblich, mit unterschiedlich starken Rottönen überhaupt, selten auch ohne Rot, zylindrisch, bisweilen etwas gebogen, Basis meist etwas verdickt...."

    So recht finde ich aber nichts passendes.

    Weiß jemand Rat?

    Danke, Carsten

  • Hi,


    das ersten beiden Fotos zeigen den Gemeinen Steinpilz - Boletus edulis.
    Der 3. ältere ist auch einer - ob B. edulis oder ein anderer Steini, weiß ich nicht genau.
    Die letzten sind keine Rotfüße, sondern was Besseres. Was genau, wird Dir hier sicher noch jemand anderes beantworten können.

    VG Boris

    • Offizieller Beitrag

    Salve!

    Die auf den letzten drei Bildern würde ich auch für Nadelwald - Anhängselröhrlinge (Butyriboletus subappendiculatus) halten. Alles andere sind Steinpilze (Boletus edulis).


    LG; Pablo.

  • Hallo Jens und Pablo,

    das ist ja spannend. Ich hätte die Exemplare auf den letzten Bildern als Goldröhrlinge angeschaut, mit dem rötlichen Abschnitt als angepapptem Ring.

    Die Hüte scheinen auch etwas zu glänzen, auch wenn die Huthaut nicht überall so schön übersteht, wie ich das oft bei Goldröhrlingen sehe.

    Was führt euch zum Nadelwald-Anhängselröhrling?

    Beste Grüße

    Sabine

  • Steinpilz würde ich auch sagen... Kannst du was zur Umgebung sagen...

    ansonsten würde beim den letzten Bilder ein Anschnitt gut tun, sprich Verfärbung

    „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann, Aber Pilze wird es immer geben“ :cool:

  • Liebe Pilzfreunde,

    vielen Dank für eure Antworten. Wenn es Anhängselröhrlinge sind, muss ich mich ja glatt schämen, wenn ich sie mitgenommen habe.

    Ich habe einen angeschnitten, er zeigt feste Fleisch, er riecht angenehm pelzig, das Fleisch schmeckt nicht bitter, nicht scharf. Sie bläuen nicht und sie verfärben sich nicht.

    Ich habe sie in einem feuchten Nadelwald gefunden, praktisch kein Laub, sehr dichtes Moos, viel Totholz, aber ich kann nicht sagen ob sauer oder kalkhaltig, nährstoffreich oder nicht.

  • Danke, Jens.

    Jetzt nach den zusätzlichen Fotos, die Carsten (vielen Dank!) geschickt hat, sehe ich noch mehr einen Goldröhrling. Ich kann förmlich das leicht feuchte Fruchtfleisch bei den abgelösten Röhren spüren, und die bräunliche Verfärbung an den Druckstellen (?) unter den Röhren kenne ich auch vom Goldröhrling. Wobei ich zugeben muss, dass ich den Nadelwald-Anhängselröhrling nicht aus eigener Anschauung kenne.

    Beste Grüße

    Sabine

  • Hallo zusammen

    Ich habe den Nadelwald - Anhängselröhrling erst heute gesehen und daher würde ich die obigen Pilze auch damit bezeichnen. Wenn ich das richtig sehe, sieht man doch auf einem Bild auch noch ein typisches Merkmal, nämlich das namensgebende Anhängsel (rot eingekreist):


    und die bräunliche Verfärbung an den Druckstellen (?) unter den Röhren kenne ich auch vom Goldröhrling. Wobei ich zugeben muss, dass ich den Nadelwald-Anhängselröhrling nicht aus eigener Anschauung kenne.

    Die Röhren des Nadelwald-Anhängselröhrling dunkeln aud Druck, das passt meiner Meinung nach auch zu den Bildern oben.

    Carsten_Peter Für nächstes Mal, solltest du als Schnittbild lieber einen Schnitt quer durch den ganzen Pilz machen, d.h. vom Hut bis runter zum Stielende. Dann kann man aus dem Schnittbild viel mehr Informationen entnehmen, als so, wie du es oben gemacht hast.

    LG

    Benjamin

    Mit meinen Beiträgen gebe ich lediglich meine persönliche Einschätzung/Meinung ab. Sie sind nur als Vorschläge zu werten und es gibt damit insbesondere keine Verzehrsfreigaben meinerseits. Eine sichere Bestimmung sowie Verzehrsfreigabe kann nur der Pilzkontrolleur bzw. Pilzsachverständige vor Ort geben.

    Einmal editiert, zuletzt von ibex (19. September 2022 um 22:21)

  • Jetzt nach den zusätzlichen Fotos, die Carsten (vielen Dank!) geschickt hat, sehe ich noch mehr einen Goldröhrling.....

    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Sabine,

    ich sehe auf den nachgereichten Bildern überhaupt keinen Goldröhrling, aber du übersiehst anscheinend ein wesentliches Merkmal. Beim Schnittbild ist das Hutfleisch über den Röhren völlig weiß. Hast du schon einmal einen Goldröhrling mit komplett weißem Fleisch gesehen ? Ich noch nicht.

    VG Sepp

    Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort

  • Hallo Sepp,

    ich sehe auf den nachgereichten Bildern überhaupt keinen Goldröhrling, aber du übersiehst anscheinend ein wesentliches Merkmal. Beim Schnittbild ist das Hutfleisch über den Röhren völlig weiß. Hast du schon einmal einen Goldröhrling mit komplett weißem Fleisch gesehen ? Ich noch nicht.

    Ja, habe ich tatsächlich, halte das auch gar nicht für sonderlich ungewöhnlich. Das Stielfleisch ist meiner Erinnerung nach immer gelb gewesen, aber im Hut ist das bei meinen Funden öfters weiß/weißlich.

    Carsten, in welcher Gegend (grob) hast du denn deine Pilze gefunden?

    Beste Grüße

    Sabine

  • Hi,


    die entscheidende Frage Pro-Goldröhrling wäre doch erstmal:

    Stand da irgendwo eine Lärche in der Nähe (Umkreis ca. 15m)?

    VG Boris

  • Hallo Boris,

    die entscheidende Frage Pro-Goldröhrling wäre doch erstmal:

    Stand da irgendwo eine Lärche in der Nähe (Umkreis ca. 15m)?

    Ich finde: Nein.

    Du hast natürlich vollkommen recht, dass, wenn es ein Goldröhrling wäre, da irgendwo eine Lärche gestanden haben muss.

    Aber die Frage ist, wie aussagekräftig die Antwort wäre im Hinblick darauf, eine der Pilzarten ausschließen zu können.

    Wenn die Antwort "ja" lautet, sind beide im Rennen.

    Wenn die Antwort "nein" lautet, sind mE ebenfalls beide im Rennen. Denn mir ist es schon passiert, dass ich eine (gar nicht mal so weit weg stehende) ziemlich kleine Lärche nur deshalb entdeckt habe, weil ich zuerst den Goldröhrling gefunden und mich gewundert habe, keine Lärche zu sehen. Wenn es schon passieren kann, dass man die zugehörige Lärche fast übersieht, obwohl man gezielt danach sucht, dann kann es erst recht passieren, dass man die nicht gesehen oder ignoriert hat, insbesondere, wenn man vielleicht ohnehin keinen Fokus auf den Baumarten hatte und die zugehörige Lärche vielleicht tatsächlich einige Meter weg steht..

    Da keine der möglichen Antworten ein Ausschlusskriterium bietet, halte ich auch die Frage nicht für entscheidend.

    Es sei denn natürlich, die Fundstelle wäre bei Carsten um die Ecke und er könnte noch mal geschwind nachschauen gehen...

    edit: Die oben angefragte Fundregion halte ich für potenziell aussagekräftiger, da das Verbreitungsgebiet des Nadelwald-Anhängselröhrlings ja stark limitiert zu sein scheint (im Wesentlichen Schwarzwald, Südbayern, Bayerischer Wald, Harz).

    Beste Grüße

    Sabine

    Einmal editiert, zuletzt von huehnchen69 (20. September 2022 um 08:06)

  • Hi Sabine,

    die Reihenfolge - erst Goldi gesichtet und dann erst bewusst nach der Lärche gesucht (und auch stets gefunden) - kenne ich ;)

    Wollte damit auch nur sagen: Wenn da definitiv keine Lärche - und sei sie noch so klein - zu finden ist, dann scheidet der Goldröhrling aus.

    Grundsätzlich bin ich aber - bis zum Beweis des Gegenteils - durchaus bei Dir, dass die Bilder auch einen Goldröhrling zeigen (können).

    Warten wir also ab, ob noch weitere Infos kommen :)

    VG, Boris

  • Hallo nochmal,

    ich bin da nach wie vor bei den Nadelwald-Anhängselröhrlingsbefürwortern. Insbesondere das letzte Bild im Startbeitrag spricht für mich Bände, das ist nie und nimmer ein Goldröhrling.

    Ich habe mit Butyriboleten durchaus jahrelange Erfahrung. Butyriboletus appendiculatus, B. regius, B. fechtneri und B. subappendiculatus hatte ich schon mehrfach in der Hand. Die ersten 3 genannten Arten erscheinen in meinem Sammelgebiet (Steiermark/Graz-Umgebung) im thermophilen Buchenmischwald auf Kalk, für B. subappendiculatus muß ich etwas auspendeln, denn der findet sich nur im kalkarmen, sauren Nadelwald.

    Auch den falschen/blauenden Königsröhrling (B. fuscoroseus = B. pseudoregius) habe ich schon zu Gesicht bekommen. Den hatte ich allerdings nicht in der Hand, weil er mir von einem Pilzfreund in einem Naturschutzgebiet gezeigt wurde und da haben wir ihn natürlich stehen lassen. Hab mich aber damals runter gebeugt und mit einem Taschenspiegel auch die Hutunterseite so gut wie möglich angeschaut. ;)

    Der angefragte Fund ist für mich jedenfalls zu 99 % ein Nadelwald-Anhängselröhrling und das Problem mit Aufnahmen im künstlichen Licht kennen wir ja.

    LG Sepp

    Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort

  • Hallo Sepp,

    Ich habe mit Butyriboleten durchaus jahrelange Erfahrung. Butyriboletus appendiculatus, B. regius, B. fechtneri und B. subappendiculatus hatte ich schon mehrfach in der Hand. Die ersten 3 genannten Arten erscheinen in meinem Sammelgebiet (Steiermark/Graz-Umgebung) im thermophilen Buchenmischwald auf Kalk

    oooh 😃, darum beneide ich dich inbrünstig. B. regius und B. fechtneri habe ich erst einmal gesehen, beim Pilzkurs in Thüringen.

    Auch wenn ich in meiner Gegend hauptsächlich saure Fichtennadelwälder habe, ist mir der Nadelwald-Anhängselröhrling dort noch nicht untergekommen (was mich angesichts der Verbreitungskarte in Deutschland aber auch nicht so arg wundert).

    Beste Grüße

    Sabine

  • Hallo zusammen

    Vielleicht interessiert es ja noch jemanden, wie die Druckstellen der Poren vom Nadelwald-Anhängselröhrling nach einer Weile aussehen. Hier ein Bild:

    LG

    Benjamin

    Mit meinen Beiträgen gebe ich lediglich meine persönliche Einschätzung/Meinung ab. Sie sind nur als Vorschläge zu werten und es gibt damit insbesondere keine Verzehrsfreigaben meinerseits. Eine sichere Bestimmung sowie Verzehrsfreigabe kann nur der Pilzkontrolleur bzw. Pilzsachverständige vor Ort geben.

    • Offizieller Beitrag

    SAlve!

    Eine Anmerkung zu dem "Anhängsel": Das ist ein Primodium, welches vom Mycel zugunsten des nebenstehenden, anderen fruchtkörpers aufgegeben wurde. Sowas passiert aber bei ein paar tausend anderen Pilzarten auch. Auch wenn es hier ein namensgebendes Momentum ist, taugt es zur Bestimmung leider gar nicht.

    Zum Thema Goldröhrling: Auf einigen Bilder sieht man, wie die Röhren vom Hutfleisch gelöst wurden. Das hat sich allem Anschein nach völlig unfallfrei abgespielt, also ließen sich die Röhren einfach abschieben, ablösen, ohne das Hutfleisch zu verletzen. Beim Goldröhrling wäre das einigermaßen unmöglich. Ein paar weitere Details, warum das eher ein Anhängselröhrling ist, wurden schon genannt.
    Die Diskussion zeigt aber vor allem eines: Wie schwierig die Beurteilung von Pilzfruchtkörpern nach Bild ist. MIt dem Pilz in der Hand ist es erheblich einfacher und natürlich auch sicherer.


    LG; Pablo.

  • Hallo Pablo

    Eine Anmerkung zu dem "Anhängsel": Das ist ein Primodium, welches vom Mycel zugunsten des nebenstehenden, anderen fruchtkörpers aufgegeben wurde. Sowas passiert aber bei ein paar tausend anderen Pilzarten auch. Auch wenn es hier ein namensgebendes Momentum ist, taugt es zur Bestimmung leider gar nicht.

    Natürlich taugt das nicht als alleiniges Merkmal zur Bestimmung, aber ich denke als Zusatzmerkmal sollte es doch taugen, oder? So wurde es uns zumindest beigebracht. Die zwei Nadelwald-Anhängselröhrlinge, die wir zur genaueren Untersuchung hatten, hatten jedenfalls beide dieses Anhängsel, wärend ich, soweit ich weiss, noch nie einen Goldröhrling mit so einem Anhängsel gefunden habe. Bei der Pilzbestimmung ist es doch oft so, dass man mit möglichst vielen Merkmalen versucht zu einem Ergebnis kommt.

    LG

    Benjamin

    Mit meinen Beiträgen gebe ich lediglich meine persönliche Einschätzung/Meinung ab. Sie sind nur als Vorschläge zu werten und es gibt damit insbesondere keine Verzehrsfreigaben meinerseits. Eine sichere Bestimmung sowie Verzehrsfreigabe kann nur der Pilzkontrolleur bzw. Pilzsachverständige vor Ort geben.

  • Hallo zusammen,

    jetzt muss ich das Thema doch noch mal aufwärmen.

    Denn insbesondere dieses Statement hatte mir doch zu denken gegeben:

    Zum Thema Goldröhrling: Auf einigen Bilder sieht man, wie die Röhren vom Hutfleisch gelöst wurden. Das hat sich allem Anschein nach völlig unfallfrei abgespielt, also ließen sich die Röhren einfach abschieben, ablösen, ohne das Hutfleisch zu verletzen. Beim Goldröhrling wäre das einigermaßen unmöglich.

    Denn obwohl ich gerade erst am Tag vor Pablos Posting mehrere Goldröhrlinge kleingeschnitten hatte, war mir das weder da noch irgendwann vorher mal aufgefallen, dass beim Goldröhrling die Röhren mit dem Fleisch verwachsen sein sollten. Aber wenn Pablo das sagt, ist das ja im Normalfall tatsächlich so. Dementsprechend wollte ich erstmal weitere Goldröhrlinge suchen und den Röhren-Ablöstest machen.

    Das habe ich inzwischen gemacht, und siehe da:

    Das geht total problemlos.

    Etwa die Hälfte des sichtbaren freigelegten Röhrenbodens habe ich von den Röhren befreit (die man zum Teil noch "hochgerollt" im rechten Bereich sieht, und man sieht noch die Röhrenabdrücke am Röhrenboden.

    Ich dachte dann, es habe vielleicht was mit dem Alter der Pilze zu tun, aber es funktionierte auch bei jungen Exemplaren gut.

    In der Literatur, wo ich bisher nachgelesen habe, habe ich auch nirgends etwas finden können, dass beim Goldröhrling die Röhren nicht lösbar seien. Woher kommt diese Einschätzung?

    Wenn diejenigen, die beide Arten aus eigener Anschauung kennen, eher beim Nadelwald-Anhängselröhrling sind, glaube ich euch das und hoffe auf einen eigenen Fund irgendwann.

    Aber das mit der Ablösbarkeit ist mE kein gutes Entscheidungskriterium.

    Beste Grüße

    Sabine

  • Hallo Sabine

    Ich vermute mit dem zunehmenden Alter des Fruchtkörper lässt sich auch das Hymenophor gut lösen. In dem Sinn auch bei einem Gold- bzw. Lärchenröhrling. Bei jungen FK ist das kaum möglich oder nur mit mechanischen Hilfsmittel -> Meine Theorie zu diesem Thema. BG Andy

  • Hallo Andy,

    ist das hier eine Erfahrung oder eine Vermutung (du schreibst "Theorie"):

    Bei jungen FK ist das kaum möglich oder nur mit mechanischen Hilfsmittel

    Denn vermutet hatte ich das auch und hatte es aus dem Grund extra ausprobiert, mit diesem Ergebnis:

    Ich dachte dann, es habe vielleicht was mit dem Alter der Pilze zu tun, aber es funktionierte auch bei jungen Exemplaren gut.

    Natürlich war es bei jungen (kleinen) Exemplaren schwierig, so an die Röhren heranzukommen, dass man einen Ansatzpunkt findet.

    Aber bei durchgeschnittenen kleinen jungen Pilzen haben die sich einwandfrei von der Schnittkante her lösen lassen.

    Beste Grüße

    Sabine

  • Hallo Sabine, nur eine Vermutung.....

    Ich habe das selber noch nie getestet. Ein spannendes Thema und ich bin immer offen wenn es zusätzliche Merkmale gibt um die FK einzugrenzen.

    Ich finde zum Beispiel das abschieben der Lamellen mit dem Fingernagel, ein guter Test für die Eingrenzung zur jeweiligen Gattung.

    BG Andy