Flaschen-Stäubling (Lycoperdon perlatum)?

Es gibt 23 Antworten in diesem Thema, welches 6.092 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (28. November 2020 um 17:56) ist von Marcus.

  • Hallo,

    diese Pilze sah ich am 03.10.2020 in einem Waldstück in der Mitte Sachsen-Anhalts. Die Pilze (nicht alle auf den nachfolgenden Fotos) hatten einen Fruchtkörperdurchmesser etwa zwischen 0,5 und 2,5 cm. Den Geruch würde ich als unangenehm, leicht beißend beschreiben, sodass mir doch erhebliche Zweifel an meinem Bestimmungsversuch kommen, alternativ an der Qualität meiner Nase.

    VG Marcus

  • :thumbup:


    genau so ist es!


    Liebe Grüße

    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!

    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!

    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Absolut eindeutig - hab mir letztens auch ne schöne Pilzpfanne damit gemacht

    „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann, Aber Pilze wird es immer geben“ :cool:

  • hi Marcus!


    du machst das schon gut! Nur weiter so!


    Liebe Grüße

    Alex

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!

    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!

    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Hallo Alex,

    vielen Dank für dein Lob. Eine große Herausforderung wird es sein, die neuen Erkenntnisse dann auch im nächsten Herbst noch parat zu haben. Klar, es gibt auch in den anderen Jahreszeiten Pilze, aber doch deutlich weniger. Und Wissen, das nicht abgerufen wird, geht leider schnell wieder verloren. Aber vielleicht kann ich das Wissen erst einmal festigen:

    Diese Pilze sah ich am 11.10.2020 etwa 1 km vom obigen Fundort entfernt. Für mich sind es alles Flaschen-Stäublingen (Lycoperdon perlatum), nur in verschiedenen Stadien:

    VG Marcus

  • hi Marcus!


    da geht es mir sehr ähnlich! Nur durch Wiederholung wird man sicherer. Deshalb stelle ich hier auch immer wieder Pilze mehrmals vor, auch wenn ich eigentlich schon glaube diese zu kennen. Und immer wieder lerne ich so was dazu.


    Liebe Grüße

    Alex


    PS:ach ja: oben alles Flaschenstäublinge!:thumbup:

    Wie bei den Pilzen generell, so sind auch meine Angaben grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen!

    Ich bin kein Pilzexperte, nur ein mykologisch interessierter Laie!

    Offizielle Freigaben kann es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort geben!

  • Hey Marcus, das sind meiner Meinung nach auch Flaschenstäublinge - Auf Bild 3 - der "zermatschte" wird man definitiv bestätigt das man die Flaschenstäubling immer halbieren sollte...

    1. Lamellenansatz checken

    2. Farbe kontrollieren, ist diese noch schön und durchgängig weiß landet er bei mir in der Pfanne

    Die letzten beiden Bilder würde ich auch nicht eindeutig als Flachenstäubling identifizieren, ehr Bovisten oder sehr alte und nasse Exemplare

    „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann, Aber Pilze wird es immer geben“ :cool:

  • „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann, Aber Pilze wird es immer geben“ :cool:

  • Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure Beiträge. Ich meine auch, dass es sich auch bei den letzten Aufnahmen um Flaschenboviste handelt.

    da geht es mir sehr ähnlich! Nur durch Wiederholung wird man sicherer. Deshalb stelle ich hier auch immer wieder Pilze mehrmals vor, auch wenn ich eigentlich schon glaube diese zu kennen. Und immer wieder lerne ich so was dazu.

    Aktuell muss erst einmal für Bildernachschub sorgen. Ich habe sicher noch ein paar Pilzbilder aus den letzten Jahren, aber pro Pilz deutlich weniger, insbesondere keine Schnittbilder. Eine halbwegs sichere Bestimmung wird da also eher ausgeschlossen sein. Aber mal schauen, was ich in den nächsten Tagen so finde...


    der "zermatschte" wird man definitiv bestätigt das man die Flaschenstäubling immer halbieren sollte...

    In der Tat, und als Laie bin ich immer wieder überrascht, was mich im inneren des Pilzes erwartet. Beim Flaschenbovist dürfte ich nun alle Zustände (weiß, Matsch, Pulver/Staub) durch haben, oder?

    VG Marcus

  • Hallo zusammen,

    vom 24.10.2020 habe ich noch aus der Mitte Sachsen-Anhalts unter Pappeln und Birken diese Pilze. Ich bin mir ziemlich sicher, hier mit Flaschenbovist richtig zu liegen.

    1.

    2. Von außen hui, von innen pfui:

    VG Marcus

  • Hallo,

    bei diesen Pilzen, gesehen am 31.10.2020 in der Mitte Sachsen-Anhalts, Durchmesser ca. 3,5 cm, dürfte es sich wohl wieder um Fläschen-Stäublinge handeln, die ihre schönsten Tage schon hinter sich gelassen haben:

    VG Marcus

  • Hallo Schupfnudel,

    vielen Dank. Wiese würde passen - erstmals sahe ich die Pilze nicht im Wald. Dennoch war ich mir - zu Unrecht - mit Flaschen-Stäublingen so sicher, dass ich die Pilze fast nicht eingestellt hätte. Und ich dachte, wenigstens Flaschen-Stäublinge sicher zu erkennen.

    VG Marcus

  • Hallo,

    nachdem ich zuletzt daneben lag, stelle ich diesen vermeintlichen Flaschenstäubling lieber mal ein. Gesehen habe ich den Pilz bereits am 07.11.2020 in der Mitte Sachsen-Anhalts unter Eichen und Birken, Hutdurchmesser ca. 4 cm:

    VG Marcus

  • von mir auch nochmal Flaschenstäubling

    „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann, Aber Pilze wird es immer geben“ :cool: