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Schiefer Schillerporling (Chaga)

  • Hallo Pilzfreunde,


    für unser Praxisprojekt beim Natur- und Landschaftsvermittler Lehrgang, haben wir, wie soll es anders sein, das Thema Pilze gewählt und zwar "Heil und Vitalpilze"

    Da der Chaga als Heilpilz momentan ganz hoch im Kurs steht, habe ich mich aufgemacht um nach ihm zu suchen. Auf unserem Hausberg, 900 m üNN. konnte ich ein schönes Exemplar auf einer Birke entdecken. Zum Glück war er mit einer kleinen "Aufstiegshilfe" gerade noch erreichbar.


    Zu Hause wurde der Pilz in kleine Würfel zerteilt und dann über mehrere Stunden getrocknet.


    Interessant ist, dass er als Tee zubereitet, recht gut schmeckt und gar nicht bitter ist.










    LG, Hermann

  • Hallo Hermann,


    wunderschöne Bilderserie vom "Diamanten der Natur"!

    Dein Tee könnte, aus meiner Erfahrung, vielleicht sogar noch etwas dunkler sein. Dazu sollte er, wie es verschiedenste Naturvölker bereits seit vielen hunderten Jahren tun, einfach länger "simmern" nach dem eigentlichen Kochvorgang ( bei mir manchmal 5-6 Stunden). Entgegen vielen Veröffentlichungen auf "Expertenseiten" zeigt uns ganz einfach die, z.T. ja sogar schon mehrere tausend Jahre alte, Praxis der vielen den Chaga benutzenden Ethnien, daß der Schlüssel zur Gewinnung medizinisch bzw. gesundheitlich relevanter Inhaltsstoffe tatsächlich das lange Aufkochen ist! In Nordeuropa gilt er nicht umsonst seit langer Zeit, auch wegen seiner Optik nach der Zubereitung, als Kaffeeersatz. Also schwarz.

    Ich hatte ja Anfang Mai das große Glück, Tommy (Na Icke) und Sylvie aus unserem Forum kennenzulernen, also einen ausgewiesenen Chaga- und Heilpilzexperten. Er stellt sich z.B., nach selbst erlebter Praxis der Verarbeitung und Zubereitung bei sibirischen Schamanen, sogar ein Chaga-Konzentrat her. Dieses kochen u.a. diese Völker dort viele Tage oder gar Wochen!

    Und vielleicht noch einen Tip zur Ernte: Wenn du bei dem Fund auf deinem Bild nur den oberen größeren Teil des Pilzes mitnimmst, hat der Rest die Chance weiter zu wachsen. So erhält man sich immer eine Möglichkeit, auch zukünftig regelmäßig dieses, leider endliche, "Juwel" ernten zu können.


    LG Thomas


    PS.: Täglich ca. einen Liter, egal ob kalt oder heiß z.B. mit Milch und Zucker, und bereits nach wenigen Tagen wirst du bemerken, daß mit dir und deinem Körper etwas passiert!


    PSS.: Noch ein kleiner Tip, wo ich mir jetzt die Bilder nochmals angeschaut habe: Eine Aufbewahrung im geschlossenen Glas ist sehr ungünstig. Sieht zwar edel aus, der Pilz könnte jedoch leicht schimmeln!

    Und das wäre doch nach all der "Arbeit" damit echt ärgerlich. :-)

  • Hallo Fories,


    zweimal konnte ich bisher den Schiefer Schillerporling in Klagenfurt antreffen. Die schwarze und sehr harte Kruste wird auch vom Pilz gebildet, enthält die selben Inhaltsstoffe. Ich habe beides mitgenommen. Das Zerkleinern war eine langwierige Geschichte, getrocknet habe ich sie in der Dörex, 2 x ca. 12 Stunden. Zweimal, weil sie nach dem ersten Trocknen im Glas Feuchtigkeit aufgenommen haben. Seit dem sind's rascheltrocken und ich bewahre ich die Stücke in einem 5 Literglas auf. Ähnlich verfahre ich mit meinen Morcheln, nach dreiTagen dürfen die nochmals in der Dörre Platz nehmen.


    Zur richtigen Zubereitung kann ich nicht viel beisteuern, da gehen die Meinungen auseinander. Ich mahle mir für eine Kur einige Stückchen, übergieße sie mit kochendem Wasser und lasse den Tee ziehen. Stundenlang. Der Effekt ist verblüffend, nach drei Tagen fühlt man sich um Ecken vitaler.


    LG

    Peter

  • Hallo Peter,


    natürlich gehört auch die schwarze Kruste mitverwendet!:)

    Über die Inhaltsstoffe von dieser und dem korkartigen Kern liesse sich jedoch streiten. Diese harte Aussenschicht beinhaltet, laut wissenschaftlichen Untersuchungen , doch noch die eine oder andere Substanz mehr, ist daher nicht nur "gleichwertig", sie soll unter medizinischen Gesichtspunkten sogar noch interessanter sein.

    Und Peter, du hast beim Thema Anwendung gar nicht deine, die des alkoholischen Auszugs, erwähnt...^^


    LG Thomas


    PS.: Ich zerkleinere den Chaga nach dem Trocknen immer mit einer Zange, vorzugsweise mit einer Wasserpumpenzange. Das Abbrechen brauchbarer Stücke in verwertbarer Größe geht so ganz einfach. Die dabei abfallenden Krümel mahle ich später und benutze es dann wie ganz normalen "Jacob Dallmayr von Tschiduscho" oder so...

  • Hallo Ralph,


    statistisch an etwa jeder 15.000 bis 30.000sten (je nach Quelle) Birke!=O

    Wenn man dann davon ausgeht, dass vielleicht nur etwa jeder zweite Pilz auch tatsächlich zu gebrauchen ist (zu jung, zu tief am Baum gewachsen, unerreichbar hoch am Baum wachsend, sich direkt an Strassenbäumen befindlich, auf kontaminierten Böden stehende Bäume usw.), wird die reale Wahrscheinlichkeit noch geringer.

    Aber, zum einen ist das regional sehr, sehr unterschiedlich, was ganz einfach auch mit den bevorzugten Wachstumsbedingungen dieses Pilzes, wie jedes anderen auch, zu tun hat und zum anderen hängt das Finden natürlich auch immer mit Erfahrung und etwas Glück zusammen.

    Ich habe auch erst einige "unbezahlte" Lehrjahre hinter mich bringen müssen, um jetzt quasi auf Befehl Chaga finden zu können.

    Natürlich habe ich den großen Vorteil, hier an der Mecklenburger Seenplatte, eine idealste Chagaumgebung zu haben. Aber auch in anderen Regionen entdecke ich mittlerweile diesen Pilz, dort wo ich früher niemals etwas gesehen hätte. Aber wie bei allen Dingen sollte man sich auch hier schon etwas eingehender mit der Materie befassen, um nicht ausschließlich auf Glücksfunde angewiesen zu sein.

    Ich hatte das hier schon einmal geschrieben: Wir Pilzsammler schauen einfach naturgemäß nicht hoch genug für einen Chaga...:)

    Also Ralph, im wahrsten Sinne: Kopf hoch und weitersuchen!!!

    Nach deinem ersten Fund wirst du die vergangene Flaute gar nicht mehr verstehen können und ab dann geht es wie von allein!;)

    Viel Spaß!


    LG Thomas

  • Hallo ihr Heilpilzfans,


    Rita Lüders hat zum Thema ein nettes Filmchen gedreht. Ich versuche, es hochzuladen. Wenn es nicht klappt, dann auf Yutube nachschauen. Dort findet man von ihr weitere interessante Streifen, die sich hervorragend für schulische Zwecke eignen. Das Hochladen funktioniert also nicht.

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Hallo Veronika,


    habe hier zwar das Video einfügen können, es aus rechtlichen Gründen gleich wieder rausgenommen, nicht aber den Link.?


    Allerdings: Viel verpasst man mit diesem Filmchen zu diesem Thema nun auch wirklich nicht! Da gibt es viele, viele wesentlich inhalts- und lehrreichere Beiträge zum Chaga bei YouTube!


    Zudem möchte ich anmerken, daß, wie bereits erwähnt, dies ein Chaga wäre, den ich so niemals mitgenommen hätte!

    Warum? Er ist ganz einfach zu tief am Baum gewachsen. Laut umfassender wissenschaftlicher Studien haben erst die Exemplare, die ab einer Höhe von 50 bis 100cm von Erdboden anwachsen, je nach Standort der Birke, eine nachweisbar genügende oder relevante Konzentration wichtigster Inhaltsstoffe in sich aufgebaut. Tiefer liegende Exemplare sind demnach eigentlich fast nur mit Wasser gefüllt, was mit der vermehrten Wasseraufnahme und -transport bzw. der Spezialisierung der Zellen der Birke darauf in diesem Bereich zu tun hat!


    LG Thomas

  • Hi,


    meine Frau hat mich drauf aufmerksam gemacht, das es einen Chaga gibt.


    In den bin ich fast hineingeradelt, zweidrei Wochen danach,






    Na was, Frauchen will gleichziehen,





    Und, isses ein Chaga?


    LG

    Peter

  • Hallo Peter,


    tolles Rätsel!!!

    Leider etwas schwierig, da Bild 1 nicht zu vergrößern ist.

    Aber rein von der Wuchsform würde ich beim ersten auf Chaga tippen.

    Beim zweiten Bild wäre ich eher beim sogenannten Baumkrebs.? Nachdem jedenfalls was man an Form und Farbe so erkennen kann.

    Zudem, je nachdem wie lange diese Birke schon "um liegt", wäre der Chaga wahrscheinlich schon am Absterben bzw. Umwandeln in seine perfekte Form.?


    LG Thomas

  • Guten Morgen Heilpilzfans !


    Wau, mit soviel Echo und Interesse zum Chaga hätte ich nicht gerechnet.


    Hallo Thomas


    Vielen Dank für die zahlreichen Informationen zum Chaga!!

    Du besitzt eine gute Beobachtungsgabe bezüglich der Farbe unseres Tees. Das Foto stammt noch aus der Anfangszeit vom Selbstversuch mit dem Chaga Tee. Ich taste mich da immer langsam heran, um zu sehen, ob ich den Tee auch vertrage, bzw. welche Auswirkungen ich feststelle. Kann es beim Chaga Tee eigentlich zu einer "Überdosierung" kommen bei zu langer Kochzeit??


    Inzwischen haben wir die "Kochzeit" mehr als verdoppelt.

    Wir nehmen etwa 10 g getrockneten Chaga auf 500 ml Wasser, aufkochen und dann für ca. 30 min. zugedeckt, leicht köcheln lassen, dann noch 10 min ziehen lassen bis er auf Trinktemperatur abgekühlt ist, abseihen und genießen. Die Pilzstücke gebe ich dann in ein Glas mit kaltem Wasser und stelle sie über Nacht in den Kühlschrank, kann man bis zu 15 mal wiederholen, dann sollte man neue Pilzstücke verwenden.

    Wie trinkt Ihr euren Chaga?


    Ich habe noch eine weitere Birke entdeckt mit einem sehr schönen Chaga. Ich werde den aber erst ernten, wenn mein derzeitiger Vorrat aufgebraucht ist. Ja und ich habe auch gelesen, dass man den Chaga, der tief am Stamm wächst nicht verwenden soll, wegen zuviel Wasser und dadurch geringere Inhaltsstoffe. Aber meistens ist es ja umgekehrt und der Chaga ist fast unerreichbar hoch oben, dann heißt es mit der Leiter ausrücken...


    Kann man vom Chaga auch eine Tinktur herstellen?


    Beim Birkenporling wird das gemacht: 20 g Birkenporlingpulver in 100 ml Wodka ansetzen. In einer Woche soll die Tinktur fertig sein.

    Hat das von Euch schon jemand ausprobiert?

    Wenn ja, kann man die Rezeptur 1:1 auch beim Chaga anwenden?


    PS: Ich kann dem Peter nur beipflichten: Wenn der Pilz wirklich knochentrocken ist, dann ist eine Aufbewahrung im Glas unproblematisch.

    Wir hatten noch nie ein Problem mit Schimmel. Wichtig ist ein schonender Trockenvorgang, nicht mehr als 45°C, weil sonst der Pilz außen zu schnell trocknet und die noch vorhandene Feuchtigkeit im Inneren nicht mehr entweichen kann. Daher, lieber zu lange als zu kurz trocknen, aber schonend bei geringer Temperatur.

    Was würde sich als Alternative zur Glaslagerung noch anbieten? Braune Papiertüten, oder wie macht Ihr das?


    LG Hermann

  • Hallo Hermann,


    eine "Überdosierung" im eigentlichen Sinne gibt es bei diesen Kochzeiten nicht!

    Genausowenig wie Wechselwirkungen mit egal welchen Medikamenten, ist auch eine falsche Dosierung in der wissenschaftlichen Praxis unbekannt. Man muss vom Ansatz auch ganz anders herangehen, Chaga ist kein Medikament im herkömmlichen Kontext, auch wenn es in einigen Ländern als solches in Apotheken zu bekommen ist. Chaga ist ein geniales Mittel, ein Regulativ, um das Immunsystem wieder zu "normalisieren" und zwar in alle Richtungen. Daher nimmt man Chaga beispielsweise bei Bluthochdruck genauso erfolgreich wie bei zu niedrigem Blutdruck, bei Erschöpfung genauso wie bei Unruhe, gegen zu trockene Haut genauso wie gegen zu fettige, gegen Durchfall genauso wie gegen Verstopfungen usw.! Unser Körper nimmt sich quasi, im Gegensatz zu "aufgezwungenen" chemischen Dosen, vom Chaga nur das, was er momentan tatsächlich benötigt!

    Da sich Kochzeiten von bis zu ein paar Stunden noch im "Tee-Bereich" bewegen, muss man darüber nicht nachdenken. Bei einer über mehrere Tage oder Wochen jedoch, spricht man von einem Konzentrat, also einer Konzentration der Inhaltsstoffe. Bei einer empfohlenen Trinkmenge von ca. einem Liter pro Tag je Person des normal gekochten Chaga, ihr seid da recht weit drunter, kann man nichts falsch machen. Bei konkreten relevanten Erkrankungen sollte man da, natürlich in Absprache mit einem KUNDIGEN Arzt, jedoch etwas "härter" herangehen. Beim Konzentrat hingegen logischerweise immer viel dezimierter.


    Vielleicht noch ein paar Tipps zur Zubereitung: Anfangs zwei, drei Stücken Chaga auf einen Liter Wasser bei ausreichend langer Kochzeit sollten ausreichen, um eine schöne dunkle Farbe, dem eigentlichen Gradmesser, zu erzielen. Wenn sich dann im Laufe der nächsten Tage das Endergebnis "aufhellt", einfach ein neues Stück dazu geben. Laut wissenschaftlicher Erkenntnisse gibt das neue Stück Botenstoffe ab, die seine "alten Kollegen" zur erneuten Abgabe von Inhaltsstoffen animieren (höchst interessant)! Das funktionert einige Male immer wieder. Ausgelutscht ist der Chaga erst dann, wenn er weich wird und zerfällt. Bei mir wird es im Topf (Wichtig: Stahltopf - kein Aluminium!) so immer voller, bis ich nach zwei, drei Monaten den ganzen festen Inhalt zerkrümele und als Blumendünger meinen Zimmerpflanzen als letzten Akt zuführe.

    Wenn ich den Tee abgegossen habe, kommt kaltes Wasser drauf und der Topf kommt bis zum nächsten Aufkochen in den Kühlschrank. So hält er sich, sollte man beispielsweise einmal länger verreisen, viele, viele Tage. Für eine Reise selbst, wenn man unterwegs nicht kochen kann oder will, und um den dreimonatigen Einnahmezyklus nicht unterbrechen zu müssen, kann man sich den Tee hervorragend vorkochen, in Flaschen abfüllen und kühl gelagert mehrere Tage geniessen. Nach etwa drei Monaten wird eine einwöchige Chagapause empfohlen.


    Ich lagere meinen Chaga, auch nach dem Trocknen, immer offen. Ein staubdicht abgedeckter Korb ist dabei genauso sinnvoll wie z.B. eine Papiertüte. Selbst nach wochenlanger schonender Trocknung habe ich anfangs mit geschlossenen Gläsern auf Dauer eher schlechtere Erfahrungen gemacht.


    Und letztendlich zum alkoholischen Auszug. Auch den gibt es!:)

    Aus medizinischer Sicht ist natürlich eine innere Anwendung von Alkohol, gerade bei schweren Erkrankungen, immer mit Skepsis zu betrachten bzw. sogar kontraproduktiv, aus Gründen der Haltbarkeit jedoch manchmal nicht zu verhindern. So gab es in der ehemaligen Sowjetunion z.B. den Chaga als Krebsmedikament, bzw. Heilung unterstützendes Mittel, in den Apotheken ausschließlich als alkoholischen Auszug.

    Fraglos sinnvoll ist auf jeden Fall eine äußere Anwendung dieses Alkohols bei bestimmten Beschwerden, beispielsweise bei vielen Hautkrankheiten oder zur Wundbehandlung wegen der desinfizierenden Wirkung, bei Akne und Sonnenbrand oder als Einreibung bei muskulären Beschwerden. Geht aber alles genauso gut ohne Alkohol mit dem "normalen" starken Chaga-Tee.

    Niemals infrage zu stellen ist jedoch die dosierte Verwendung als "Medizin für die Seele". Unter dem Motto "ein Gläschen in Ehren..." kann man doch wohl einfach nichts falsch machen!:wink:

    Einfach gemahlenen Chaga mit 50%igem Wodka in einer Flasche auffüllen, mindestens zwei, drei Wochen ziehen lassen, mehrfach zwischendurch aufschütteln, dann durch eine Filtertüte klären - Fertig.

    Schmeckt ganz angenehm.:D


    Wohl bekommts!


    LG Thomas

  • tolles Rätsel!!!

    Leider etwas schwierig, da Bild 1 nicht zu vergrößern ist.

    Aber rein von der Wuchsform würde ich beim ersten auf Chaga tippen.

    Beim zweiten Bild wäre ich eher beim sogenannten Baumkrebs.? Nachdem jedenfalls was man an Form und Farbe so erkennen kann.

    Zudem, je nachdem wie lange diese Birke schon "um liegt", wäre der Chaga wahrscheinlich schon am Absterben bzw. Umwandeln in seine perfekte Form.?



    Servus Thomas,


    da liegst du goldrichtig, der 1te ist der Chaga,











    Nach knapp vier Jahren hätte man wieder etwas ernten können,






    Hätte nicht nur fotografieren sollen, mit der Birke sind's abgefahren ...


    Das Porenstadium vom Chaga entwickelt sich nach dem Absterben des Baumes nur einmal. Im darauffolgenden Sommer, innerhalb der Borke, die er aufsprengt, um die Porenoberfläche freizulegen.


    Wenn die imperfekte Form nur auf jeder ~ 15.000sten Birke vorkommt, gehört der Finder bereits zu den Glückskindern. Die Schwierigkeit, der perfekte Form zu begegnen, liegt somit auf der Hand. Steht leider auf keiner in Frage kommenden Birke, ob sie bereits vor zwei Jahren abgestorben ist - oder gerade in diesem Jahr. Oder erst im nächsten den Löffel abgeben wird ...


    Den 2ten hast du auch richtig erkannt, isse ein Baumkrebs,


    LG

    Peter

  • Ich trinke nun auch schon einige Zeit Jahr Chaga...Ich hatte gehofft, dass dies meine Cholesterin- und Purin-Werte verbessert...leider nicht wirklich.
    Ich bemerke auch keine besonderen Wirkungen, werde meinen Versuch aber 1 Jahr lang durchziehen.


    Ich rate jedem kritisch zu bleiben und vor Einnahmebeginn umfangreiche Blutwerte bestimmen zu lassen!

    Das pauschale Wundermittel gegen alles und dann noch ohne jede Nebenwirkung ist Chaga sicher nicht. das kommt aus der Esotherik-Ecke..


    Bei mir haben sich durch den Chaga die Kalium-Werte um 50% erhöht, auf 6,42 mmol/l.

    Ab 5.1 mmol/l ist es ungesund und kann Herzrhytmusstörungen auslösen.


    Ich habe nun die Chaga-Dosis auf 0,25-0,5 Liter am Morgen halbiert.

    In ein paar Wochen mache ich einen neuen Blutcheck.

  • Hallo Freunde,


    war ja eine ganze Weile nicht hier, und ja es gibt so viele falsche Aussagen zum Chaga, dass es mir immer sehr schwer fällt ruhig zu bleiben.


    Wie hier im Forum zu lesen ist, nehme ich ja seit vielen Jahren Chaga zu mir und das fast tgl. und kann echt behaupten, dass der Chaga bei mir, meinen Freunden, Bekannten und Familienangehörigen keine solch negativen Erscheinungen wie von oern1 berichtet, hervor gerufen hat. Bei mir wird wenigstens alle 2 Monate eine riesige Blutuntersuchung in der Charite gemacht.

    Im Gegenteil, viele berichten von viel besseren Blutfettwerten, immenser Verrinnerung der verordneten Medikamente zur Lipid- und Diabeteseinstellung.. Auch eine Gewichtsabnahme ist unter der Einnahme von Chaga möglich.

    Dies alles sind aber nur Erscheinungen, welche auftreten, weil durch die Einnahme von Chaga das Immunsystem "repariert" und wieder richtig eingestellt wird, denn heilen kann Chaga nicht, auch wenn man dies fast überall im Netz so zu lesen bekommt.

    Also folgt daraus, dass wenn unser Immunssystem vollkommen in Ordnung ist, was durch die vielen negativen Umwelteinflüsse, der industriell hergestellen Lebensmittel und des persönlichen Umgangs mit seinem eigenen Körper in der heutigen Zeit nicht so einfach ist, unser Körper sich alleine "heilen" kann.

    Auch sind ein Großteil aller heute bekannten Allergien eine Überreaktion unseres Immunssystems. Ein "defektes" Immunsystem kann nicht mehr unterscheiden was und wie es mit den jeweiligen Stoffen umzugehen hat, damit unser Körper damit klar kommt, und da wird dann erst mal alles angegriffen und unser Körper reagiert über.


    Dies nun mal ganz kurz zu den persönlichen Erfahrungen, die ich persönlich und mein Umfeld mit der richtigen Einnahme von Chaga gemacht haben.


    Achso, nur ganz kurz, es gibt immense Qualitätsunterschiede beim Chaga, auch wenn dies immer wieder anders behauptet wird. Ich konnte in unserem diesjährigen Sommerurlaub wieder etwas Chaga in Finnisch Lappland finden und kenne mittlerweile alle Qualitäten und merke beim ersten aufkochen, und der ersten Kostprobe wie der Chaga von seinen Wirkstoffen her aufgestellt ist. Den Rest kann ich dann nach einiger Zeit der Einnahme an den persönlichen körperlichen Veränderungen feststellen.


    Lieben Gruß an alle Tommi

    Gruß
    Tommi


    ----------------------------------------------------------------------------------
    [size=2][font="Verdana, Arial, sans-serif"]Mitglied der Pilzfreunde in der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V und der Pilzfreunde e.V.[/font][/size]



    :graduate:

  • Hallo liebe Pilzfreunde,

    ich gehöre auch schon lange zu den Chaga-Fans. Darauf gestoßen bin ich bei meinen Reisen in Alaska, wo mir die dort gewonnen Freunde davon erzählten und davon schwärmten. Es hat dann nicht lange gedauert, bis ich dort selbst ein schönes Exemplar gefunden habe und mit nach Deutschland bringen konnte. Ein kleines Stück, was mich ein gutes halbes Jahr lange versorgt hat. Immer wenn der Vorrat zu Ende ging, konnten mir meine Freunde bei ihren Besuchen bei mir immer wieder etwas Chaga mitbringen.

    Im Moment treibe ich mich in den Wäldern des nördlichen Finnlands herum und habe bis jetzt ungefähr 2 Schuhkartons (!) voll ernten können. Jetzt habe ich bange, dass ich das im Koffer nicht alles mit nach Deutschland bringen kann, es ist ja doch eine andere Menge. Hat da jemand Erfahrungen, wie das innerhalb der EU ist? Ich danke euch sehr für eure Hilfe, ich bin noch eine Weile hier :)

    LG Grubi

  • Hallo Grubi,


    immer schön, von einem Chaganutzer zu hören!:thumbup:

    Was die Einfuhr nach Deutschland anbelangt, kann ich nicht viel sagen, vielleicht solltest du dir zur Sicherheit selbst ein Päckchen schicken, aber bezüglich der Ausfuhr aus einigen Ländern weiß ich etwas. Chaga aus Kanada herausholen kann ein richtiges Problem werden! Glücklicherweise haben nämlich viele Staaten mittlerweile begriffen, welchen unbezahlbaren, vor allem gesundheitlichen, Wert diese Pilzvorkommen darstellen. Russland hat z.B. schon vor Jahren ein rigoroses Exportverbot für Chaga in egal welcher Form verhängt. Jegliches Angebot im Internet von wegen "echter sibirischer Chaga" ist entweder illegal oder aber, mehrheitlich, kompletter Schwindel!

    Auch Kanada hat bereits erste Ausfuhr-Regelungen bezüglich des Rohchaga erlassen. Also Vorsicht und besser vorher informieren, der Zoll dort ist nämlich echt "heftig"!

    Vorsicht auch in Finnland, man braucht dort immer eine "Sammelgenehmigung" vom Besitzer des jeweiligen Waldes.

    Aber warum durch die Welt, zumindest dafür, reisen? Den besten, aus medizinischer Sicht, Chaga gibt es doch direkt vor der Haustür bei uns in Deutschland!


    LG Thomas

  • Hallo...bin zwar neu im Forum aber möchte trotzdem mal einen Kommentar abgeben....ich oder wir haben sehr gute Erfolge mit heimischen Chaga...viell. muss man von unserem einfach eine Tasse mehr trinken 😊..wegen dem Nährstoffgehalt...um auf die gleiche Wirkung zu kommen wie der nordische Chaga es vermag....ich habe den auch noch nie abgemessen...wenn ich einen Topf voll koche ist der abends leer...das gleiche beim Birkenporling...den trinken wir fast topfweise...als Tee...und ein super Schlaf und richtig gute Laune...einer der Nebenwirkungen...👍nach Porlingtee....

    Tinkturen mache ich auch von beiden...

    LG Simone

  • Hallo Simone,


    der "Nährstoffgehalt" ist in diesem Zusammenhang relativ irrelevant!;)

    Du meintest bestimmt eher die Konzentration medizinisch relevanter Inhaltsstoffe.

    Klimabedingt ist dieser in den Pilzen aus den nördlicheren kälteren subpolaren Regionen sicherlich höher. Entscheidend für eine wirksame Anwendung ist dieser Fakt jedoch in keinster Weise!

    Zum einen kann man diese besagte Konzentration selbst "steuern", wie schon oftmals hier beschrieben ist der entscheidende Faktor die Länge des Auskochens (einige Naturvölker vollziehen diese Konzentratgewinnung seit hunderten von Jahren über einen tagelangen Kochvorgang). Zum anderen ist eine unbegrenzte Steigerung sowohl der Einnahmemenge als auch eine Erhöhung der Konzentration nach weitreichenden wissenschaftlichen Studien medizinisch überhaupt nicht mehr wirksam! Das soll heißen, ab einem bestimmten Punkt hilft mehr und/oder besser überhaupt nicht mehr!

    Daher ist auch aus heilender Perspektive der einheimische Chaga genauso wertvoll wie der aus Finnland, Norwegen oder sonst woher. Er muss halt nur etwas anders verarbeitet bzw. verwendet werden.

    Dem entgegen steht jedoch in Deutschland das Verbot des Handelns mit Pilzen und Wildfrüchten. So müssen also ALLE Chaga-Händler im Internet zwangsläufig auf Produkte aus dem "Ausland" zurückgreifen, auch wenn es, siehe obigen Beitrag zu "sibirischen" Produkten, oftmals entweder Etikettenschwindel oder aber illegal ist, und diese Produkte natürlich auch mit allen Mitteln "nach oben loben". Damit lassen sich dann natürlich viel besser die abartigen Preise, bis zu 2.500,-€/kg, begründen!

    Mein Tip für alle Neulinge und Interessierte: Unbedingt tiefer recherchieren und "Kopf an" bei der ganzen Chaga-Thematik!;)


    LG Thomas

  • Guten Morgen Thomas,

    Mit dieser Antwort komme ich jetzt mal wieder ins grübeln...das viel nicht immer viel hilft...ist einleuchtend...aber in meinem Chaga Buch steht zu Bsp. das Krebskranke die Menge der Chagateetassen pro Tag imens erhöhen müssen...🤔wenn der ab einem bestimmten Punkt gar nicht mehr hilft...also bei zuviel Tee...muss ich umdenken mit den ganzen Aussagen...ich recherchiere viel zu diesen Themen...aber ich bin zu der Meinung gekommen...jeder hat seine eigene Wahrheit...überall liest man etwas anderes...eine Heilerin hat mit einem kinesiologischen Test an mir herausgefunden...das man Chaga nur als Kaltauszug verwenden soll...würde ich selbst nie so machen...hat mein Unterbewusstsein aber so als Antwort gegeben...😇😇..einige Videos bei YouTube haben einen Beigeschmack von Verkaufsstrategie...was mich dann auch oft skeptisch sein lässt...wo ist jetzt der Chaga...Königsweg ?wahrscheinlich muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen...ich bin eh ein Autodidakt...alles wird erstmal erprobt bevor ich damit nach draussen gehe...ich lasse die Chagastückchen so lange im Topf bis sie zerfallen und lege immer mal neue dazu und koche den Chaga Topf pro Tag meist 30 min ...die Tinktur habe ich mit hochprozentigem Alkohol Prima Sprit angesetzt...8 Wochen stehen lassen...dann pro Tag so viel Tropfen wie alt man ist...😳da dürfte ich dann kein Auto mehr fahren...😂....ich habe sogar mal gelesen...das Chagateee und Tinktur die Zähne kaputt macht...als Satz darunter stand dann...man ist zwar kerngesund aber zahnlos 😫😫...ich bin Zahntechniker...habe dann den Chagakonsum frustriert erstmal eingestellt....leider finde ich diese Webseite nicht mehr...also recherchieren kann einem auch vom Weg abbringen....bei den vielen gegensätzlichen Aussagen...aber schön mal mit jemanden darüber zu reden...ich finde es immer schwierig diesen Heilpilz den Kranken näher zu bringen...Skepsis und eine krause Stirn haben viele dann ...nicht mal mein Vater nimmt Heilpilze...und kann kaum noch laufen...obwohl ich immer positiv davon berichte...so...muss noch ein wenig arbeiten 🤗

    LG Simone

  • Hallo Simone,


    sorry, war ein paar Tage unterwegs, daher erst jetzt eine Antwort.:blush:

    Also, wie schon beschrieben, ab einem bestimmten Punkt hilft "Mehr nicht mehr". Das trifft aber nahezu auf alle nur möglichen Anwendungen zu, selbst auf Medikamente. Wenn z.B. K.Glebe ( "Der geheimnisvolle Chaga") schreibt, bei schwereren Erkrankungen sollte die Dosis erhöht werden, halte ich das auch für richtig. Um ein Maximum "heraus zu holen" bzw. den optimalen Einnahmepunkt zu erzielen, ist das sicherlich ok. Von einer IMMENSEN Erhöhung, auch wenn, im Gegensatz zu vielen Medikamenten, keine negativen Auswirkungen bekannt sind, ist in keinen wissenschaftlichen Studien oder Anwendungsberichten Betroffener berichtet worden. Die Wenigen die dieses propagieren sind in der Regel als Heilpilzexperten "getarnte" Chaga-Verkaufs-Portale!

    Wissenschaftliche Studien an Mäusetumoren aus z.B. Südkorea oder Japan beweisen jedenfalls eindeutig die Wirkungslosigkeit, nach vorheriger äusserst positiver, sprich Tumore schrumpfender, Wirkung des Chaga, ab einem bestimmten Punkt der Mengen-bzw. Konzentrationserhöhung!

    Auch, daß dein Unterbewusstsein den Kaltauszug favorisieren soll, ist mehr als hinterfragbar. Natürlich gibt es den Kaltauszug und natürlich hat selbst ein solcher einen gewissen Anteil an gewonnenen Inhaltsstoffen, der natürlich auch einen gewissen heilenden Effekt erzielen kann. Dazu bringe ich immer das Beispiel der Kräuter bzw. der Kräutertees. Auch hier sind z.B. Kamille, Minze und Co. fast allesamt auch schon in ihrer Naturform gesunde bzw. heilende Gewächse. Ihre perfekte Wirkung erreichen sie jedoch erst durch das "Erhitzen" oder aufkochen. Das ist simple Chemie Klasse 9 oder so. Bestimmte Stoffe bzw. Verbindungen sind ganz einfach erst durch Wärmezufuhr zu lösen. Ich kenne jedenfalls auch Niemanden, der beispielsweise seinen Pfefferminz-Kräutertee als Kaltauszug trinkt.:wink:

    Bestes Argument aus der Praxis ist jedoch die teils Jahrtausende alte Anwendung durch sämtliche Naturvölker der nördlichen Hemisphäre! Von Nordamerika, Nordeuropa, Sibirien, Asien etc. wird der Chaga seit Ewigkeiten ausgekocht! Und das teilweise gar über mehrere Tage! Nur so können halt ALLE relevanten Inhaltsstoffe dieses Pilzes gewonnen werden! Kaltauszüge, im Gegensatz zu alkoholischen, sind bei vielen dieser Ethnien völlig unbekannt! Und diese, für mich, wahren Experten sollten am besten wissen, wie Chaga am wirkungsvollsten zuzubereiten und anzuwenden ist!

    Dieses Märchen mit den zahnlosen Chagaanwendern ist jedoch echt der Gipfel des Unsinns!

    Um wieder die Augen auf die Realität da draussen zu richten: Demnach müssten alle oben genannten intensiv Chaga konsumierenden Volksgruppen, selbst in solch fortschrittlichsten Ländern wie Norwegen oder Finnland, alle mehr oder weniger zahnlos sein! Wie sollten sich diese dann jedoch in ihren wachstumsarmen, teils subpolaren, Klimazonen pflanzlich ausreichend seit Generationen ernähren können? Wie überleben können?

    Denn, mit Fleisch können sich Zahnlose ja bekanntlich nur sehr schwer "beschäftigen"...

    Nein, diese Völker waren, sind und bleiben traditionell auch klassische Fleischesser (Wild, Rentiere, Meerestiere aller Art usw.)!

    Und das geht nur, weil sie natürlich nicht zahnlos sind.

    Ganz im Gegenteil! In vielen Büchern und der Praxis wird sogar explizit auf die äusserst positive Wirkung des Chaga auf die allgemeine Mundgesundheit und damit natürlich auch auf die der Zähne hingewiesen. Durch die stark entzündungshemmende Wirkung sind Spülungen mit dem Tee geradezu prädestiniert bei z.B. entzündetem Zahnfleisch!

    Den Schreibern eines solchen Schwachsinns sind wahrscheinlich ganz andere "Substanzen" mächtig auf's eigene "Zahnfleisch geschlagen"!

    Du bist doch nahezu vom Fach und weißt besser als viele andere, daß, zumindest bei uns, "Zivilisationsgifte" wie Drogen, Alkohol, Nikotin, Zucker, Schwermetalle und ähnliches, neben speziellen Erkrankungen natürlich, und fehlende Pflege die Hauptursachen für extremen Zahnausfall sind. Nicht jedoch ein entzündungshemmender, extrem antioxidativ wirkender und das Immunsystem stärkender Pilz!


    Alkoholische Auszüge vom Chaga würde ich niemals mit Primasprit machen. 50%iger Korn o.Ä. reicht völlig aus. Man sollte so ein Schnäpperchen nämlich auch noch trinken können! Auch eine gesunde Seele ist sehr wichtig!!!:wink:

    Mit Primaspr. geht das natürlich nicht und Chaga gibt ja auch sehr wenig "verdünnende" Substanzen ab, wie es bekanntermaßen bei Früchten in der Likörzubereitung geschieht.

    Medizinisch ist eine innere Anwendung des alkoholischen Auszuges bei bestimmten Erkrankungen sowieso sehr kritisch zu bewerten bzw. gar kontraproduktiv! Der Erhalt des Chaga in sowjetischen Apotheken als Krebsmedikament in Form von alkoholischen Auszügen ist auch nur der Haltbarkeit bzw. Haltbarmachung geschuldet.

    Ja, das ist alles schon kein ganz so einfaches Metier und man kann ganz, ganz schnell, Dank des Internets bzw. dessen "Vielfallt", verunsichert oder gar auf eine völlig falsche Bahn gebracht werden!;(


    LG Thomas

  • Hallo zusammen,

    es ist ja schon eine Weile her, das hier über den Chaga gesprochen wurde, aber ein guter Chaga wird ja nicht schlecht. Oder?

    Das ist nämlich genau meine Frage. Ich durfte den Chaga im letzten Jahr das erste Mal ausprobieren - ein Bekannter gab mir ein Stück von ihm selbst gesammelten Chaga. Mir hat der Tee schon allein geschmacklich sehr gefallen. Leider blieb ich bei der Suche bisher erfolglos.

    Nun war ich heute mal wieder in den nahe gelegenen Auwäldern auf Streifzug, um mal nach zu sehen, ob nicht zumindest in direkter Gewässernähe die ein oder andere Morchel zu finden wäre - Fehlanzeige! Es ist so trocken bei uns, dass selbst ausdauernde Pilzvertreter nur ausgetrocknet vorzufinden waren. Aber auf meiner Erkundung bin ich über das hier gestolpert:

    Ein schöner Chaga! Mein Erster :) Und genau über einem Spechtloch - habe gelesen, dass das häufig so vorkommt. Nun ist die Birke schon umgestürzt, vermutlich im letzten Jahr, wenn ich mir die Stelle genauer ansehe. Ich habe den Burschen erstmal geerntet und zuhause zerteilt. Es gab außen eine Stelle, die etwas mit Algen bewachsen war, die habe ich entfernt. Der Pilz ist dann außen ziemlich fest und trocken, vielleicht, weil es sowieso sehr trocken ist?! Innen war er korkartig und man spürt die Restfeute mit den Fingern. Hier mal das Ergebnis:

    Meine Frage ist jetzt, hattet ihr auch schon mal ältere Exemplare wie diesen gefunden? Er schimmelt nicht und hatte nur an der Anwachssetelle ein paar Frassgänge. Gibt es da vielleicht eine Verfallsempfehlung?


    LG alex_w

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