Kann mir jemand helfen, heute gefunden

Es gibt 8 Antworten in diesem Thema, welches 2.251 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (6. Oktober 2021 um 10:30) ist von StephanW.

  • Kennt jemand diesen Pilz?

    Hutgröße 7 cm, beige mit schwarzen Flocken und schwarzem Staub bedeckt (läßt sich nicht wegwaschen), unregelmäßig gewölbt, Hutrand gerieft,

    Lamellen beige wie Hutfarbe, gegabelt,

    Stiel bauchig 5 cm oben flockig unten eher nach unten gerieft, Stil unten hohl, unberingt

    Fundort: auf Kiesstraße im Nadelwald ohne Baum in der Nähe, in Oberbayern

    2 Mal editiert, zuletzt von thelo (3. Oktober 2021 um 12:44)

  • Hallo

    Sehr interessant und ich vermute dieser ist bereits geschädigt durch Trockenschaden.

    Dachte zuerst an einen Krempling.

    BG Andy

  • Hi,

    also der ist wirklich interessant. Mein Hirnspeicher will einfach - auch nicht annähernd - irgendeinen Treffer liefern.

    Bin also auch interessiert, was noch für Vorschläge kommen.

    VG, Boris

  • Hallo thelo

    Vergleiche bitte mal mit Leucopaxillus (Krempentrichterlinge).

    LG Matthias

    Bei allen online "bestimmten" Pilzen handelt es sich lediglich um Bestimmungsvorschläge.

    Gezeigte Pilze zu 100 Prozent sicher nur über Bilder zu bestimmen ist nicht möglich, deren Verzehr kann im schlimmsten Falle tödlich enden!

    Eine Verzehrfreigabe gibt es ausschließlich vom Pilzsachverständigen/Pilzkontrolleur/Pilzberater vor Ort!

    Finde HIER den nächstgelegenen PSV

  • Hallo,

    ich denke, einen Krempentrichterling kann man da ausschließen, denn Krempentrichterlinge haben in der Regel mehr oder weniger herablaufende Lamellen.

    Bei diesem fraglichen Fund sieht man jedoch insbesondere auf dem 3. Bild links neben dem Stiel, dass die Lamellen etwas ausgebuchtet aufsteigend angewachsen sind. Es ist also gewissermaßen ein mehr oder weniger deutlicher Burggraben vorhanden. Weiters schreibt Thelo in seiner Anfrage von einem gerieften Hutrand. Ich sehe dass anders, denn bei diesem Exemplar ist der Hutrand meines Erachtens nicht gerieft sondern gerippt.

    Diese Merkmalskombination mit dem Lamellenansatz und dem gerippten Hutrand deutet meiner Meinung nach auf einen Ritterling hin.

    Vielleicht Tricholoma stiparophyllum oder Tricholoma acerbum oder so was ähnliches.

    LG Sepp

    Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort

  • Dat ist ja ein Ding, ich hab keine Ahnung aber würde vermuten das der Sand auf Grund starken Regen u. anschließendem starken Sonnenschein quasi als Schuppen an den Pilz geheftet wurden..

    spannend...

    „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann, Aber Pilze wird es immer geben“ :cool:

  • Vielleicht ein Shitake (was zum Lachen für zwischendurch) :D:D:

    Youtube - Shitake (klick mich)

    LG

    Benjamin

    Mit meinen Beiträgen gebe ich lediglich meine persönliche Einschätzung/Meinung ab. Sie sind nur als Vorschläge zu werten und es gibt damit insbesondere keine Verzehrsfreigaben meinerseits. Eine sichere Bestimmung sowie Verzehrsfreigabe kann nur der Pilzkontrolleur bzw. Pilzsachverständige vor Ort geben.

  • Hallo zusammen,

    ich bin auch beim Gerippten Ritterling (Tricholoma acerbum). Ein Pilz, der in den letzten Jahrzehnten bei uns extrem selten geworden ist und dem ich schon lange erfolglos nachstelle.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.